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Beer like star Weiherer OS(w)ALT

  • Typ Obergärig, Alt
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#36353

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
83% Avatar von Bier-Klaus
83% Avatar von Schluckspecht
83% Avatar von Hirsch

83% Geburtstags-Sud, der zweite

Avatar von Schluckspecht

Roland hat mit vollendeten 50 Lebensjahren seinen Rolator bekommen, da gab es im März 2020 für den jüngeren Kundmüller-Bruder Oswald das Os(w)Alt: Logischerweise ein Altbier - 5,2 % vol. Alkohol stark -, aber mit Sicherheit eben auch inklusive fränkischer Seele. Naturtrüb kommt es in die 0,5-Liter-Euroflasche. In einem dunklen, stark hefetrüben Bernstein - Kupferbraun kann man es durchaus auch nennen - steht das Alt mitsamt einer hellbeigen Schaumkrone im Glas. Ohne Bodensatz hätte es gewiss schöner ausgesehen, aber der Hefeschleier hat auch was...

Der Duft fällt sehr kernig und aromatisch aus. Und da ist von Malz bis Hopfen (die Hefe ist relativ still) wirklich viel zu erfassen: Honigsüße, Biskuit, dezente Röstigkeit alà Brotkruste, dazu ein citrusblumiger Hopfen, der in erster Linie an Orange erinnert. Die fränkische Seele ist sehr wohl erkennbar und auch der Spalter Select als designierter Lieblingshopfen der Brüder. Aber auch der Stil eines Altbieres wird hinreichend abgearbeitet. Diese habe ich nämlich durchaus markant in der Nase in Erinnerung.

Mit fruchtiger Hefe und malzbetonter Vollmundigkeit legt das fränkische Altbier los, wiederum mit einem vielschichtigen Malzprogramm zwischen Süße und angedeuteter Röstigkeit. Hopfige Noten nach Orange und floralen Akzenten sind die Begleiter. Diesem Stil bleibt sich das Os(w)Alt treu: Vollmundig, vielschichtig. Eher süß als würzig tritt es auf, während der Hopfen nie lauter sein möchte als das Malz und die mundfüllende Hefe. Orangenfruchtig und mit sehr milder Hopfenbittere klingt das Altbier aus und hinterlässt neben einer gewissen Restsüße auch gut wahrnehmbare Röstmalznoten, die nunmehr an Malzkaffee erinnern. Gerade die feine Hopfenaromatik bringt das richtige Maß an Spannung rein. Aber auch die Hefe sorgt für einen gewissen Wirbel. Insgesamt zeigt sich das süßliche Franken-Alt auch noch angenehm süffig. Auch für mich ist das mal etwas Neues, Altbiere stehen leider viel zu selten auf meinem Plan...

Bewertet am

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83% Fränkisches Altbier - besser als so manches Original

Avatar von Hirsch

Cool. Endlich kann ich mal wieder mein englisches Ale-Glas verwenden. Und zwar für ein fränkisches Altbier. Sachen gibt’s...
Laut Etikett ein Sondersud für einen der beiden Chefs (Oswald eben) zum Geburtstag - jetzt wegen des großen Erfolgs frei verfügbar.

Schaum: prima wattig und stabil - fast zu viel für das Ale-Glas
Farbe: kupferbraun, stark hefetrüb
Geruch: zitronig-hefig, fast ein bisschen stechend

Antrunk: Schön karamellig, dazu etwas Vollmilchschokolade, leicht nussig und auch schön fruchtig, gleichzeitig weich und irgendwie mit Biss, diese Malzigkeit. Die Spundung, typisch für ein Obergäriges (und wohl auch ein Alt), sorgt für Munterkeit, welche aber kurzlebig ist. Im Mittelteil sticht die zitronige Hefe etwas arg hervor, was aber auch die Frische betont.

Nachtrunk: Erwartungsgemäß wenig Hopfen - aber mehr wäre auch unpassend.

Fazit: Wunderbar cremig auf der Zunge - eine klasse Abwechslung aus Weiher, wo man immer für eine Überraschung gut ist!

Bewertet am

83% Rezension zum Weiherer OS(w)ALT

Avatar von Bier-Klaus

Ein Geschenk von meinem lieben Freund Goran. Das Weiherer Osw-Alt ist ein Bio Bier, von Stil her soll es ein Alt sein. Anders als beim Kölsch (siehe Braufactum Colonia) ist ein Alt nicht an die Region Düsseldorf gebunden, es kann überall gebraut werden. Traditionell kommen die Biere vom Kundmüller in der 0,5er Euro Flasche in den Verkauf. Das Alt fließt rehbraun und sehr hefetrüb ins Glas. Es bildet sich eine ordentliche Blume. Ich rieche Schokolade, fruchtige Lakritze und einen Hauch Röstmalz. Der Körper ist relativ schlank, es ist nur wenig Restsüsse zu spüren aber hochvergoren wie ein Pils ist es auch nicht. Die Rezenz ist angenehm, die Textur cremig und weich. Im Geschmack ganz leichte Lakritze und deutliche Röstgerste. Letztere weit entfernt von der Dosierung in einem Stout. Der Nachtrunk wird angenehm herb und bitter, eine Kombination aus herbem Hopfen und bitterem Malz. Ein sehr schönes Bier, braucht sich vor den Altbieren aus Düsseldorf nicht zu verstecken.

Bewertet am