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Beer like star Weiherer Hopfenweizen

  • Typ Untergärig, Weizen
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 4 Rezensionen

#35688

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
87% Avatar von Hirsch
83% Avatar von Bier-Klaus
83% Avatar von Schluckspecht
76% Avatar von Biermetal
68% Avatar von Stefan1203

83% Samtiges, hopfenaromatisches Weißbier

Avatar von Schluckspecht

Vor knapp zwei Jahren durfte mich das Weiherer Hopfenweizen frisch vom Fass im Braugasthof überzeugen, nunmehr steht die Flaschenabfüllung (0,5-Liter-Euroflasche) vor mir. Entspannte 5,2 % vol. Alkohol werden genannt. Gebraut wurde es mit dem "Haushopfen" Spalter Select und anschließend einer Kalthopfung mit den Aromahopfen Polaris, Cascade und Citra unterzogen. Schlank und spritzig soll es sein und daher meiner Meinung prinzipiell eher ein Fall für den Sommer als für trübe Herbstabende. Strohgolden und stark hefetrüb steht es mitsamt sahniger, feiner Schaumkrone im Weizenpokal. Und dabei habe ich noch nicht mal die komplette Hefe im Glas.

Es offenbart sich ein interessanter Duft: Hier etwas Banane, Honigmelone und Zitrone, dort etwas Kräuter, Minze und ein dezenter Rauch (erinnert an Mildgeräuchertes). Das Weizenmalz präsentiert sich hier eher urig, viel Süße zeigt sich nicht in der Nase. Je länger man riecht, desto mehr treten die Fruchtnoten in den Hintergrund, während Rauch und kräuterige Frische etwas in den Vordergrund rücken.

Mit samtigem, hefigem Mundgefühl legt das hopfige Weizenbier los und liefert dabei saftige Fruchtigkeit: Orange, Zitrone, Banane und Mango sind hier meine Eindrücke. Die Intensität hinkt dabei der Mundfülle hinterher. Eine ausgewogene Süße kandierter Früchte begleitet den vollmundigen Körper, wobei die für Hefeweizen so typische Banane gar nicht mal am dominantesten ist. Nunmehr gibt sich auch der Polaris-Hopfen mit dezenten Kräuterakzenten zu erkennen. Und auch wenn dieser eine gewisse Herbe andeutet, wird das Hopfenweizen nie bitter. So präsentiert sich ein relativ kurzer, kräuterig-fruchtiger Abgang, der eine gewisse Süffigkeit forciert. Leicht buttrige Malzklänge dienen als Abschluss.

Eines vorweg: Vom Fass fand ich das Hopfenweizen dann doch noch eine Spur überzeugender. Die Kalthopfung hat bei meiner Flasche (MHD 30.04.2022) schon etwas an Kraft verloren. Dennoch bleibt es unterm Strich ein leckeres, stimmiges, ausgewogenes und auch gar nicht einmal langweiliges Hefeweizen, welches noch eine Schippe mehr Kraft und Mundfülle liefert als die gleichwohl empfehlenswerte Weiherer Weisse. Damit kann ich wunderbar leben...

Bewertet am

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87% Rezension zum Weiherer Hopfenweizen

Avatar von Hirsch

Schaum: feinporig, nicht übermäßig üppig
Farbe: klassisches Weizengoldbraun
Geruch: frisch nach Zitrusfrüchten, wie ein kaltgehopftes IPA

Auch der Antrunk lässt mich eher an IPA als an Hefeweizen denken. Warum auch nicht? Das Mundgefühl ist wunderbar weich, das Malz kommt rüber wie Weißbrot. Dann macht sich eine sehr reife Banane bemerkbar. Die fügt sich prima in den Trunk ein. Die Rezenz ist eher niedrig und das Bier sehr feinperlig. Das trägt alles im besten Sinne zu diesem weichen Mundgefühl bei.

Schon am Ende des Mittelteils kommt der Hopfen wie eine weiche Woge hinzu, erst zitronig-tropenfruchtig, dazu Mandarine, dann abrundend bitter, ohne dass die Bittere dominant würde.

Fazit: Das ist ein ganz fein komponiertes kaltgehopftes Weizen. Ich hätte mit einem derben Hopfenhammer am Schluss gerechnet, doch das ist ganz und gar nicht der Fall. Besser kann man so etwas kaum komponieren!

Bewertet am

83% Rezension zum Weiherer Hopfenweizen

Avatar von Bier-Klaus

Heute treten zwei hopfenbetonte Weissbiere gegeneinander an, das Gänstaller 03 Smaragdweiß mit 5,1% ABV und das Weiherer Hopfenweizen mit 5,2% ABV. Das Hopfenweizen wurde mit Spalter Select gebittert und mit Polaris, Cascade und Citra kaltgehopft. Die Farbe ist hellgelb mit starkem Hefetrub. Es bildet sich nur wenig Schaum. Ich rieche Zitrusfrüchte, Orange und kandierte Früchte, etwas Banane und wenig Nelke. Der Einstieg beginnt mit mittlerer Spundung und schlankem Körper, das hätte ich mir bei P11,9 aber dünner vorgestellt. Auch im Geschmack kommt bei mir vor allem die Orange am Gaumen an, dazu süße kandierte Früchte. Vom Polaris schmecke ich wenig, von Cascade und Citra nur minimale zitrale Noten. Etwas kräuteriger Doldenhopfen ist auch dabei. Weniger herb als die Smaragdweiß aber deren 17 IBU glaube ich sowieso nicht, dazu auch noch fruchtiger und runder mit schönen Orangennoten. Mein Dank geht an Goran für das tolle Bier.

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76% Herber Weizenhammer

Avatar von Biermetal

Das ist ein wirklich interessantes Weizen. Der Name ist hier Programm, bekommt man doch viel Hopfen zum Weizen. Laut Etikett mit Polaris, Cascade und Citra kaltgehopft. Das Bier hat eine blickdichte gelb-bräunliche Farbe, nicht sonderlich appetitlich aber für mich kein Qualitätskriterium. Beim Antrunk mischt sich dann auch der zitrische Aromahopfen gut eingebunden in den starken Hefegeruch. Der Körper ist voll und auch hier ist der Hopfen dezenzt eingebunden. Im Abgang kommt dann ein herber Hopfenhammer, der lange nachhallt, zusammen mit recht viel Säure und ziemlich adstrinierend. Mir gefällt's. Das Bier versucht offenbar die Brücke zu einem Weizen Pale Ale zu schlagen, wobei ich es dennoch vornehmlich als Weizen bezeichnen würde. Nur eben stärker gehopft mit leckerem Aromahopfen. Echt viel Charakter und Ausdruck, ganz anders als Massenweizen.

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