Biere

Brauereien

Erfolglos gesucht?

Neue Brauereien und Biere aufnehmen

Beer like star Weiherer Grünhopfen-Pils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#33840

Anzeige

Probier mal

Wenn Du angemeldet bist, kannst Du hier Deine Probier-Vorschläge einsehen und ändern.

Du hast dieses Bier noch nicht bewertet

Die Verkostungsanleitung und der Bier-Bewertungsbogen helfen beim Verkosten.

Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
A
B
C
D
70%
E
F
G
H
I
J
Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
81% Avatar von Schluckspecht
74% Avatar von Hirsch
63% Avatar von Bier-Klaus
63% Avatar von Linden09

63% Frucht-Schorlen-Pils

Avatar von Linden09

Dunkelgelb und recht trüb steht das Grünhopfen-Pils im Glas, die Krone ist recht schnell dahin.

Es duftet recht fruchtig, nach Apfel und vor allem nach süßer Ananas.

Der Antrunk erinnert fast schon an eine Frucht-Schorle (Apfel, Birne, Ananas), den gerochenen Früchte-Cocktail schmecke ich sehr gut.

Der Mittelteil zeigt sich weiter wenig "bierlastig. Es kommen leichte Noten von Zitrone hinzu.

Zum Ende kommt endlich etwas herber Hopfen

Die Fruchtnoten überdauern den ganzen Schluck gepaart mit einer leicht herben Hopfennote.
Die Kohlensäure merke ich ordentlich, die das Bier "nur" recht süffig macht.

Zudem ist es mir für ein Pils zu eintönig fruchtig. Ein gutes Bier, aber eben nur ein Gutes und auf keinen Fall ein typisches Pils.

Bewertet am

Anzeige

81% Ein Hauch von Frische

Avatar von Schluckspecht

Eines der letzten Exemplare des 2018er Grünhopfen Pils steht nun bereit zum Test: 4,9 % vol. Alkohol, 11 % Stammwürze und naturtrüb. Richtig frisch und grün kann der zum Brauen verwendete Hopfen nur sein, wenn er in direkter Nähe zur Brauerei wächst - und genau das ist hier der Fall. Bei der Brauerei Kundmüller in Weiher baut man seit 2014 mit dem Spalter Select den Lieblingshopfen von Roland Kundmüller an. Der Spalter Select findet in den meisten Bieren der Brauerei Verwendung und dieser darf sich beim Pils aus der Sondersud-Serie nun im frischen Zustand erproben. _______________________________________________________________________________                                                                   Naturtrüb - das kann (Achtung, Wortwitz!) der Hefeschleier definitiv nicht verschleiern. Zeigt sich das Pils am Boden noch in einem ziemlich klaren Gelbgold, wird es oben immer hefiger. Eine so starke inhomogene Hefetrübung ist immer ein wenig seltsam anzusehen. Ganz oben breitet sich eine mehr als ansehnliche, feinporige, weiße Schaumkrone aus, der es ebenfalls nicht an Stabilität und Durchhaltevermögen mangelt. _______________________________________________________________________________                                                                             Der Duft frohlockt mit frischen Hopfennoten und mir kommt gleich zu Beginn "Zitronengras" in den Sinn. Auf einer hellmalzigen, leicht pfeffrigen Würze und karamelliger Süße setzt sich eine sanft grasig-harzige Hopfennoten mit einem Spritzer Zitrone. Im Vergleich zum normalen Pils oder auch zum Keller-Pils ist das schon ein spürbarer Unterschied. Der Hopfen wirkt nachwievor unaufdringlich, aber eben einfach frisch. _______________________________________________________________________________                                                                             Der eher flache, hellmalzige Antrunk hält da leider nicht Schritt. Hat der Hopfen seine Kraft schon beim Duft verspielt? Bis auf etwas helles Gerstenmalz und Honignoten kommt da nicht viel. Der dezent hefige Körper leistet sich auch nur eine Idee Zitronengras und Orange, geizt aber vor allem bei der Kohlensäure. Erst im Finale kommen die frischen, minimal harzigen Hopfennoten wieder auf, die einen sanften, feinherben Abgang formieren. Geschmacklich holt das Grünhopfen Pils jedoch nicht gerade weit aus - eher zeigt sich hier ein sehr mildes, feinaromtisches Helles. Dem Hopfen fehlt der erwünschte Biss. Ja, das Erntejahr 2018 war nicht das beste Jahr. Direkt schlecht ist das Weiherer Grünhopfen Pils nicht, aber es steckt deutlich hinter den Erwartungen zurück - speziell, was im Duft noch versprochen wurde. "Mehr Hopfen" stünde da auf meiner Wunschliste, dann wäre das Pils nicht so flach und ausdruckslos... _______________________________________________________________________________                                                                            Und dennoch freue ich mich auf das nächste Grünhopfen-Bier - und das darf natürlich auch gerne aus Weiher kommen! _______________________________________________________________________________                                                                           EDIT: In der Bewertung bin ich in der Spalte verrutscht - man stelle sich also eine 71 % vor. Aber womöglich werden die nächsten Sude dieser unfreiwilligen Höherbewertung gerecht.                                    

Bewertet am

74% Rezension zum Weiherer Grünhopfen-Pils

Avatar von Hirsch

Grün ist die Hoffnung. Das reicht mir schon als Grund, um das Jahr 2019 mit einem Weiherer Sondersud, dem Grünhopfen-Pils anzufangen.

Nur ganz kurz kann man beim Einschenken einen herb-zitronigen Hopfen riechen, denn der Schaum über dem Bier ist einfach zu üppig. - Es kommt nicht viel durch aus den Tiefen des Willibechers. Aber die Optik ist schon mal 1a: Goldgelb, naturtrüb, riesige Wattekrone.

Der Antrunk paart eine wunderbare Weichheit und bestenfalls mittlere Rezenz mit einer duftigen Hopfennase. Dann geben Honigtöne vom Malz dominant den Ton vor. Der zitrusduftige Hopfen ist mehr in der Nase als auf der Zunge. Da ist man wirklich deutlich näher am Hellen als am Pils, selbst dem fränkischen. Die Hopfennoten, ich schmecke vor allem Orange, bleiben im Hintergrund.
Auch der Ausklang ist eher der eines Hellen.

Mit dem seit 2014 im Brauereigarten selbstangebauten Hopfen (ich tippe auf „Perle“) hat man hier ein freundliches helles Lagerbier gebraut. Von dem, was ich bei jedem Schluck so fein in der Nase habe, hätte ich gerne mehr auf der Zunge. Aber man kann nicht alles haben.

Wird 2019 nur halbwegs so freundlich wie dieses Bier, bin ich zufrieden.

Bewertet am

63% Rezension zum Weiherer Grünhopfen-Pils

Avatar von Bier-Klaus

Weiherer Grünhopfen Pils naturtrüb mit 4,9% ABV. Das Bier ist hellgelb und leicht trüb mit einer mittleren Haube aus feinem Schaum. Es riecht generell wenig, nur mit Mühe ist etwas Hopfen zu erkennen. Der Antrunk beginnt schlank und angenehm gespundet. Und auch im Geschmack muss man den Hopfen förmlich suchen. O je, das ist viel zu wenig herb für ein Pils. Das wäre für ein fränkisches Lager schon wenig Hopfen. Die Aromatik würde stimmen, fein kräuterig mit minimalen Zitrusnoten, das gefällt gut. Aber auch der Abgang ist nur minimal herb. Blind würde hier keiner auf ein Pils tippen. Guter Versuch, vielleicht klappt es bei der nächsten Ernte. Wobei die Schwierigkeiten in der Verarbeitung klar sind. Der Sud muss praktisch zur Hopfenernte schon fertig sein, und wahrscheinlich kann man auch keine Laboranalyse des Hopfens machen, somit ist das Resultat schon ein ziemliches Glücksspiel.

Bewertet am