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Beer like star Weiherer/Fat Head's Imperial IPA

  • Typ Imperial/Double IPA
  • Alkohol 9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 89% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#30217

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
90% Avatar von Bier-Klaus
89% Avatar von Hirsch
89% Avatar von CaptainFriendly

89% Rezension zum Weiherer/Fat Head's Imperial IPA

Avatar von Hirsch

Ein unglaublich fruchtiger Duft nach Zitrus und Exotischem. Der Antrunk selber ist aber erst mal nicht so fruchtig-leicht. Ein ordentlich mächtiger Malzkörper, der aber gar nicht im Vordergrund sein will, sondern einfach nur ein starkes Fundament bildet. Darauf tummeln sich schöne, blumig-zitrale Hopfenaromen – die 9 Prozent Alkohol erahnt hier kein Mensch! Mittlerer Körper, bei dem sich im Lauf des Trunks schöne Obstnoten herausschälen. Ich komme auf so was wie zarte Zwetschgen…
Der Nachtrunk macht da weiter, wo der Antrunk aufgehört hat: Kräftige Hopfung mit herben Kräutern und einer lang anhaltenden Bittere.

Fazit: So eine fränkisch-amerikanische Kooperation lobe ich mir. Das ist etwas Feines! Ein Festtagsbier.

Bewertet am

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90% Hardcore DIPA-Duell

Avatar von Bier-Klaus

Jetzt wird es Hardcore! Das DIPA-Duell: Es tritt an das Oppigards Thurbo Double IPA mit 8,5% ABV und 77 IBU gegen das Collaboration Bier zwischen Kundmüller und Fat Head aus USA, das Weiherer Imperial IPA mit schlappen 9 % ABV.

Das Oppigards wurde gehopft mit Citra, Chinook, Colombus, Nugget und Cascade, die Hopfensorten beim Weiherer sind Simcoe, Mosaic, Citra und Columbus. Das Oppigards fließt altgolden und blank ins Glas, der wenige Schaum löst sich sofort auf. Man riecht schon, wie stark das Bier ist, dumpf und schwer steigt der Zitrus- und Kräuterduft in die Nase. Die Farbe des Weiherer ist orangebraun mit deutlicher Trübung und der wenige, überwiegend grobporige Schaum hält sich nicht allzu lange. Der Duft ist viel spritziger und weniger breit als beim Oppigards nach herber Grapefruit und Zitrone.

Der Einstieg beim Oppigards beginnt extrem voluminös und wenig gespundet. Der Geschmack hat überwiegend die kräuterigen Hopfensorten wie Chinook, Columbus und Nuggets zu bieten, die fruchtig zitralen Hopfensorten, der Citra und der Cascade bleiben deutlich im Hintergrund. Die 77 IBU sind keineswegs unangenehm, sie sind in den extrem starken Malzkörper gut eingebettet, man fühlt sich von der Bittere der Hopfen nicht überfordert und kann definitiv einzelne Hopfen Geschmäcker herausfiltern. Einzig im Nachtrunk bemerkt man starke Hopfung, weil die bitteren Hopfenbestandteile lange am Gaumen bleiben. Das ist von der Hopfenuzusammensetzung nicht ganz mein Fall aber es handelt sich auf alle Fälle um ein sehr gutes Bier. Mein Dank geht an den dicken Olaf für diese Spezialität. 80%

Beim Weiherer erscheint der Körper nicht ganz so voluminös wie beim Oppigards, weil die zitralen Hopfensorten das IPA schlanker erscheinen lassen. Wenn man es weiß, kann man deutlich den sehr feinen Mosaik Hopfen mit seinen blumigen und kräuterigen Hopfen Noten erschmecken, ebenso den Citra. Diese Hopfenkombination sagt mir mehr zu als beim Oppigards, außerdem finde ich es klasse, wie durch die starke Hopfung der fette 9 prozentige Alkohol überdeckt wird. Blind verkostet wird man bei dem Weiherer niemals auf 9% Alkohol kommen. Beim Weiherer IPA wurden zwar auch Karamellmalze verwendet, aber viel sparsamer als beim Oppigards. Das finde ich persönlich und völlig subjektiv besser, wenn bei einem so stark gehopften Bier keine zusätzlichen Aromen vom Karamellmalz den Geschmack beeinflussen. Die dürfen ruhig im Hintergrund für einen volleren Körper sorgen aber ich finde dass der Karamellgeschmack mit den Hopfen des IPA nicht so gut zusammen geht. Das ist eine persönliche Vorliebe und hat mit der Qualität der Biere nichts zu tun. Aber die Malz-Schüttung und die verwendeten Hopfensorten sind für mich ein Grund das Weiherer eine Stufe höher anzusiedeln als das Oppigards. 90%

Bewertet am

89% Imperial Cooperation

Avatar von CaptainFriendly

Ah, wieder mal ein Crossover, diesmal von Roland Kundmüller (Weiherer) und Matt Cole (Fat Head's), die mit klassischen und Karamellmalzen und den Hopfensorten Simcoe, Mosaic, Citra und Columbus mal wieder eine Folger der Weiherer-Sondersudserien raushauen.
Klares Rotgold mit sparsamem Schaum ist zu sehen, im Geruch ist sofort ein recht hochprozentiges Gebräu zu erahnen, was die Aromahopfen auch nicht kaschieren können/wollen. Geschmacklich sind Zitrusfrüchte dominant, die sich trocken am Gaumen festsetzen, und die intensive Hopfengabe - es liegen keine Zahlen bei, ich wäre bei geschätzt locker 80 IBU - lässt es sehr herb abgehen.

Als Starkbier ist es zum Glück nicht sooo süffig, ob das Produkt nicht ein einzelner Brauer im Alleingang auch hingekriegt hätte, sei mal dahingestellt und definitiv fehlt mir der Galaxy-Hopfen (wenn schon ein Ami mit drin rumrührt), aber ein richtig heftiges Männer-IPA haben die Jungs auf jeden Fall hingekriegt (okay, taffe Mädels dürfen es auch mal probieren).

Bewertet am