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Beer like star Watzke Schwarzbierbock

  • Typ Untergärig, Dunkler Bock
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze 16.9%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 90% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#35385

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
90% Avatar von Schluckspecht

90% Schwarz, stark und samtig

Avatar von Schluckspecht

Das Jahr fängt bei Watzke stark an - nämlich mit dem 7,0 % vol. Alkohol starken Schwarzbierbock. Wie es Tradition hat, so ist auch dieses Untergärige weder pasteurisiert noch filtriert - das ist also schon einmal der große Unterschied zur Massenware. So zeigt es sich dann auch in einem hefetrüben Kastanienbraun, auf dem sich hellbrauner, feinporiger und recht stabiler Schaum auftürmt. Der minimal säuerliche Geruch bedient vor allem Schwarzbieraromen mit Noten von Mokka, Espresso und dunkler Schokolade. Der höhere Alkoholgehalt wird nicht einmal angedeutet, für die Nase ist es ein typisches Schwarzbier.

Sehr samtig mit etwas Karamell, Vanille und dominierenden Röstmalznoten legt das untergärige Starkbier direkt schon mit minimal nussigen Schokoladennoten los. Das Wort 'Vollmundigkeit' ist für dieses Bier erfunden worden. Mit samtigem Mundgefühl - auch dank der sehr zurückhaltenden Kohlensäure - baut sich eine ansprechende Harmonie aus karamelliger Süße und malziger Röstigkeit auf. Das Röstmalz ist dabei auf einem gut wahrnehmbaren, aber eben nicht übertriebenen Niveau - schließlich ist das hier kein Stout. Mit Fruchtnoten, am ehesten ist das vielleicht Pflaume und Kirsche, hält sich das dunkle Bockbier stark zurück. Eher zeigen sich Noten von Toffee, Nuss und Biskuit. Etwas Hopfen - mit simpler Grasigkeit ausgestattet - gesellt sich hinzu und sorgt für ein feinherbes und doch überwiegend malziges Finale. Bei recht viel Restsüße bleibt eine gewisse Klebrigkeit übrig. Immerhin aber blitzt dadurch der Alkohol nicht negativ hervor - er ist absolut wahrnehmbar, aber ganz gut integriert. Geschmacklich erkennt man dennoch das "Bockige", wie es eben bei einem Bockbier sein sollte.

Mild, samtig, ausbalanciert - und trotzdem malzaromatisch. Das Schwarzbierbock legt gut vor für das Jahr 2020. Mehr Alkohol wünscht man sich auch keineswegs, auch so bietet sich schon genug malzige Komplexität. Der Hopfen ist hier auch nur Mittel zum Zweck, obwohl (für ein Bockbier) mehr als ausreichend Bitterkeit generiert wird. Große Mängel erlaubt sich das unfiltrierte Bockbier nicht und lädt mit seiner Samtigkeit eher zum Genießen ein. Trotzdem kommt die Süffigkeit nicht zu kurz.

Bewertet am

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