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Beer like star Watzke Roggen-Ale

  • Typ Obergärig, Roggenbier
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze 13.9%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 88% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
88% Avatar von Schluckspecht

88% Probier' es mal mit Roggen...

Avatar von Schluckspecht

Das Monatsbier im März experimentiert mit dem Roggen als Zutat, ist wie immer naturtrüb und besitzt 5,6 % vol. Alkohol sowie 13,9 °Plato Stammwürze. Das obergärige Vollbier steht in einem stark hefetrüben und somit blickdichtem Aprikosengelb im Glas, es mangelt jedoch eindeutig an Schaum. Der Duft fällt eher getreidig und hefig aus, fruchtig wie versprochen riecht es dagegen kaum. Mit etwas Fantasie entdecke ich zumindest Birnennoten, die jedoch im malzgeladenen Duft allenfalls die zweite Geige spielen.

Spritzig und karamellig süß steigt das Roggen-Ale ein. Und jetzt legen sich auch die Fruchtnoten frei, die in Form von (saurem) Apfel und Zitrone auftreten. Danach tritt die Würzigkeit des Roggen ans Licht, das Profil wird kernig und die Süße nimmt deutlich ab. Trotz unübersehbarer Hefe erscheint der Körper (wohl auch aufgrund der recht sprudeligen Kohlensäure) ziemlich spritzig und leicht - das cremige Mundgefühl passt dennoch, Geschmack liefert das Roggen-Ale ebenfalls genug. Gut gefällt mir die Komposition der Karamellsüße, die zwar einerseits für einen sehr angenehmen Einstieg sorgt, danach aber brav Platz für den Roggen macht. Dass hier nicht nur mit Gerste gebraut wurde, lässt sich zweifellos feststellen - somit sind meine Erwartungen vollauf erfüllt. Schön würzig und mit knackiger, kompakter Hopfenbitterkeit schließt das Roggen-Ale absolut stimmig ab. Es scheint, als ob hier der Hopfen ausschließlich zur Bitterung eingesetzt wurde, mit Hopfenaroma hält sich Roggen-Ale komplett zurück. Aber wie gesagt: Dadurch kommt der Roggen erst richtig zur Geltung. Auch im Finale ist noch genügend Restsüße vorhanden - streng und bitter kommt das Naturtrübe bei aller Würzigkeit wirklich nicht daher.

Fazit: Absolut gelungenes, schmackhaftes Vollbier mit einem durchaus interessanten Charakter! Besonders die perfekt abgestimmte Karamellsüße fällt positiv auf. Die daran anschließende Würzigkeit kommt zur richtigen Zeit und hat die optimale Intensität. Es ist schon faszinierend, wie wunderbar hier Harmonie und Abwechslungsreichtum unter einen Hut gebracht werden - das ist praktisch schon fränkische Braukunst. Einzig und allein die Optik ist ausbaufähig, aber mal ehrlich: Solange es schmeckt, kann es auch noch deutlich schlechter aussehen.

Bewertet am

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