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Beer like star Warsteiner Brewers Gold

  • Typ Untergärig, Zwickel/Kellerbier
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 4-8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 68% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#35524

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
87% Avatar von Bier Fan
73% Avatar von LordAltbier
62% Avatar von Schluckspecht
51% Avatar von MythosMan

87% Rezension zum Warsteiner Brewers Gold

Avatar von Bier Fan

Das Bier schäumt gut ins Glas. Der Name Brewers Gold ist in der Tat zutreffend- appetitlich verlockend strahlt es dich golden an. Da ich genauso gerne Wein trinke, habe ich es mir angewöhnt, am Glas zu schnuppern und den Duft zu inhalieren. Dies ist bei diesem Bier bereits der erste Genuss. Dann nimmst du den 1. Schluck - und fragst dich instant, in welche Kategorie du dieses Bier einreihen würdest und kommst aber nicht drauf. Der Einstieg wirkt leicht süß, aber dieser Eindruck wird schnell widerlegt, wenn sich der aromatische Hopfen auf der Zunge breit macht. Und während du noch überlegst, ob du ein würziges Helles oder ein Kellerbier im Mund hast, beginnst du, nur noch die Hopfen Aromen zu genießen, von denen du weit mehr als bei einem anderen Bier zur Verfügung hast. Fast lässt du dieses Bier zu lange in deiner Mundhöhle, weil du von den Aromen gar nicht genug bekommen kannst, aber dafür macht das Hinunterschlucken dann doch zu viel Spaß. Dann folgt das Ausatmen durch die Nase. Das mache ich normalerweise ganz bewusst nur bei guten Wein. Nun aber auch bei diesem Bier - das macht man ganz automatisch, weil es einfach toll ist.
Mag sein, dass dies nicht die professionellste Bierbewertung ist, aber trotzdem spreche ich eine klare Empfehlung dafür aus, dieses Bier zu probieren. Jeder, dem ich dieses Bier vorgesetzt habe, war begeistert!

Bewertet am

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51% keine Goldmedaille

Avatar von MythosMan

Im YT Kanal Bierprobierer nannten sie es Brackwasser. Wahrlich schön sieht das im Glas wirklich nicht aus. Nicht unbedingt "Gold" des Brauers...aber das beruht ja auf die Hopfensorte "Brewers Gold"...Dieses Zeug ist halt ein Kellerbier / Zwickel, wie auch immer...der Einstieg ist kernig, schrotig, erdig, etwas dünn und übermalzen, aber eben nicht süss, da direkt die Hopfenbittere mitschwingt. Der Körper ist noch ganz annehmbar, da dort der typische Premium Verum Charakter durchsticht...getreidig würzig, aber leider mit einer fast schon unstimmigen Sprudeligkeit...im Abgang wirds wieder sehr unsaft übermalzen, erdig, leicht muffig....neee, das ist kein guter Wurf....mit ihren 2-3 letzten Kreationen hat sich Warsteiner wahrlich keinen Gefallen getan um auf der Craftwelle mitschwimmen zu wollen...

Bewertet am

73% Kann man ganz gut trinken!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig und angenehm herb. Der Mittelteil ist ähnlich wie der Antrunk. Der Abgang ist hopfig-würzig. Zwischenzeitlich ist im Hintergrund immer wieder weiches Malz erkennbar welches ganz feine Karamell-Noten mit sich bringt. Fazit: Ein recht gutes Bier, kann man trinken.

Bewertet am

62% Glückwunsch zur akzeptablen Bierspezialität!

Avatar von Schluckspecht

Hey, Warsteiner Brauerei! Seht ihr?! Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf! Vor mir steht mit dem in eine 0,33 Liter-Flasche abgefüllten Warsteiner Brewers Gold, eine "naturtrübe Bierspezialität", euer neuestes Experiment. Namensgebend ist die Hopfensorte Brewers Gold, die einen ausgewogenen, milden "Flavour" beisteuern soll. Es bleibt auch bei extrem milden 12 IBU, was schon eher Weißbier-Niveau ist. Gewöhnliches Kellerbier hat eher die doppelte Zahl an Bittereinheiten. Leider möchte man auch diesmal nicht auf Hopfenextrakt verzichten. Genannt werden 5,2 % vol. Alkohol und 47 kcal je 100 ml. Bereits eisige 4 °C werden für den Genuss empfohlen - da kann doch eigentlich nicht viel Geschmack rüber kommen...

Orange-bernsteinfarben steht das naturtrübe Vollbier durchaus ansehnlich und mit viel feinporig-sahnigem, cremeweißen und ausreichend stabilem Schaum im Glas. Da man auch einige Trübstoffe entdeckt, könnte das auch ein echtes Handwerksbier sein, welches den Fokus eben eher auf Tradition und Geschmack legt. Kann man aber so machen...

Beim Duft treffen leicht kernige Malz- und Karamellnoten auf eine leicht citrale, eher trockene Fruchtigkeit. Vielleicht Citronat mit etwas Rosine?! Für ein Naturtrübes geht das vollkommen in Ordnung. Spritzig und zunächst auch recht schlank geht es in den malzbetonten, ausgewogen süßen Antrunk mit seiner dezenten Citrussäure. Säuerlich-schlank bleibt die grundlegende Charakteristik, die den brotig-karamelligen Grundgeschmack mit einer nicht zu hoffensichtlichen Hopfenaromatik verbindet. Die Hopfengabe, die sich zum Teil eben auch aus anderen, nicht genannten Hopfensorten zusammensetzen kann, bringt citrus-erdige Noten ein. Ganz nett und fast schon anständig. Der Abgang ist knapp gehalten, verliert sich in einer dünnen Säuerlichkeit und einer recht kurz und flach gehaltenen Hopfenbittere mit grasig-kräuterigem Touch, die tatsächlich ziemlich genau auf Hefeweizen-Niveau liegt. Das Malz hinterlässt im Nachgeschmack Röstmalzakzente - ähnlich wie bei leicht verbranntem Brot. Der Abgang ist so kurz, dass er geschmacklich kaum eine Rolle spielt. Das, was davon letztlich hängen bleibt, ist aber durchaus akzeptabel.

Hey, wie ihr seht, hält sich meine Enttäuschung in Grenzen. Meine Begeisterung allerdings bald noch mehr. Etwas mehr Körper und hopfige Entschlossenheit (nebst gehobener Hopfenqualität) würden dem Warsteiner Brewers Gold einige Zähler mehr in der Gunstwertung einbringen. Ich weiß, guter Hopfen ist teuer. So bleibt es bei einem eher seichten, süffigen, glattgespülten Mainstream-Vollbier, das Niemandem weh tun möchte. Die Malzigkeit geht aber völlig in Ordnung, die Optik erst recht - auch wenn die Schaumkrone gern etwas stabiler ausfallen könnte. Insgesamt ist das kleine Brewers Gold durchaus akzeptabel. Für den Preis von ca. 2,10 € je Liter kenne ich jedoch schlicht und ergreifend deutlich besseres Bier, welches sogar die Anforderungen "regional" und "handwerklich" erfüllt. Die Rehabilitation steht also noch aus...

Bewertet am