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Beer like star Warsteiner Brewers Gold

  • Typ Untergärig, Zwickel/Kellerbier
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 4-8°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 6 Benutzer

Bewertet mit 65% von 100% basierend auf 11 Bewertungen und 11 Rezensionen

#35524

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 11 Bewertungen
87% Avatar von Bier Fan
85% Avatar von Hellscythe
79% Avatar von NintendoFreak
73% Avatar von LordAltbier
72% Avatar von crazyachim
69% Avatar von Westfale
68% Avatar von Linden09
62% Avatar von Schluckspecht
51% Avatar von MythosMan
43% Avatar von Bier-Klaus
27% Avatar von Dackelvamp

69% Mild und ausgewogen

Avatar von Westfale

Das Warsteiner Brewers Gold ist trüb und bernsteinfarben, fast sogar etwas rötlich. Die mittelhohe Schaumkrone hält sich nicht sehr lange. Es sind kaum Kohlensäurebläschen sichtbar. Der Geruch ist frisch, ausgewogen und malzig, außerdem leicht süß und leicht herb. Insgesamt ist der Geruch nicht sehr intensiv, aber durchaus angenehm. Der Geschmack ist vor allem malzig, aber auch leicht fruchtig und bietet dezente Zitrusnoten sowie eine zurückhaltende Süße. Mich erinnert das etwas an Pfirsich und Honig. Eine ausgewogene und erdige Herbe prägen den Abgang. Schön ist die weiche Textur des Bieres. Die Kohlensäure ist feinperlig und ordentlich prickelnd, für meinen Geschmack aber nicht zu kräftig. Das Warsteiner Brewers Gold ist ein Bier, welches vor allem mit seiner Ausgwogenheit punkten will. Tatsächlich sind Geruch und Geschmack sehr ausgewogen und angenehm. Allerdings fehlen dadurch etwas die Besonderheiten. Sehr schön sind hingegen die Farbe und die weiche Textur des Bieres. Die Unaufdringlichkeit des Geschmacks macht dieses malzige Bier ordentlich süffig.

Bewertet am

68% mit etwas weniger Kohlensäure wäre es ein tolles Kellerbier

Avatar von Linden09

Sieht erstmal schön aus. Dunkles Bernstein steht im Glas, vielleicht sogar Kupfer, sehr trüb. Der beige Schaum hält sich leider kaum lange.

Es duftet angenehm, süßlich, sogar Schokoladennoten landen in der Nase (4/5).

Der Antrunk trägt die Noten aus dem Geruch gut, süßlicher Anfang ohne penetrant oder künstlich zu wirken. Süße grüne Frucht ist dabei.

In der Mitte kommt vor allem viel Malz, hier wird es leider etwas unausgewogen, zu viel Kohlensäure macht das Kellerbier leicht unrund.

Der Nachhall trägt die süßen Malznoten, die Kohlensäure ist weiterhin viel zu intensiv. Das macht das Bier insgesamt weniger süffig.

Bewertet am

27% Don't try this at home

Avatar von Dackelvamp

Ich hatte vor Kurzem das fragwürdige Vergnügen einen Schluck Miller Genuine Draft probieren zu dürfen. Hat geschmeckt wie Zuckerwasser.
Bei der Verkostung des Brewers Gold hatte ich dann ein Dejavu. Kaum bis keine Bittere, wässrig von von vorn bis hinten und im Abgang leicht zuckrig.
Ein wirklich nicht zu empfehlendes Getränk.
Bier möchte ich es nicht nennen.

Bewertet am

72% Tolle Farbe

Avatar von crazyachim

Warsteiner Brewers Gold

Bier des Monats Februar

So stands geschrieben deswegen wirds probiert.

Farbe Toll ein kräftiges rotbraun.
Ein guter geschmackvolle Einstieg
Ordentlich Kohlensäure
Etwas bitter im Abgang

Schönes Kellerbier mal was anderes.

Bewertet am

Bin positiv überrascht

Avatar von Ritschi

Ich fand die 0,5er Dosen für 0,69 € im Discounter und nahm 4 Dosen mit, es trank sich sehr gut, ist spritzig und für Wahrsteiner ein tolles Bier.
Heute im Aldi fand ich die 0,5er für 49 Cent und ich nahm alle mit die verfügbar waren, es liegt aber nicht nur am Preis oder Geschmack sondern ein wenig auch am Bierdosenkult.
Für 0,49 € ist es ein super Preis/Leistungsverhältnis.
Im Alltag bleibe ich meinem Wasseralfinger Spezial treu, allerdings probiere ich auch gerne mal was neues und kehre immer treu zu meinem Wasseralfinger zurück wie ein Wanderer der immer wieder zurück nach Hause kommt weil es dort am schönsten ist.
Corona !

Bewertet am

43% Rezension zum Warsteiner Brewers Gold

Avatar von Bier-Klaus

Billigbier Verkostung, beide gekauft bei Aldi. Das Schultenbräu Bayerisch Hell mit 4,7% ABV von Oettinger tritt an gegen das Warsteiner Brewers Gold mit P12 und 5,2% ABV. Das Warsteiner heißt so wegen des eingesetzten Aromahopfens, gebittert wird nach wie vor mit Extrakt. Das Bier ist dunkelgelb und blank, bedeckt von viel feinem Schaum. Wenig Geruch. Der Körper ist schlank und angenehm gespundet. Der Geschmack ist total wässrig, anhand der dunklen Farbe vermutet man Karamell Malz aber vom Malzapparat kommt gar nichts, das ist komplett hochvergoren. Auf dem wässrigen Körper schwimmt trotzdem eine leichte Süße wie Glucosesirup. Vom Brewers Gold schmeckt man gar nichts auch vom Extrakt nichts, weil es so wenig gehopft ist. Das ist echt übel, da ziehe ich das Schultenbräu vor.

Bewertet am

79% Positive Überraschung!

Avatar von NintendoFreak

Also dafür daß ich kein wirklicher Warsteiner Freund bin hat mich diese Variante schon sehr überzeugt. Auf jeden Fall eine gelungene Abwechslung!

Bewertet am

87% Rezension zum Warsteiner Brewers Gold

Avatar von Bier Fan

Das Bier schäumt gut ins Glas. Der Name Brewers Gold ist in der Tat zutreffend- appetitlich verlockend strahlt es dich golden an. Da ich genauso gerne Wein trinke, habe ich es mir angewöhnt, am Glas zu schnuppern und den Duft zu inhalieren. Dies ist bei diesem Bier bereits der erste Genuss. Dann nimmst du den 1. Schluck - und fragst dich instant, in welche Kategorie du dieses Bier einreihen würdest und kommst aber nicht drauf. Der Einstieg wirkt leicht süß, aber dieser Eindruck wird schnell widerlegt, wenn sich der aromatische Hopfen auf der Zunge breit macht. Und während du noch überlegst, ob du ein würziges Helles oder ein Kellerbier im Mund hast, beginnst du, nur noch die Hopfen Aromen zu genießen, von denen du weit mehr als bei einem anderen Bier zur Verfügung hast. Fast lässt du dieses Bier zu lange in deiner Mundhöhle, weil du von den Aromen gar nicht genug bekommen kannst, aber dafür macht das Hinunterschlucken dann doch zu viel Spaß. Dann folgt das Ausatmen durch die Nase. Das mache ich normalerweise ganz bewusst nur bei guten Wein. Nun aber auch bei diesem Bier - das macht man ganz automatisch, weil es einfach toll ist.
Mag sein, dass dies nicht die professionellste Bierbewertung ist, aber trotzdem spreche ich eine klare Empfehlung dafür aus, dieses Bier zu probieren. Jeder, dem ich dieses Bier vorgesetzt habe, war begeistert!

Bewertet am

51% keine Goldmedaille

Avatar von MythosMan

Im YT Kanal Bierprobierer nannten sie es Brackwasser. Wahrlich schön sieht das im Glas wirklich nicht aus. Nicht unbedingt "Gold" des Brauers...aber das beruht ja auf die Hopfensorte "Brewers Gold"...Dieses Zeug ist halt ein Kellerbier / Zwickel, wie auch immer...der Einstieg ist kernig, schrotig, erdig, etwas dünn und übermalzen, aber eben nicht süss, da direkt die Hopfenbittere mitschwingt. Der Körper ist noch ganz annehmbar, da dort der typische Premium Verum Charakter durchsticht...getreidig würzig, aber leider mit einer fast schon unstimmigen Sprudeligkeit...im Abgang wirds wieder sehr unsaft übermalzen, erdig, leicht muffig....neee, das ist kein guter Wurf....mit ihren 2-3 letzten Kreationen hat sich Warsteiner wahrlich keinen Gefallen getan um auf der Craftwelle mitschwimmen zu wollen...

Bewertet am

73% Kann man ganz gut trinken!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist hopfig-spritzig und angenehm herb. Der Mittelteil ist ähnlich wie der Antrunk. Der Abgang ist hopfig-würzig. Zwischenzeitlich ist im Hintergrund immer wieder weiches Malz erkennbar welches ganz feine Karamell-Noten mit sich bringt. Fazit: Ein recht gutes Bier, kann man trinken.

Bewertet am

62% Glückwunsch zur akzeptablen Bierspezialität!

Avatar von Schluckspecht

Hey, Warsteiner Brauerei! Seht ihr?! Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf! Vor mir steht mit dem in eine 0,33 Liter-Flasche abgefüllten Warsteiner Brewers Gold, eine "naturtrübe Bierspezialität", euer neuestes Experiment. Namensgebend ist die Hopfensorte Brewers Gold, die einen ausgewogenen, milden "Flavour" beisteuern soll. Es bleibt auch bei extrem milden 12 IBU, was schon eher Weißbier-Niveau ist. Gewöhnliches Kellerbier hat eher die doppelte Zahl an Bittereinheiten. Leider möchte man auch diesmal nicht auf Hopfenextrakt verzichten. Genannt werden 5,2 % vol. Alkohol und 47 kcal je 100 ml. Bereits eisige 4 °C werden für den Genuss empfohlen - da kann doch eigentlich nicht viel Geschmack rüber kommen...

Orange-bernsteinfarben steht das naturtrübe Vollbier durchaus ansehnlich und mit viel feinporig-sahnigem, cremeweißen und ausreichend stabilem Schaum im Glas. Da man auch einige Trübstoffe entdeckt, könnte das auch ein echtes Handwerksbier sein, welches den Fokus eben eher auf Tradition und Geschmack legt. Kann man aber so machen...

Beim Duft treffen leicht kernige Malz- und Karamellnoten auf eine leicht citrale, eher trockene Fruchtigkeit. Vielleicht Citronat mit etwas Rosine?! Für ein Naturtrübes geht das vollkommen in Ordnung. Spritzig und zunächst auch recht schlank geht es in den malzbetonten, ausgewogen süßen Antrunk mit seiner dezenten Citrussäure. Säuerlich-schlank bleibt die grundlegende Charakteristik, die den brotig-karamelligen Grundgeschmack mit einer nicht zu hoffensichtlichen Hopfenaromatik verbindet. Die Hopfengabe, die sich zum Teil eben auch aus anderen, nicht genannten Hopfensorten zusammensetzen kann, bringt citrus-erdige Noten ein. Ganz nett und fast schon anständig. Der Abgang ist knapp gehalten, verliert sich in einer dünnen Säuerlichkeit und einer recht kurz und flach gehaltenen Hopfenbittere mit grasig-kräuterigem Touch, die tatsächlich ziemlich genau auf Hefeweizen-Niveau liegt. Das Malz hinterlässt im Nachgeschmack Röstmalzakzente - ähnlich wie bei leicht verbranntem Brot. Der Abgang ist so kurz, dass er geschmacklich kaum eine Rolle spielt. Das, was davon letztlich hängen bleibt, ist aber durchaus akzeptabel.

Hey, wie ihr seht, hält sich meine Enttäuschung in Grenzen. Meine Begeisterung allerdings bald noch mehr. Etwas mehr Körper und hopfige Entschlossenheit (nebst gehobener Hopfenqualität) würden dem Warsteiner Brewers Gold einige Zähler mehr in der Gunstwertung einbringen. Ich weiß, guter Hopfen ist teuer. So bleibt es bei einem eher seichten, süffigen, glattgespülten Mainstream-Vollbier, das Niemandem weh tun möchte. Die Malzigkeit geht aber völlig in Ordnung, die Optik erst recht - auch wenn die Schaumkrone gern etwas stabiler ausfallen könnte. Insgesamt ist das kleine Brewers Gold durchaus akzeptabel. Für den Preis von ca. 2,10 € je Liter kenne ich jedoch schlicht und ergreifend deutlich besseres Bier, welches sogar die Anforderungen "regional" und "handwerklich" erfüllt. Die Rehabilitation steht also noch aus...

Bewertet am