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Beer like star Wacken Brauerei MJÖLNIR

  • Typ Untergärig, Lager
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#29419

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
83% Avatar von Schluckspecht
76% Avatar von eddyelch
73% Avatar von LordAltbier

83% Fruchthämmerchen

Avatar von Schluckspecht

Beim MJÖLNIR Nordic Lager von der Wacken Brauerei soll es sich um ein "untergäriges, hammergeiles Kreativbier" handeln, das mit Summit und Cascade warm wie kalt gehopfte Pilsener mit 5,3 % vol. Alkohol und ordentlichen 40 IBU wird ferner auch als "göttlicher Trank" bezeichnet. Was mir besonders gut gefällt: Es wurde weder filtriert noch pasteurisiert. Der volle Geschmack erwartet mich also, wobei eine falsche oder zu lange Lagerung definitiv bestraft wird. Wer also ein schlechtes Bier erwischt, der sollte nicht den Mut verlieren und noch einmal testen. Bier ist ein lebendiges Natur- und nach meiner Auffassung kein sensorisch steriles Industrieprodukt.

Flasche geköpft und mich erwartet ein grasig-kräuteriger, leicht exotischer Duft. Im Glas werden die Hopfennoten etwas seichter. Im milden, kernigen Geruch platziert sich so auch noch eine gewisse Note an Malz, Würze und Karamell. Die interessant gestrickte Exotenfrucht (Ananas, Quitte, Pomelo) weckt das Interesse. Währenddessen blickt man auf IPA-würdiges Bernstein-Orange mit homogener Trübung und opulenter, sahnig-feiner Schaumkrone. Deutlich dunkler, als man es von einem Lager erwarten würde...

Süß, fruchtig und malzig steigt das Nordic Lager ein - eigentlich exakt so, wie man schon unzählige kaltgehopfte Pale Ales kennt. Die Untergärigkeit merkt man dem Lager hier gar nicht einmal vordergründig an, lediglich eine dezente Wässrigkeit zwängt sich bisweilen durch. Der Wechsel von 'süß' zu 'herb' erfolgt prompt, der Hopfen markiert im Körper sein Revier. Exotische Fruchtnoten quer durch die Obsttheke garnieren die Hopfenpräsenz mit einer nonchalanten Lässigkeit. Unterdessen bleibt die Säure im Griff. Zunehmend trockener und herber werdend mit einem Rest an Citrusfruchtigkeit (Orange, Grapefruit) hechtet das nordische Lager in den recht kurz und knackig gehaltenen Abgang, als krönenden Abschluss gibt es grasig-kräuterige Hopfennoten. Das sitzt!

Biere dieser Art wissen mir irgendwie zu gefallen: Lässig im Charakter, vielfältig im Geschmacksrepertoir - das Gegenteil eines linearen, glattgebügelten Industriegesöffs - und mit der gewissen Knackigkeit im Hopfenaroma. Die Kalthopfung setzt die richtigen und definitiv nicht übertriebenen Akzente. Kein Dampfhammer, aber ein verdammt gutes Bier!

Bewertet am

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76% Passt mehr zu Freya als zu Thor

Avatar von eddyelch

Dieses Bier ist der malmende Hammer des Donnergottes Thor. So behauptet es zumindest die Brauerei auf ihrer Homepage.

Goldgelb im Glas mit einer wunderschönen Blume obenauf. Duft zurückhaltend fruchtig nach Maracuja, Ananas und Passionsfrucht. Im Antrunk herb, trotzdem fruchtig, leicht bitter. Etwas schmeckt es nach Bitterorange, nicht süß. Vollmundig, süffig. Im Nachtrunk bleibt die herbe Note noch eine Weile erhalten.

Zu dem nordischen Hammer passen die Geschmacksnoten definitiv nicht. Das schmeckt mir zu südlich. Und ein echter Hammer haut auch mehr drauf. Trotzdem ein gutes Bier. Vielleicht mehr zu Freya passend.

Bewertet am

73% Ganz Gutes Bier!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist leicht säuerlich, spritzig und auch ordentlich Hopfenbetont, ein kräftiges Citrus-Aroma erkennt man. Der Mittelteil ist genauso wie der Antrunk, nur ist der Hopfen hier noch kräftiger. Der Abgang ist ordentlich Hopfenbetont, kräftig bitter-herb und leicht harzig, etwas Mandarine & Orange erkennt man im Hintergrund. Fazit: Ein kräftiges, sehr Hopfenbetontes Bier welches sich mit jedem IPA messen kann.

Bewertet am