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Beer like star Vier Vogel Radler (Karadler)

  • Typ Radler
  • Alkohol 3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

#30675

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
73% Avatar von tonne
73% Avatar von Schluckspecht

73% Nicht nur für Kampf(r)adler geeignet...

Avatar von Schluckspecht

Ein kaltgehopftes Radler - ergo ein Ka-Radler. Und weil das so lustig nach Karate-Adler klingt, ist vorn - natürlich auf einem Fahrrad fahrend, ist ja schließlich ein Radler - ein kampflustiger Vogel abgebildet. Die vier Vögel beweisen damit Humor, die leuchtend gelben Etiketten fallen zudem auf. Gelb, Zitrone - ihr versteht...

Hellgelb, hefetrüb und ziemlich blass wie naturtrüber, frisch gepresster Grapefruitsaft steht das Vier Vogel Radler zweifellos als Radler da. Immerhin wird nicht mit reinweißem Schaum gegeizt, der sich locker und eingeschränkt stabil darüber drapiert. Im Gegenlicht frohlockt das blasse Gelb mit farblichen Nuancen. Viel besser kann ein naturtrübes Radler eigentlich nicht aussehen, muss ich eingestehen - auch wenn das Radler beizeiten (vom Schaum befreit) ein wenig nackig dasteht...

Die Zitronenlimonade mit 4,5 % Zitronensaftanteil, hier zum Glück ohne Süßstoffe und noch ganz klassisch mit Zucker, ist als erstes in der Nase zu erfassen, kurz darauf folgen brotiges Gerstenmalz und grasiger Hopfen. Ob sich der Hopfen auch für zitrusartige Aromen verantwortlich zeichnet, lässt sich angesichts des ohnehin kräftigen Zitrusduftes nicht verifizieren.

Süß, zitronig, leicht malzig und mit einer dezent dazu abgestimmten, durchaus charaktervollen Hopfennote (Anis, Fenchel) steigt das Ka-Radler ein. Es wird eben leider nicht gesagt, welche Hopfen verwendet werden. Der schwungvolle und dank Hefe nicht zu schlanke Körper setzt den Einstieg geschmacklich nahtlos fort, wobei eine Tendenz ins Trockene erkennbar ist. Mit ordentlicher Restsüße und nachwievor zitroniger Ausrichtung (Zitrone, Grapefruit, Orange) endet das Radler kurz und knapp - tritt also nicht noch einmal nach. Die spezielle Anisnote schmecke ich von vorn bis hinten, das kann ich also nicht als Einbildung abhaken. Die schadet dem Ka-Radler aber gewiss nicht, zumal ansonsten von der Kalthopfung nicht sonderlich viel zu erfassen ist. Nein, diese kräuterige Note hat was.

Schmeckt gut und so ein leckeres, stimmiges Radlerchen kann ich mir problemlos zu einer Radtour vorstellen. Allerdings kann es das deutlich günstigere Feldschlößchen Naturtrübes Radler zu ungefähr dem halben Preis durchaus genauso gut.

Bewertet am

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