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Beer like star Veldensteiner Kräusen Helles

  • Typ Untergärig, Zwickel/Kellerbier
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze 11.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#37312

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
73% Avatar von Schluckspecht
71% Avatar von eddyelch
66% Avatar von Bier-Sven

71% Ein kräusentypisches Kräusen

Avatar von eddyelch

Kräusentypisch hellgelb, leichte Trübung, weiße Schaumhaube, zerfallend. Hopfig-herber krautiger Duft. Herber Antrunk. Im Mund macht sicher der krautig-saure würzige Körper breit und steigt langsam bis in die Nase. Auch kräusentypisch. Im Abgang hallen die krautigen Phenolnoten noch eine Zeit lang nach. Insgesamt ein gutes Kräusen, aber die krautige Note ist nicht meine Geschmacksrichtung.

Bewertet am

73% Bodenständiges, würziges Zwickl

Avatar von Schluckspecht

Das traditionell naturbelassene, naturtrübe Veldensteiner Kräusen Helles zeichnet sich durch das "Aufkräusen" mit Jungbier am Ende des Herstellungsprozesses aus. Es werden 5,1 % vol. Alkohol genannt, abgefüllt wird in eine Halbliter-Euroflasche. Blickdicht hefetrüb steht das aufgekräuste Helle gelbgolden im Glas und präsentiert dort seine ausladende, feinporige Schaumkrone. Der überwiegend würzige Duft (Koriander, Muskat) legt den Fokus auf das helle Malz und die recht neutrale Hefe - der Hopfen ist unterrepräsentiert.

Mit Hefenoten legt das Kräusen Hell durchaus spritzig los und zeigt dabei relativ wenig Süße und Säure - eher besagte Würzigkeit. Auch Fruchtnoten sind nur sehr schwach erkennbar und der Hopfen hat hier noch absolut nichts zu bieten. Dennoch bildet der Antrunk ein stimmiges, ansprechendes Kellerbier ab - ein Kellerbier eben, bei dem Hefe und Malz mit zurückhaltender Sachlichkeit im Vordergrund stehen. Der Geschmack ist dabei durchaus kräftig und vollmundig. Markant ist hierbei die feinfühlige Würzigkeit, die das Kräusen Hell unbeirrt begleitet und dabei nebst angenehmer Trinkbarkeit mit angemessener Süffigkeit für ausreichend Spannung sorgt. Der Hopfen hätte hier mit aromatischen Noten noch für das i-Tüpfelchen sorgen können, aber diese Chance wurde vertan. Erst im Abgang gibt es einen Hauch Hopfigkeit mit minimaler Bitterkeit und grasig-harzig-kräuterigen Akzenten. Die Bitterkeit steigert sich im Nachgeschmack, so dass das Kräusen Hell durchaus auch knackig abschließt, wenn man mit dem nächsten Schluck warten kann.

Das Kräusen Hell spiegelt die Erwartungen recht gut wider: Ein entspannter, gut trinkbarer Kellerbier-Charakter mit neutralen Hefenoten und einer feinen Würzigkeit, die an traditionelle Bierstile erinnert. Der Hopfen spielt keine nennenswerte Rolle, wobei der Abgang dennoch das Beste daraus macht. Unterm Strich ist das Veldensteiner Kräusen Hell ein angenehmes bis leckeres Zwickl, das sich wegen seiner würzigen Auslegung nicht nur für den Sommer anbietet. Oder anders gesagt: Für den Sommer fehlen ein paar erfrischendere Noten im Vergleich zu anderen Bieren seiner Art. Das Bier aus Neuhaus ist da eher bodenständig und zurückhaltend im aromatischen Sinne. Ich schätze, das ist auch so gewollt.

Bewertet am