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Beer like star ÜberQuell World White IPA

  • Typ Obergärig, Weizen India Pale Ale
  • Alkohol 6.5% vol.
  • Stammwürze 15%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 80% von 100% basierend auf 4 Bewertungen und 4 Rezensionen

#32414

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 4 Bewertungen
86% Avatar von CaptainFriendly
84% Avatar von Schluckspecht
77% Avatar von eddyelch
73% Avatar von Bier-Klaus

84% Der Piña Colada unter den Bieren

Avatar von Schluckspecht

Wie auch andere Biere von ÜberQuell gebraut Schnitzlbaumer in Traunstein: Das World White IPA mit 6,5 % vol. Alkohol und 15 % Stammwürze. Gebraut wurde mit den Hopfensorten Sorachi Ace, Simcoe und Topaz, die auf insgesamt 45 IBU kommen - sehr viel für diese Stilrichtung. Beim Malz wurde Pilsner, Münchner, Caramel und Weizenmalz verwendet und damit überwiegend Gerstenmalz.

Eine satte Trübung wird mir versprochen und diese sehe ich auch im Glas - so trüb, dass das Aprikosengelb auch im Gegenlicht nicht mehr leuchten mag. Der Schaumkrone fehlt es an nichts - nicht an Volumen, Feinporigkeit oder Stabilität. Die übliche Gewürznelke finde ich in der Nase, was auf eine klassische Weißbier-Hefe schließen lässt. Dazu gibt es milde Malznoten (vorrangig Pilsner Malz), etwas Vanille und eine zarte Fruchtigkeit nach Banane, Orange und Honigmelone. Erst weit im Hintergrund entdecke ich die Kokosnoten vom Sorachi Ace, der zu meinen Lieblingshopfen zählt. Der Duft gefällt mir zunehmend besser - er wird immer komplexer und interessanter.

Weich und cremig legt das World White IPA hellmalzig mit Weizenmalznoten los. Das Maß cer Cremigkeit ist in Abwesenheit von Haferflocken oder Ähnlichem wirklich beeindruckend. Der Hopfen lässt nicht lange bitten und zu meiner Verwunderung ackert sich vor allem der Sorachi Ace nach vorn mit prägnanten Kokos- und Orangennoten. So baut das World White IPA ziemlich viel Geschmacksgewalt auf. Nun gut, das liegt auch ein wenig am Alkohol, der sich anteilsgerecht auch im Geschmack zeigt. Im Zentrum erinnert mich das World White IPA durchaus an Weizen-IPA mit höherem Alkoholgehalt. Der Geschmacksbalance leistet dies jedoch keinen Abbruch, denn auch die Seele eines klassischen Hefeweizens mit Noten nach Banane, Honigmelone und Gewürznelke wird angemessen ausgelebt. Im Abgang ereilt dem World White IPA eine weniger harmonische Bitterkeit (Niveau "Pils Extra Herb") sowie seifige Fußnoten.

Wer den Sorachi Ace mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Stärker als hier habe ich ihn auch noch nicht erlebt (völlig übertrieben erscheint er aber keineswegs). Insbesondere die Kokosnoten kann man nicht leugnen. Trotzdem bleibt das World White IPA dem Grundcharakter treu - dank der Hefe gibt es daran keinen Zweifel. Der etwas weniger ausgefeilte Abgang fällt da gewissermaßen ab mit seinen schroffen, seifigen Noten. Interessante Interpretation dieser Hybrid-Bierrichtung.

Bewertet am

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77% Rezension zum ÜberQuell World White IPA

Avatar von eddyelch

Trüb Orange, kleine grobporige Schaumkrone, die nicht von langer Dauer ist. Wenig Kohlensäure. Interessanter Duft nach Orange-Honig. Der Duft geht über in den Antrunk: Es schmeckt tatsächlich honiglich. Dazu Noten von Ananas, Vanille und Litschi. Körper vollmundig, eine leichte Hopfenbittere untermalt die Geschmacksnoten. Dazu eine dezente Säure. Insgesamt sehr fruchtig und eher mild. Lecker.

Bewertet am

86% Senkrechtstarter aus Hamburg

Avatar von CaptainFriendly

Stimmt nicht so ganz, zumal zwar die Firma bzw. das Lokal sich in Hamburg befindet, gebraut hat man aber offenbar bei der Brauerei Schnitzlbaumer in Traunstein (ist ja auch der nächste Weg). Es wurde Pilsener Malz, Münchner Malz, Caramell-Malz und Weizenmalz verwendet, gehopft wurde mit den Sorten Sorachi Ace (aha, Kokosnoten, danke für die Info, lieber Bier-Klaus, hatte ich so bislang nicht auf dem Schirm), Simcoe und Topaz.

Das Weißbier-IPA ist dunkelgolden und hefetrüb mit feinem, sahnigem Schaum, dazu kommt ein intensiver Nelkenduft. Im Antrunk prickelt die Kohlensäure angenehm, und hinter den Nelken lugen die Aromahopfen zunehmend deutlich hervor. Das World White IPA ist vollmundig mit einer feinen Hopfenherbe im Abgang. Einen halben Gummipunkt gibt es noch für das hübsche, psychedelisch anmutende Flaschendesign.

Insgesamt liegt die Sache für meinen Geschmack irgendwo auf halber Strecke zwischen einem hopfengestopften Weizen und einem belgischen Witbier. Interessant, nicht alltäglich - und die Vorschußlorbeeren für die Hamburger Senkrechtstarter sind durchaus berechtigt.

Bewertet am

73% Rezension zum ÜberQuell World White IPA

Avatar von Bier-Klaus

Das IPA ist dunkelgelb und sehr hefetrüb. Es riecht nach Litschi und reifer Ananas. Im Geschmack relativ schlank aber mehr Restsüße als beim Palim Palim. Dann schmeckt man den Sorachi Ace ziemlich gut raus. Das ist vielleicht das Bier, wo die Kokosaromen des Sorachi am besten herauskommen. Die Fruchtaromen von Simcoe und Topaz stehen hinter den Kokosnoten zurück, sind aber noch leicht herauszuschmecken. Das ist kein schlechtes IPA, es könnte noch etwas mehr Bittere vertragen oder reitet das auf der NEIPA-Welle?

Bewertet am