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Beer like star The Garden Brewery Pale Ale

  • Typ Obergärig, Pale Ale
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze 12.4%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6-10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 74% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

#31504

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung von Florian
74% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von Florian

74% Fruchtexplosion, die zweite

Avatar von Schluckspecht

Das Pale Ale aus Kroatien kommt unfiltriert und unpasteurisiert mit 5,1 % vol. Alkohol und 40 IBU in einer 0,33-Liter-Dose daher. Zum Einsatz kamen die vier Hopfensorten Magnum, Cascade, Mosaic und Columbus - also durchaus aromatische Sorten mit teils hohen Alphasäuren. An Stelle des Malzes treten die hellen Sorten Pale Malt, Crystal T50 und Carapils, als Inhalt taucht jedoch auch Weizen auf.

Nach dem India Pale Ale war ich definitiv vorgewarnt und habe gleich alles richtig gemacht: Auch das Pale Ale verwandelt sich beim Öffnen direkt in eine Schaumparty. Im Glas habe ich dann zunächst einmal 1/10 Bier und 9/10 Schaum. Am Alter der Dose kann es hier allerdings kaum geschoben werden, hier werden noch gute zwei Monate gegeben. Unpasteurisierte Biere sind durchaus eine heikle Sache, was das betrifft. So dauert es schon ein Weilchen, bis ich einen richtigen Blick auf das relativ klare Tiefgold werfe. Darüber zeigt sich immer noch lockerer Badeschaum, der nur langsam in sich zusammensackt und bevorzugt am Glasrand haften bleibt. Gieße ich nach, habe ich erneut das Schaumgebirge vor mir - wirklich normal ist das nicht. Der etwas säuerliche Duft verströmt in erster Linie exotische Fruchtnoten wie nach Mandarine, Maracuja, Melone und Ananas. Einen winzigen Hauch estriger Noten (Banane) habe ich auch hier. In jedem Fall lässt sich feststellen, dass ein ziemlich kräftiges Aroma für nur 5,1 % vol. Alkohol und 12,3 % Stammwürze geboten wird.

Leicht prickelnd und doch mit eingeschränkter Frische startet das amerikanisch inspirierte Obergärige. Das Pale Ale überlegt es sich kurz, eher süß und exotisch-fruchtig aufzutreten, entscheidet sich aber mit Grapefruitnoten schnell für die etwas bitterere Richtung. Eine unterschwellige Fruchtnote nach Mandarine und Melone ist im eher schlanken Körper zweifelsfrei feststellbar, darüber präsentiert sich jedoch die etwas trockenere Grapefruit. Eine leichte Estrigkeit nach Banane ist auch hier vorhanden, diese lenkt jedoch nicht wirklich vom eigentlichen Thema ab. Das Malz versucht sich kurz mit brotkrustigen Noten, die Balance passt jedoch insgesamt. Ohne besondere Eindrücke leitet das Pale Ale in den recht kurzen und relativ neutralen Abgang, der mit kräuterigen Grapefruitnoten spielt und eine wirklich moderate Bitterkeit hinterlässt. Dafür erinnert jedes Aufstoßen mit würziger Grasigkeit an die erwünschte Hopfenpräzens.

Das Pale Ale an sich ist wirklich in Ordnung, die Sache mit der übermäßigen Schaumbildung müsste aber wirklich nicht sein. Große Fehlnoten entdecke ich ansonsten nicht, auch wenn dies gleichwohl für irgendwelche geschmacklichen Besonderheiten gilt. Am ehesten erinnert es mich in Textur und Geschmack an das Atlantik-Ale von Störtebeker, mit dem es zufälligerweise auch den Alkoholgehalt teilt. Für den Preis (2,49 €) darf man aber auch gern etwas mehr erwarten...

Bewertet am

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