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Beer like star Tennent's Scotch Ale

  • Typ Obergärig, Strong Ale
  • Alkohol 9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 6-8°C
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer
#44904

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
85% Avatar von Aaarooon
80% Avatar von Schluckspecht
78% Avatar von Iceman40

78% Rezension zum Tennent's Scotch Ale

Avatar von Iceman40

Das Tennent's Scotch Ale Ist Kastanienbraun und hat einen überaus malzigen Geruch. Der Geschmack ist röstig malzig und hat auch etwas Bittere, ob nun vom Malz oder vom Hopfen bleibt offen. Die alkoholische Schärfe ergibt sich zwangsläufig aus der Anzahl der Umdrehungen. Wenn es nicht so stark wäre hätte es was von einem Landbier, zumindest schmeckt es so kernig und urig. Im Nachtrunk entwickelt sich aus dem Malz etwas Süße, welche die alkoholische Schärfe mindert. Eigentlich ist es ein ganz gutes Ale, 6 - 7% hätten es aber auch getan. Betthupferl!

Bewertet am

85% Schwächeres Scotch Ale

Avatar von Aaarooon

Mein Lieblingsgetränk, diesmal aus Schottland von der Brauerei Tennents. Der Einstieg ist sehr malzig und ziemlich süß, der Körper ist mäßig stark für 9% Alk. Erst im Abgang kommt der Scotch zur Geltung; die wunderbare Bitterkeit und der torfig-malzige Geschmack kommt hervor. Immer noch unglaublich stark, aber von den Scotch Ales einer der Schwächeren.

Bewertet am

80% Karamellmalzige Mächtigkeit

Avatar von Schluckspecht

Aus Wasser, Gerstenmalz, Glukose, Hopfen und Hefe zaubert das Tennent's Scotch Ale glatte 9,0 % ABV und kündigt sich als "hoppy ale with a warm malty, caramel & roasted finish" an. Nicht mehr als 25 IBU werden genannt. Im Glas blickt man auf eine fantastische Farbe, die sich irgendwo zwischen Braun, Rot und Kupfer einsortiert. Trotz Hefe in der Zutatenliste sieht man von ihr nichts, das Ale präsentiert sich klar und brillant. Typically british: Es gibt wenig Schaum und stabil ist er erst recht nicht.

Es empfängt ein durchaus vielschichtiger Duft: Auf Karamell und Nuss folgen Biskuit, sanfte Alkoholnoten, eine dezente Rauchigkeit und etwas Trockenfrucht (Feige). Der Alkohol hat gegen die Süße kaum eine Chance, aber das Ale zeigt auch auf der malzigen Seite ein gewisses Gewicht. Mit karamelligen, biskuitartigen Noten steigt das Scotch Ale für diesen Alkoholgehalt sehr mild, aber nichtsdestotrotz vollmundig ein. Subtil schmeckt man die obergärige Hefe heraus, aber vielmehr wird der Eindruck eines Single Malt Scotch erzeugt. Karamell, Biskuit, dezente Vanille, holzige Akzente und alkoholisch untermalte Trockenfrucht geben den Ton an. Dank Süße und Fruchtnote erinnert mich dieses Bier auch an fassgelagerten Rum. Trotz Glukose übertreibt es das Scotch Ale jedoch nicht bei der Süße. Als Kontrast zu ihr dienen sowieso der Alkohol und die nussigen Akzente. Gegen Ende wird das Ale etwas trockener und der Alkohol kommt mitsamt der Trockenfrucht deutlicher zum Tragen, etwas klebrige Restsüße verbleibt. Müsste man den Alkoholgehalt schätzen, würde man ihn hier aber wohl tendenziell unterschätzen. Auch im Finish bleibt das Ale malzig. Die leicht buttrigen Malznoten tendieren nun jedoch zunehmend ins Röstige hinein. Der erst im Abgang wirklich erfassbare Hopfen fügt grasige Noten hinzu. Für die moderate Bitterkeit im Finale ist er aber nicht alleinig verantwortlich - einen Teil steuern schließlich auch Röstmalz und Alkohol bei.

Auch wenn man sich die Frage stellen muss, ob ein Bier gesüßt sein sollte oder nicht: Bei diesem durchaus komplexen Bier schadet er nicht - zumindest nicht beim Genuss. Wie es dann um die Schädelgefahr steht, ist dagegen eine völlig andere Angelegenheit. Im Vergleich zum Whisky Oak hat das um 50 % kräftigere Scotch Ale natürlich mehr Gewicht - einen mächtigeren und komplexeren Charakter mit wärmenden Alkoholnoten. Das macht das qualitativ ebenfalls hochwertige Scotch Ale zu einer faszinierenderen Erfahrung. Mit Respekt und einer gewissen Vorliebe für solche Kaliber sollte man sich allerdings nähern. Zum Durstlöschen eignet es sich nicht.

Bewertet am