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Beer like star Synde Bräu Kellerbier

  • Typ Untergärig, Zwickel/Kellerbier
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 88% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#35147

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
88% Avatar von Schluckspecht

88% Ein Gedicht an Malzigkeit

Avatar von Schluckspecht

"Rötlich - vollmundig - malzbetont" - So charakterisiert sich das Kellerbier von Synde Bräu. Unfiltriert kommt es auf 4,8 % vol. Alkohol und liegt damit am unteren Ende des Bierstils. "Rötlich" kann ich direkt unterschreiben: Im Glas zeigt sich ein angeregt sprudelndes Kupfer-Bernstein, bei dem ich allerdings die Hefetrübung vermisse. Die Hefe hat sich als Bodensatz versteckt und kommt nun natürlich auch ins Bier. Nun muss ich allerdings mit einer inhomogenen Optik leben, denn die Hefe will in der oberen Glashälfte verweilen. Das sieht schon sehr seltsam aus: Oben ultratrüb, unten klar. Mit der feinporigen, lockerleichten und üppig dimensionierten Schaumkrone habe ich indes keinerlei Probleme. Und: Diese wirre Optik legt sich ohnehin mit der Zeit und kann letztlich überzeugen.

Der Duft fällt sehr malzaromatisch aus mit Noten nach Karamell und säuerlich untermaltem Röstmalz. Den unauffälligen Hopfen deute ich hier als leicht blumig mit dezenter Zitronengrasnote. Stämmig malzig mit hefigem Mundgefühl und schokoladig-nussigen Karamellnoten geht es sogleich in den Antrunk, der eien Ausgewogenheit an Süße und Säure präsentiert. Wie schon beim Blonden fällt der Trunk recht weich aus und die optimal dosierte Kohlensäure fügt sich harmonisch ein. Der in der Tat vollmundige Körper serviert neben dem sehr ausbalancierten Malzaroma eine wunderbar dazu abgestimmte Fruchtigkeit, die mich hier ein wenig an Erdbeere und Zitrone erinnert. Dazu kann ein Hauch Vanille und Zimt wahrgenommen werden. Das Maß der Süße empfinde ich hier perfekt - sie ist merklich vorhanden, aber nicht komplett bestimmend. Geschmacksbestimmend bleibt das Gerstenmalz in all seinen Facetten von hell bis röstig. Der Abgang leitet mit Nuancen von Brotkruste und Schwarzbrot aus, garniert mit grasigen Hopfenakzenten und angenehmer Würzigkeit.

Das Kellerbier von Synde Bräu erinnert mich verdächtig an hausgebrautes Kellerbier oder Spezialbier. Geschmacklich bin ich hochzufrieden, auch kann ich mich hier mit Kritik komplett zurückhalten. Sicherlich kann man so viel Harmonie auch langweilig finden, aber so schmeckt gutes, frisches und handwerkliches Bier eben...

Bewertet am

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