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Beer like star Stone Sanctimonious IPA

  • Typ Obergärig, India Pale Ale (IPA)
  • Alkohol 7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#34331

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
83% Avatar von Schluckspecht

83% Zu fromm für ein herausragendes IPA

Avatar von Schluckspecht

Heiliges IPA? So würde zumindest eine Übersetzung des Names lauten. Gebraut wurde mit Amarillo und Simcoe, die unter Brauern dieser Welt durchaus schon einen heiligen Status bekommen haben. Mit 7 % vol. Alkohol fällt das Sanctimonious IPA nur unwesentlich alkoholischer aus als das normale Stone IPA. Ein weiteres IPA von Stone also. Dieses hier kommt jedoch aus der USA und nicht aus Berlin, daher wurde es auch in eine 12 oz-Dose abgefüllt.

Ein durchaus ansehnliches IPA zeigt sich im Glas: Gelbgold mit sahniger Schaumhaube und allerhand feinsten Trübstoffen, die auf viel Hopfen schließen lassen. In der Nase zeigt sich unauffälliges, helles Malz sowie eine tropisch-citruslastige Hopfenfruchtigkeit mit floralem Touch.

Der Hopfen lässt nicht lange bitten und ist auch schon im weichen Antrunk präsent: Einerseits fruchtig mit Zitrone, Grapefruit, Erdbeere und Traube, andererseits herb und grasig. Geschmacklich lehnt sich das Sanctimonius IPA aber wirklich nicht weit aus dem Fenster heraus, der Geschmack nach Citrus ist bestens bekannt und ins Komplexe scheint dieses IPA auch nicht abdriften zu wollen. Vielmehr ist es diese Ausgewogenheit, die an gefälliges Pale Ale erinnert. Der hellmalzige, leicht süßliche, aber tendenziell trockene Körper bildet ebenso ein kräftiges Pale Ale ab. Die citrusfruchtige, leicht grasig-kräuterige Hopfennote zeigt sich relativ gewöhnlich und eindimensional. Bei Hop-Nerds (wie ich einer bin) kommt da schon etwas Langeweile auf, fürchte ich. Eine frische, kräuterige Hopfennote gibt es im trockener werdenden Abgang, die fruchtige Süße ist längst vergangen.

Das ganze IPA tritt offenbar zu fromm auf: Wenig Hopfenbissigkeit, kaum Verspieltheit - ein citrus-kräuteriges Hopfenerlebnis von Anfang bis Ende. Gut, aber nichts Besonderes auf diesem Gebiet. Mir erscheint es wie eine etwas kräftigere, intensivere Ausgabe eines ordentlichen Pale Ales. Ein IPA kann aber eigentlich noch mehr als das, es fehlt die Tiefe. Gräbt man weiter, findet man noch etwas Maracuja und Orange, statt immer wiederkehrende Zitrone und Grapefruit. Die fruchtige Seite kommt also gewiss nicht zu kurz, während der Westküsten-Stil im Abgang ausgelebt wird. Das klassische Stone IPA geht diesbezüglich aber einfach kompromissloser um. Deswegen ist das Sanctimonious IPA aber keineswegs schlecht, es zeigt typische Qualitäten und ein ausgeprägt hopfiges Finale. Solides IPA. Business as usual...

Bewertet am

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