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Beer like star Stone & NOFX punk in drublic Hoppy Lager

  • Typ Untergärig, Lager
  • Alkohol 5.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 77% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#33210

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
77% Avatar von Schluckspecht

77% Auch Punks haben Durst

Avatar von Schluckspecht

"This beer was brewed as a collaboration between Stone Brewing and Fat Mike. Who showed up and mostly just got in the way."

Kleine Anmerkung: Fat Mike ist der Sänger und Bassist der Punkrock-Band NOFX.

"When you just need something to wash the noise down."

Okay, gern...

Die pure Punkigkeit in Biergestalt - angefangen etwa bei der Gestaltung der 12 oz. Dose (355 ml), die mit skurrilem Artwork, knallpinkem Untergrund und giftgrüner Schrift auffällt. Und dann noch dieser Name... "punk in drublic" ist ähnlich wie das ebenfalls vermerkte "frink dresh" zu verstehen. Man tausche einfach die Anfangsbuchstaben aus und es ergibt plötzlich einen Sinn... Aber vielleicht geht es gar nicht so sehr um den Sinn an der Sache...

An das "frink dresh" habe ich mich leider nicht wirklich gehalten. Das Bier mit dem kurzen "Enjoy by"-Datum (nicht einmal vier Monate) ist seit knapp einem Monat abgelaufen - wenigstens stand es die meiste Zeit gut gekühlt, lichtgeschützt ist die Dose ja sowieso.

Aber gut, endlich mal zum Bier, dem Hoppy Lager: Gelbgold mit sehr homogener, opaler Trübung und feinen Schwebteilchen steht es vor mir mitsamt zarter Schaumkrone. Der stark hopfengeprägte Duft weckt in mir zuerst Assoziationen an Pomelo und Gewürznelke. Vielleicht ist da auch noch etwas Quitte und Stachelbeere dabei, vielleicht auch noch etwas völlig anderes. Jedenfalls werden andere Eindrücke wie etwa das helle Malz (Pale Malt?) und die völlig geschmacksneutrale Hefe stark unterdrückt.

Lagertypisch mit ausgewogener, heller Malzigkeit legt das Hoppy Lager los, die Kohlensäure bleibt am unteren Ende. Schnell schmiegt sich eine citrushafte Fruchtigkeit darüber, begleitet von einer gewissen Würzigkeit (Muskatnuss?). An der hellmalzigen Mundfülle und der haromonischen Darbietung ändert das aber nichts, das Untergärige geht mit der Hopfenaromatik ähnlich gekonnt um wie typische Pale Ales. In seiner Mitte spielt das "punk in drublic" mit diversen Fruchtaromen, die der Fantasie des Genießers praktisch keine Grenzen setzen. Meine Suggestion wären da zum Beispiel Holunder und Himbeere, aber darauf würde ich mich nicht festlegen. Und immer wieder drückt die malzige Würze und der wirklich subtile Alkohol (5,8 % vol.) das Helle nach vorn. Richtig würzig, gar ordentlich hopfenherb bis bitter, wird es im überraschend langen Abgang - die Bitterkeit krallt sich fest und verbannt damit jede Befürchtung, dass das Bier hinten raus schal oder schwach schmecken könnte. Im Nachklang wird es wieder malzig bis getreidig.

Sorry nochmals, dass ich es nicht so drisch gefrunken habe, wie es Stone stets empfiehlt. So ganz frisch erscheint mein Exemplar nämlich nicht mehr auf der Brust zu sein. Der immer noch sehr starke, sowohl bittere wie aromatische Hopfen überspielt diese Schwäche jedoch mehr als gut. Manche mögen es einfach nur als stupide bitter empfinden, ich jedoch stehe auf die intensive Würzigkeit, die im Kontrast zum eher fahlen, aber sehr süffigen Lager steht.

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