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Beer like star Stone CoCo-Pow! Porter

  • Typ Obergärig, Porter mit Kokosflocken
  • Alkohol 7.3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 82% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#33692

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
82% Avatar von Schluckspecht

82% Wer hat die Kokosnuss geklaut?

Avatar von Schluckspecht

"Dieses Bier ist unsere Hommage an den Herbstbeginn. Dunkle, geröstete Kokosflocken, köstliche Kaffeebohnen und frischer Malzgeschmack vereinen sich zu einem sehr geschmackvollen Porter, welches an Kokos-Kaffee-Eiscreme erinnert. Dieser dekadent süße Genuss verbindet die entspannte Atmosphäre der Inseln mit der pulsierenden Energie Berlins."

Der mitgelieferte Begleittext sagt eigentlich schon eine Menge aus: Wo es herkommt, wofür es steht, wonach es schmecken soll und was es besonders macht. Die Zutatenliste des CoCo-Pow! Porter von Stone Brewing Berlin benennt Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Haferflocken, geröstete Kokosnuss, Hopfen, Kaffee und Hefe. Dementsprechend bildet die Gestaltung der 0,5-Liter-Dose (ein großer Sticker auf silber-weißem Untergrund) auch Kokospalmen und Kaffeebohnen ab. Um den Hopfen dreht es sich hier zur Abwechslung mal nicht...

Nun gut - den Herbstbeginn haben wir schon hinter uns. Meine Dose wurde allerdings auch erst Mitte August abgefüllt und wäre auch noch im Frühjahr genießbar. Vermutlich schmeckt das Kokos-Kaffee-Porter aber auch noch im kühlen Winter...

Eine Lehrstunde, wie ein Porter auszusehen hat: Tief schwarz, praktisch blickdicht und mit brauner, dichter, cremiger Schaumkrone. Der Duft erinnert mich seltsamerweise direkt an Haselnuss- bzw. Nougatwaffeln. Es riecht schon sehr schokoladig und nussig - mit Biscuitnoten on top. Aber der Kaffee kommt kurz darauf in unaufdringlicher Art und Weise ebenfalls zur Geltung. Nur die gerösteten Kokosflocken rieche ich praktisch nicht heraus - den Hopfen aber eher noch weniger. Vielleicht ist das Malz einfach zu kräftig. Nunmehr erinnert es mich auch mehr an Nougat-Cappuccino, also das Instant-Pulver davon...

Dunkelmalzig mit viel Kaffee und etwas dunkler Schokolade legt das Porter los - allerdings auch mit etwas säuerlichem Trockenobst. Der cremige Körper bietet Alkoholnoten, die über den genannten 7,3 % vol. empfunden werden. Die rumähnlichen Trockenobstnoten intensivieren sich trotz der röstmalzigen Fracht, abschließend mit einer gewissen Pfeffrigkeit. Den Kokos finde ich aber auch hier nicht wirklich. Aber ich bin mir sicher, dass er insgeheim zum vollen und durchaus komplexen Geschmack beiträgt. In erster Linie erstaunt mich aber, dass der Kaffee trotz nur 0,1 % Anteil geschmacklich so viel zu sagen hat. Und auch die gerochenen Haselnuss- und Nougatnoten sind wieder zu erfassen, insbesondere im moderat bitteren Abgang. Das Röstmalz schlägt final aber ebenfalls unerbittlich zu: Es gibt Noten von Kaffee, Espresso, Mokka und dunkler Schokolade. Leichte Tendenz zum Nusslokör im Abgang.

Als Porter macht das CoCo-Pow! verdammt viel richtig - ohne mich aber deshalb richtig zu begeistern, wie das schon ein paar Porter oder Stouts vermochten. Ein wenig bin ich verwundert, von den gerösteten Kokosflocken nichts mitzubekommen. Es liegt eben schnell die Gewichtung auf dem Kaffee und den nussigen Noten. Angesichts dieser malzigen Wucht verwundert mich aber noch mehr, dass der Alkohol kein Leisetreter ist und mich daher eher an ein Imperial Porter erinnert. Gut gemacht bleibt es dennoch... Viel Kaffee, viel Röstmalz. Ein Porter vom guten Schlag...

Bewertet am

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