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Beer like star Schwanenbräu Ebermannstadt Lager

  • Typ Untergärig, Lager, Dunkel
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 65% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#35615

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
65% Avatar von Hirsch

65% Rezension zum Schwanenbräu Ebermannstadt Lager

Avatar von Hirsch

Mit dem Schwanenbräu Lager aus Ebermannstadt, das in der Flasche vor mir steht, kann ich endlich ein Trauma besiegen. Auf einer wohlgeplanten Radtour vor mehreren Jahren sind wir dort abgestiegen. Jede Tagesetappe endete an einem Brauereigasthof. Doch am Ebermannstadt-Vortag hatte mich Montezuma befallen. Ich lag fiebrig im Hotelzimmer und hatte nicht die geringste Lust auf das allerkleinste Tröpfchen Bier. Wobei ich das mir unbekannte Schwanen-Bier so gern verkostet hätte…

Nun ist es beim Landbierparadies erhältlich, und ich musste sofort zugreifen. Vor mir steht ein bernsteinfarbenes, fast rotbraunes Bier, glanzfein und mit einer mittelporigen, flüchtigen Schaumkrone. In der Nase: Karamellmalz, etwas Säure und gemüsige Düfte.

Der Antrunk bestätigt den Karamellmalzduft. Nicht so ausgeprägt wie beim gestern verkosteten Cadolzburger Blond, und eher in Richtung Mascobado-Zucker gehend. Dazu kommt aber auch ein gut dosiertes Röstmalz, das seine Brotkrusten-Bittere dazugibt, sowie einen leichten Kakaopulver-Geschmack. Der Körper ist eher schlank, der Mittelteil eher unspannend. Die eher grobe Karbonsierung betont eine ganz leicht zitronige Säure, die mir aber auch nicht gefehlt hätte, wäre sie nicht da. Dazu die milden Noten von gekochtem Kohl, die für mich in einem bodenständigen Lager kein Fehlton sind.
Im Nachtrunk nur ganz schwache Hopfung. Nur ein ganz leichter Grundton, wie von nicht ganz trocknen Walnusshäuten.

Fazit: Ein kerniges und doch eher schlankes halbdunkles Lager. Nicht spektakulär, aber durchaus probierenswert. Trotz Corona (Virus, nicht Bier) bin ich ein bisschen mit der Welt versöhnt, da das Ebermannstadter Lager zu mir gekommen ist, wenn schon mein damaliger Besuch bei ihm verunglückt ist.

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