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Beer like star Schoppe Bräu Saurer Nick

  • Typ Sour Ale
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8°C
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 68% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#32371

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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
73% Avatar von CaptainFriendly
63% Avatar von Bier-Klaus

63% Rezension zum Schoppe Bräu Saurer Nick

Avatar von Bier-Klaus

Braukunst live 2018:
Der Saure Nick Waldmeister hat mich nicht vollkommen überzeugt, mal schauen, was das Blaubeer-Bier macht.
Das ist blaubeerfarben, lila ins rötliche gehend. Im Antrunk kommt eine starke Säure am Gaumen an, trotzdem ist die relativ weich. Dafür schmecke ich fast keine Fruchtaromen, einerseits schlecht, andererseits gut, wenn die unharmonisch wie beim Waldmeister sind. Ein sehr erfrischendes Sauerbier.

Bewertet am

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73% Schoppes Bastelbude

Avatar von CaptainFriendly

Ich bestellte mir ein Fläschchen davon im Kater Murr in Nürnberg, das Etikett ließ mich allerdings schon an eine gewisse Überambitioniertheit seitens des Braumeisters denken. Es liest sich irgendwie, als wäre alles reingeflogen, was noch irgendwo in der Brauerei rumgelegen ist (gottseidank hat wenigstens der Lehrling einen Schritt zurück gemacht): Pilsener Malz, Weizenmalz, Blaubeeren, Rosmarin, Chilischoten, Sauerteig aus Weizenmalz und Roggenmehl für die Milchsäuregärung und zu guter Letzt noch obergärige Hefe, sowie Magnum- und Comet-Hopfen.

Optisch wirkt der Saure Nick (im Gegensatz zu unserem oft unwirschen Personalchef, den nennen wir gerne mal "Saurer Fritz") fast wie Rotwein, trotz des nicht allzu hohen Alkoholgehalts zersetzt sich der zartrosa Schaum schnell (irgendeine der Zutaten hat wohl was dagegen). Der Antrunk ist sauer, aber nicht sauerbiersauer, sondern eher trockenerrotweinsauer und trinkt sich auch so ähnlich.
Auch am Gaumen ist der Nick sehr trocken, allerdings fruchtiger als Rotwein, also eher blaubeer- als traubenmäßig.

Ich weiß nicht, mir ist das zu weinig, selbst mit Sauerbier hat es eigentlich wenig zu tun, wenn jemand eine bessere Bezeichnung als Sour Ale dafür findet, soll mir das recht sein. Wer das trinken soll? Ich hätte da eine Idee: Die, denen in Deutschland nicht ausgeflippt genug gebraut wird, auf daß sie wenigstens HALBWEGS wieder in den Schoß sachlicher Brauerei zurückfinden. Mir ist es einfach eine ganze Ecke zu unrund und überfrachtet - und von Rosmarin und Chili konnte ich gar nichts erschmecken!

Bewertet am