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Beer like star Rügener Insel Brauerei - Snorkelers Sea Salt IPA

  • Typ Obergärig, Ale
  • Alkohol 0.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 9°C
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 68% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 4 Rezensionen

#34778

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
82% Avatar von Biermetal
72% Avatar von ElftbesterFreund
70% Avatar von Schluckspecht
63% Avatar von Bier-Klaus
54% Avatar von eddyelch

70% Alkohol im Tauchgang

Avatar von Schluckspecht

Nun endlich probiere ich den vierten im Bunde der alkoholfreien Rügener Biere. Neben Gerstenmalz, Weizenmalz, Naturhopfen und Hefe kam beim Snorkelers Sea Salt IPA - der Name verkündet es ja bereits - auch Meersalz zum Einsatz. Wie alle Biere der Rügener Insel-Brauerei wurde flaschengereift, wobei man hier auf Traubenzucker verzichtet - denn maximal 0,5 % vol. Alkohol sind die Zielvorgabe. Ein "mitreißender Geschmack" wird versprochen, obwohl der geschmackstreibende Alkohol nahezu komplett fehlt. Vor allem frisch und herb, aber auch fruchtig und würzig soll es sein. Die empfohlene Trinktemperatur liegt bei 9 °C. Etwas erstaunt bin ich über den recht hohen Energiegehalt von 32 kcal je 100 ml - es gibt Alkoholfreie, die kommen mit der Hälfte aus. Mit 0,07 g je 100 ml ist gar nicht einmal viel Salz enthalten.

In einem durchaus kräftigen Bernstein-Orange steht das alkoholfreie IPA im Glas - hefetrüb mit Trübstoffen und erkennbarer Hefeschicht unter der dicken, sahnigen, recht stabilen altweißen Schaumkrone. Der blumig-fruchtige, leicht salzige Duft erinnert an einen Strandspaziergang. Es riecht auch ein wenig wie (angenehme) Seife - also durchaus etwas parfümiert. Die Blumigkeit überwiegt, als Frucht gibt es Citrusfrüchte wie Orange und Grapefruit.

Eine gewisse Wässrigkeit im frischen Antrunk kann man sicherlich nicht abstreiten, doch sowohl Geschmack als auch Mundgefühl sind zügig zur Stelle. Der Trunk wirkt weich, während eine von Grapefruit-Akzenten assistierte Hopfenwürzigkeit folgt. Man stellt zwar auch hier als Kenner sofort fest, dass es ein Alkoholfreies ist, doch handfeste Mängel wie eine maischige Note sind nicht nennenswert vorhanden. Der Körper zeigt sich vergleichsweise bitter mit grasigen und grapefruitigen Noten. Das Meersalz bleibt nahezu unbemerkt, drängt sich demnach nicht auf. Wer schon mal Sole getrunken hat, der bemerkt einen deutlichen Unterschied. Überwiegend herb bis bitter wird es im Abgang, der ansonsten nicht viel zu bieten hat.

Insgesamt erscheint das Snorkelers Sea Salt IPA ziemlich authentisch mit seiner kleinen, feinen Salznote und der starken Hopfenausprägung, die hier eben den Unterschied zwischen Pale Ale und IPA ausmacht. Durch die kräftige Bitterkeit wirkt es gar ein wenig unausgewogen. Das Skippers Special Bitter und vor allem das Surfers Summer Ale haben mir insgesamt etwas besser gefallen. Interessant und probierenswert ist das Snorkelers Sea Salt IPA aber allemal.

Bewertet am

54% Der Beweis: Ein Bier besteht zu 99% aus Wasser

Avatar von eddyelch

Apfelsinenorange, trüb. Ein paar Hefereste schwimmen im Glas. Hellbeigefarbene mittelfeinporige Schaumkrone, recht stabil. Duft nach Apfelsine mit Getreidenoten. Wässriger Antrunk. Schwachbrüstiger Körper. Ich schmecke den Hauptbestandteil Wasser deutlich heraus. Das Bier schluckt sich wie Wasser.

Hmpf. Ich bin muss sagen, dass ich von diesem seltenen Bier sehr enttäuscht bin. Optisch und geruchlich noch ganz auf der Höhe. Aber spätestens mit dem Antrunk lässt das Bier seine Hosen runter und verkündet laut und deutlich, dass es vor allem Wasser enthält. Wer schon einmal an der See war, merkt aber auch, dass es sich nicht um Salzwasser handelt. Von der Fruchtnote fehlt fast jede Spur. Immerhin ärgert das Sea Salt den geneigten Biertrinker nicht mit dem für viele alkoholfreie Biere typischen Brotgeschmack. Es gibt bessere Alkoholfreie - aber auch schlechtere.

Bewertet am

63% Rezension zum Rügener Insel Brauerei - Snorkelers Sea Salt IPA

Avatar von Bier-Klaus

Bierbasisstammtisch #9 Alkoholfrei Session: 
MaxH.17 erläutert die Herkunft und Historie des Schnorchelns, zu unser aller Erstaunen kann man auch ohne Schnorchel schnorcheln. Das IPA ist orangefarben und sehr trüb mit sehr beständigem Schaum. Es stinkt nach Hefe. Im Trunk fruchtig und ganz wenig Salz auf den Lippen. Wenig maischig, gut herb, ganz nett.

Bewertet am

82% Gefällt mir!

Avatar von Biermetal

Das Snorkelers Sea Salt ist ein alkoholfreies IPA mit - wie der Name sagt - Meersalz aufgepimpt. Es springt dabei auf den neueren Trend auf, alkoholfreie Craft-Biere herzustellen, die sich von den gewöhnlichen alkfreien Weizen oder Pilsener unterscheiden sollen. Die Frage dabei ist, lohnt sich ein Craft-Bier und der höhere Preis für ein "Kastriertes", wenn der Geschmacksträger Alkohol fehlt?

Im Fall des Snorkelers finde ich definitiv, denn es macht alles richtig. Beim Antrunk macht sich ein voller angenehmer Hopfenduft bemerkbar, das typische leicht zitrische Aromahopfenaroma zieht sich dann auch durch. Dabei kommen auch Bitterhopfen nicht zu knapp zum Einsatz was mir gefällt. Das zugesetzte (leichte) Salzgeschmack bindet sich wunderbar ein und macht Lust auf den nächsten Schluck. auch trägt er zu einem etwas volleren Körper bei und begegnet so gekonnt der Schwäche vieler anderen alkfreien Biere. Experiment gelungen!

Ich weiß zwar nicht was der Begriff IPA alkoholfrei soll, außer Marketing, wenn IPA doch ein Pale Ale mit mehr Umdrehungen bezeichnet? Also Pale Ale alkoholfrei würde einen besseren Eindruck vom Geschmack geben. Man sollte also kein typischen IPA Geschmack erwarten, dafür ist es dann wegen des fehlenden Alkohols zu wässrig. Aber jeder Ale Trinker kann hier bedenkenlos mal ins Insel Brauerei Regal greifen. Im Vergleich zum ebenfalls sehr guten Störtebeker Atlantik Ale alkoholfrei fehlt dem Snorkelers fast komplett die Süße und es ist weniger fruchtig, stattdessen kommt mehr Herbe und der Salzhauch hinzu, wobei es eindeutig ein Ale ist. Ein durchaus besonderes Bier das man mal probiert haben sollte! Ich reihe es zusammen mit dem Störtebeker auf den ersten Platz unter den alkoholfreien Bieren ein, die ich bis jetzt getrunken habe. Bei 2€ pro 33cl Flasche aber wird es etwas besonderes bleiben.

Bewertet am