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Beer like star Rügener Insel-Brauerei IPA Expedition Limited Edition #4 Tweet IPA

  • Typ Obergärig, India Pale Ale (IPA)
  • Alkohol 6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#38076

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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
89% Avatar von Linden09
82% Avatar von Schluckspecht

89% Rezension zum Rügener Insel-Brauerei IPA Expedition Limited Edition #4 Tweet IPA

Avatar von Linden09

Auf Expedition Teil1: Die Insel Brauerei hat einige IPA-Schätze der Nachwelt hinterlassen. 20.000 Exemplare gibt's wohl . Heute das Tweet IPA, das als vierte Edition auf den Markt kam.

Mehr als eine Hand voll Aromahopfe-Sorten kamen in die Pulle. Das IPA steht goldgelb im Glas, stark opal. Der weiße Schaum ist recht beständig und klebt hervorragend.

Wunderbar exotische Nase: Zitrusfrüchte und Maracuja vorneweg, Obstkorb pur.

Auch der Antrunk zeigt sich bärenstark fruchtig: Auch hier viel Maracuja, die Zitrusnote sorgt dafür, dass der Obstkorb nicht zu mächtig wird.
Danach auch leicht grasig und Noten von Kräutern. Spätestens hier ist der Obstkorb aber ratzekahl leer!

Nach hinten raus gut herb, aber nicht bitter. Ich hätte mehr als die 30 IBU geschätzt.

Teil 1 der IPA-Expedition hat sich mehr als gelohnt, demnächst folgt die Roar-Expedition und Rumble.Expedition.

Bewertet am

82% Tropisch-citrusfruchtig-harzige Leichtigkeit

Avatar von Schluckspecht

Die tierisch-bierige Reise führt die Rügener Insel-Brauerei zum Tweet IPA - nach dem Roar IPA ist es das zweite IPA nach New England Style aus diesem Sechserbund. Das Tweet IPA, auf dem Papieretikett mit einem Paradiesvogel verkörpert (ich bin kein Ornitologe), fällt bei ebenfalls 30 IBU mit 6,0 % vol. Alkohol allerdings ein wenig milder aus. Weizenmalz, Hafermalz und Traubenzucker sind natürlich auch hier mit dabei. Beim Hopfen wählte man Citra, El Dorado, Mosaic, Sultana und Mandarina Bavaria, die einen sehr tropischen, citrusfruchtigen und dezent harzigen Charakter bringen sollen. Vor mir steht Flasche 03942 von insgesamt 20.000 Exemplaren, die Haltbarkeit ist bis mindestens November 2023 gegeben.

Auch das Tweet IPA ist ein durchaus typisches, aber schönes New England IPA: Hefetrüb und blickdicht trifft es auf ein recht dunkles Orange-Gold (heller Bernstein) und eine standfeste, lichtgelbe Schaumkrone. Das klassische Hazy IPA wäre definitiv noch weitaus trüber, allerdings würde darunter eben auch die Farbe leiden. Blumig-citrusfruchtig (Mandarine, Limette, Orangenblüte, Zitronengras) und auch ein wenig tropisch (Mango, Litschi) präsentiert sich der saftig-fruchtige Duft, der lautstark von der Kalthopfung berichtet. Die Blumigkeit fällt hier aber ganz besonders auf.

Nach gewohntem IPA-Standard legt das Tweet IPA dann auch fruchtig los, begleitet von einer leicht überbetonten Säure und einer verhaltenen Süße. Das Mundgefühl hinkt dem Geschmack leider ein wenig hinterher, trotz Hafermalz erscheint das NEIPA ziemlich dünn auf der Zunge. Danach mausert sich das Tweet IPA allerdings ein wenig und bringt zur Citrusfruchtigkeit (überwiegend Limette) auch eine gewisse Würzigkeit, die sowohl vom Malz (leichte Noten von Koriander und Fenchel) als auch vom Hopfen (Harz, Pinie) stammt. Diese Harzigkeit rundet den Auftritt anständig ab. Das Hafermalz bemüht sich wenigstens ansatzweise um eine gewisse Cremigkeit, die einfach zu einem New England IPA gehört. Ein geschmackliches Pfund ist das Tweet IPA allerdings auch trotz der Hopfenwürzigkeit nicht, sondern eher ein Leichtgewicht. So bietet der Abgang nur eine moderate, harzige Bittere, während das NEIPA insgesamt doch ein wenig dünn erscheint. Dafür gibt es keine lästige Säure und auch keine hervorstechende Alkoholnote - ein absolut mildes Bier, bei dem auch Einsteiger mit der Bittere im Finale zurecht kommen sollten. Der harzige, pinienwürzige Nachklang gefällt mir wiederum.

Ich mag IPA gerne ein wenig kräftiger oder mundschmeichelnder. Oder beides. Das Tweet IPA ist leider keiner dieser Kandidaten, aber immerhin ein fruchtig-ausgewogenes, vogelleichtes, gut trinkbares Stück India Pale Ale - sensorisch ist es durchaus auch schon als Pale Ale zu verorten. Schmecken tut es dennoch auch jemandem, der schon mehrere IPA-Expeditionen unternommen hat. Insbesondere der Citra gibt hier den Ton an.

Bewertet am