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Beer like star Rügener Insel-Brauerei IPA Expedition Limited Edition #2 Roar IPA

  • Typ Obergärig, India Pale Ale (IPA)
  • Alkohol 7.3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 88% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#38071

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
89% Avatar von Linden09
86% Avatar von Schluckspecht

89% Rezension zum Rügener Insel-Brauerei IPA Expedition Limited Edition #2 Roar IPA

Avatar von Linden09

Auf Expedition Teil 2: Der brüllende Löwe steht goldgelb bis hell Bernstein im Glas, opal. Viel weißer Schaum setzt sich obendrauf, der sich auch noch prima hält.

Saftige Nase: Maracuja, Mango, Passionsfrucht.

Auch der Antrunk zeigt sich hervorragend fruchtig. Die Gerüche aus der Nase plus Melone kombiniert mit einer angenehmen Herbe macht das Bier zu einem IPA, so wie ich es mir im Antrunk optimal vorstelle. Auch die Kohlensäure spielt (fast) auf höchstem Niveau mit: mir aber eine Klitzekleinigkeit zu viel.

Nach hinten raus lockt auch noch eine angenehme, frische Säuerlichkeit, die an Holunder erinnert.

Das ist insgesamt hervorragend, etwas mehr herber Abgang und das IPA wäre wohl für mich perfekt.

Bewertet am

86% Zwischen Angriffslust und Kuschelkurs

Avatar von Schluckspecht

Die tierische Expedition geht weiter mit dem limitierten Roar IPA, für das passend der Tiger ausgewählt wurde. Vor mir steht Flasche 05720 von 20.000 Exemplaren. Als New England IPA ausgelegt, treffen ordentliche 7,3 % vol. Alkohol auf "kuschelweiche" 30 IBU. Der Fokus liegt bei diesem Stil eben klar auf dem Hopfenaroma, welches durch die vier Hopfensorten Sabro, Huell Melon, Citra und Galaxy sowohl im Whirlpool als auch bei der Kalthopfung erzielt wird. Zur Bitterung dient einzig und allein der Magnum. Neben Gerstenmalz kam - auch das ist für diesen Stil üblich - auch Weizenmalz und Hafermalz zum Einsatz. Wie immer bei den Rügener Bieren wurde Traubenzucker für die Flaschennachreifung zugesetzt.

New England IPA werden nicht ohne Grund auch als Hazy IPA bezeichnet: Im Glas zeigt sich eine milchige Trübung und eine gewohnte strohgelbe Farbe unter einer sahnig-weißen Schaumhaube. Trotz kräftiger Trübung darf das Roar IPA durchaus noch ein wenig leuchten, insbesondere im Gegenlicht. Verführerischer ist jedoch ohne Frage der Duft, der tropische Eindrücke (Maracuja, Ananas, Holunder, Limette) bereithält und den saftgetränkten Hopfencharakter trotz hohem Alkoholgehalt deutlich vor dem Malz stellt. Das helle Malz sonnt sich eher auf der milden, cremigen Seite und ist damit - abgesehen von einer dezenten Brotwürzigkeit - dem Hopfen nicht im Wege.

Sehr weich und geschmeidig, leider aber ein wenig wässrig, geht es in den milden, multivitaminfruchtigen Antrunk. Bei moderater Süße und Säure - keine Seite überwiegt oder ist übermäßig betont - zeigt das Roar IPA saftige Fruchtnoten nach Ananas, Limette und Maracuja. Hinzu kommt aber eine Breitseite Kokos, was meiner Erfahrung nach in diesem Fall ja nur vom Sabro kommen kann. Eine Kokosnote im Bier gefällt mir immer wieder gut, obwohl ich ansonsten nicht der größte Fan davon bin. Das Hafermalz erzeugt eine leichte Cremigkeit, dennoch erscheint das New England IPA ein wenig dünn auf der Zunge. So kommt der Alkohol dann auch eher noch ein wenig stärker als beim kräftigeren Rumble IPA zur Geltung. Geschmacklich ist der hellmalzige, eher süße Körper aber ein solides Stück mit der erwarteten Fruchtigkeit. Leicht säuerlich und mit angenehmer, grünknospiger Hopfengrasigkeit geht es in den recht langen Abgang, der weiterhin an seinen tropischen und citrusfruchtigen Noten festhält. Mit malziger Süße schließt das Roar IPA ab.

Durch die Süße meines noch recht frischen Exemplares (MHD 09.2023) wirkt die leicht überdurchschnittlich vertretene Säure nicht unangenehm oder störend. Viel mehr sollte es aber wirklich nicht sein. Durch die sprudelig-spritzige Kohlensäure wird der Frischeeindruck ebenfalls hoch gehalten, auch wenn gleichzeitig die Süffigkeit ein wenig gehemmt wird. Die insgesamt fünf Hopfensorten wirken gelungen arrangiert und angenehm tropisch - nicht zu künstlich, nicht zu schwach. Das Roar IPA ist schon kein schwacher Vertreter, aber immer noch fraglos als New England IPA erkennbar. Ein wenig samtiger und vollmundiger darf der Auftritt allerdings gerne noch werden. Doch keine Sorge! Der Geschmack reißt es bei der Raubkatze allemal raus.

Bewertet am