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Beer like star Rügener Insel-Brauerei IPA Expedition Limited Edition #1 Rumble IPA

  • Typ Obergärig, Double IPA
  • Alkohol 8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 10°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 89% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#38059

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
90% Avatar von Schluckspecht
88% Avatar von Linden09

88% Rezension zum Rügener Insel-Brauerei IPA Expedition Limited Edition #1 Rumble IPA

Avatar von Linden09

Dritte und letzte Expedition ins Tierreicht. Das Rumble IPA steht dunkel goldgelb mit kräftiger Trübung im Glas. nach dem Eingießen gibt es sehr viel hell cremefarbenen Schaum obendrauf.

In der Nase landet vor allem Grapefrucht und Limette.

Der Antrunk zeigt sich fruchtig-bitter. Auch hier Zitrusfrucht, dazu Pinie. Recht kräftiger Einstieg.

Was bleibt ist vor allem einiges an Bitterkeit. die Fruchtnoten taumeln zwar etwas, bleiben aber bis zum Ende dabei.

Auch das ist lecker, im Vergleich zum Roar und Tweet stärker gehopft. Aber im Vergleich zu anderen DIPAs sehr geschmeidig und fruchtig und damit ordentlich süffig.

Bewertet am

90% Gelungener Einstand: Mächtig & Mild

Avatar von Schluckspecht

Die Rügener Insel-Brauerei hat sich eine sechsreihige, limitierte IPA-Sonderserie ausgedacht, die mit tropischen Tieren auf das IPA-Thema anspielt. Den Anfang und damit die No. 1 macht der Elefant mit dem Rumble IPA - ein Westcoast-Style Double IPA mit 8,0 % vol. Alkohol. Vor mir steht Flasche 18661 von insgesamt 20.000. Zu den Zutaten zählen Wasser, Gerstenmalz, Traubenzucker (vollständig vergoren in der Flaschenreifung), Naturhopfen und Hefe. Insgesamt fünf Hopfensorten kamen zum Einsatz, die zusammen für 60 IBU sorgen. Im Sudhaus und damit für die Bitterung wurden Cascade und Simcoe eingesetzt, später im Whirlpool Centennial und erneut Cascade und letztendlich wurde mit Mosaic, Centennial, Cascade und Citra kaltgehopft. Diese Auswahl verspricht tropische Fruchtigkeit mit citrusfruchtig-herbem Charakter.

Bernsteinfarben und hefetrüb präsentiert sich das kräftige India Pale Ale unter einer sowohl ausladenden als auch standfesten hellgelben Schaumkrone. Viel stabiler Schaum spricht für viel Hopfen. Der Duft spielt mit Pinien- und Korianderwürze sowie mit einer lebendigen, frischen Tropenfruchtigkeit (Litschi, Mango, Papaya, Cranberries). Mit wenig Kohlensäure geht es in den cremigen, geschmeidigen Antrunk, der sogleich viel Geschmack mitbringt: Auf einem strammen Malzbett - vollmundig statt alkoholisch - breitet sich die von Pinienwürze durchzogene Tropenfruchtigkeit aus, die nunmehr in Richtung Grapefruit steuert. Daraus formt sich ein malzig kräftiger, hopfengestopfter sowie hopfenbetonter Körper, der sich bei moderater Säure und dem richtigen Maß an Süße den Begriff "Vollmundigkeit" redlich verdient hat. Die 60 IBU sind nicht zu leugnen, für mehr Bittere wäre allerdings auch noch Platz. Herb mit zunehmender Bittere bis ins Medizinische hinein, aber sogleich auch geschmeidig mit angenehmer Pinienwürze, geht es in den leicht säuerlichen Abgang, der sich dem Westcoast-Style verpflichtet sieht. Von vorn bis hinten trumpft der Alkohol dabei nur sehr unterschwellig auf - er wird durch Süße und Säure schön klein gehalten. Mit ausklingender Grapefruit-Bittere und frischen Kräuternoten im Abgang mündet das Rumble IPA in einen getreidigen Treber-Nachgeschmack. Das elefantöse Rumple IPA ist im Finale ein vergleichsweise sanfter, ausbalancierter Vertreter, aber deshalb nicht minder gelungen.

Sowohl Double IPA als auch Westcoast-Style-IPA können mich kaum noch schocken. Das Rumble IPA ist dennoch bei aller Geschmeidigkeit und Süffigkeit ein Vertreter, der es auch tatsächlich ernst meint und damit die Anforderungen sehr gut erfüllt. Die Hopfenauswahl macht einen einwandfreien Eindruck und an der Gerstenmalzbasis gibt es von meiner Seite ebenfalls nichts zu meckern. Die leicht hervorstichelnde Säure ist insgesamt wie auch der Alkohol wunderbar eingebunden. Es gibt gewiss trockenere West-Coast-IPA, aber ich finde Gefallen an der wohl dosierten Süße. Mein Exemplar ist noch relativ frisch (MHD 11.2023) und daher kann es durchaus sein, dass längere Lagerungen in einen trockeneren Charakter resultieren.

Bewertet am