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Beer like star Radegast Rog

  • Typ Obergärig, India Pale Ale (IPA)
  • Alkohol 4.6% vol.
  • Stammwürze 10.7%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#37449

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
76% Avatar von Schluckspecht
64% Avatar von goldblumpen

76% Mit Leichtigkeit ins Bittere

Avatar von Schluckspecht

Radegast Rog IPA: Ein obergäriges, hopfenbetontes, kaltgehopftes Bier mit nicht mehr als 4,6 % vol. Alkohol und 10,7 % Stammwürze. Also ein Session IPA, wenn man so will? Gehopft wurde mit amerikanischem Citra, Sabro und dem tschechischen Kazbek, die zusammen für ordentliche 50 IBU sorgen. "Hořká" also, wie man in Tschechien sagt. Der Name des Bieres ist übrigens inspiriert von der altslawischen Bezeichnung für das Füllhorn, welches ein Symbol für Fruchtbarkeit und Wohlbefinden darstellt.

Schon beim Öffnen stellt sich ein kräftiger, strenger Hopfenduft ein - erdig und stark würzig. Erst im Glas wird es citrusfruchtiger - man denke da an Zitrone und Grapefruit - und blumiger. Für das Auge gibt es unterdessen ein blank filtriertes, gelbgoldenes Bier mit grober, stabiler Schaumkrone. Wenn die ersten Eindrücke vom Hopfenduft verflogen sind, kommt getreidig-würziges Malz zum Vorschein, wobei hier eine auflockernde Karamellsüße nicht fehlt. Ich muss aber zugeben: Ich würde nicht herausriechen, dass es sich hier um ein IPA oder überhaupt um ein obergäriges Bier handelt. Es riecht sehr sauber und ähnlich wie ein typisches helles, gut gehopftes Lagerbier - also praktisch wie ein Pils. Von der Hefe, die hier ja offensichtlich herausgefiltert wurde, bleibt olfaktorisch ungewöhnlicherweise für ein Obergäriges nichts hängen.

Der erste Schluck muss sich durch den bitteren Schaum kämpfen und trifft dann auf eine leicht blumige, citrusfruchtige Süße. Ein charmanter Einstieg! Mir kommt das so ähnlich vom Störtebeker Atlantik-Ale Alkoholfrei bekannt vor, aber hier haben wir es mit einer alkoholischen Variante zu tun. Aber die 4,6 % vol. Alkohol suchen nicht gerade Streit und powern wenig. Das Radegast Rog IPA sucht den sommerlich-leichten Weg, dem auch die zart citrusfruchtige, leicht blumige Aromatik nicht im Weg stehen will. Das ist lecker, keine Frage! Allerdings wird der Gaumen längst nicht so sehr gefordert, wie es angekündigt wurde. Selbst die Bitterkeit bleibt wirklich human, da würde sogar noch mehr gehen. Für einen ordentlich herben Abgang auf dem Niveau extraherber Pilsener reicht es allemal. Und dank der geringen Stammwürze hängt diese Bitterkeit dann auch noch lange nach, weil das Malz nicht dagegen halten kann. Es wirkt aber nicht primitiv oder billig, sondern eher genau richtig. Bis dahin ist das Rog IPA aber wirklich ziemlich friedlich und eher floral eingestellt.

Leichtigkeit gepaart mit Citrusaroma und Bittere: Mich erinnert das Radegast Rog IPA einfach an besagtes alkoholfreies IPA aus Stralsund. Eben jenes ist aber auch wirlklich fabelhaft. Das Rog IPA macht nicht sehr viel aus seinem Alkoholgehalt - hängt es doch ein wenig durch und erscheint beinahe schal -, aber immerhin gibt es auch hier ausreichend Hopfenaromatik und ein hopfenherbes Finale, das sich gewaschen hat. Eine durchdringende Würzigkeit zeichnet das Rog IPA jedoch wie so manch anderes Bier der Pivovar Radegast jedoch aus, weshalb man trotz gewisser Defizite diese Biere durchaus mögen kann. Man sollte es jedoch auch bitter mögen - vor allem auch bei diesem seltenen Exemplar. Gesteigerte Fruchtbarkeit kann ich jetzt an mir zwar direkt nicht feststellen, Wohlbefinden allerdings schon...

Bewertet am

64% Würziges IPA

Avatar von goldblumpen

Grundsätzich finde ich die Radegast-Biere recht würzig, so auch dieses. Es ist auf der einen Seite recht würzig für ein Session und recht mild für ein IPA.
Es lässt sich gut trinken, ist aber nicht zu stark. Für den klassischen IPA-Freund ist es wohl eher langweilig, aber als gemütliches Feierabendbier kann ich es mir schon gut vorstellen.

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