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Beer like star Permon Sherpa

  • Typ Obergärig, Pale Ale
  • Alkohol 7.5% vol.
  • Stammwürze 16%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 85% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 4 Rezensionen

#27592

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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85%
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
99% Avatar von deadparrot
89% Avatar von Schluckspecht
87% Avatar von goldblumpen
78% Avatar von ren1529
73% Avatar von Bier-Klaus

89% Hopfige Höhepunkte

Avatar von Schluckspecht

Mit dem Panorama des Himalaya-Gebirges präsentiert sich das Permon Sherpa I.P.A. Dieses India Pale Ale bietet schon satte 7,5 % vol. Alkohol und 16 °Plato Stammwürze. Die vier nicht genannten Hopfensorten sorgen für 63 IBU. Unfiltriert und unpasteurisiert bleibt man auch hier. Und auch hier gibt der Hopfen beim Duft glasklar den Ton an. Ich erfasse Pinie, überreife Zitrone, Pfirsich und Waldbeeren. Leicht hefetrüb zeigt sich ein heller Bernsteinton mit wenig Schaum im Glas.

Der Antrunk vereint auch hier Spritzigkeit mit einer gewissen Mächtigkeit. Sofort ist Zitrone und eine ordentliche Süße am Start, die den höheren Alkoholgehalt zu überdecken versucht. Gegen die zestige Zitronensäure tut sie sich allerdings schwer - umso besser aber, so wirkt das Zitronenaroma noch authentischer und frischer. Der nicht zu schwere Körper vereint die fruchtige Säure mit einer gefälligen Süße und einer relativ dezenten Hopfenwürzigkeit. Die Bitterkeit kommt spürbar weniger stark zum Vorschein als beim milderen India Pale Ale mit 14 °Plato Stammwürze und 35 IBU.

Eventuell ist die leicht überdurchschnittliche Säure nur ein Phänomen meiner Testflasche (MHD 21.08.2019), aber sie stört glücklicherweise keineswegs. Vielmehr passt sie wunderbar hinein ins zitronig-frische Konzept. Der Alkohol klingt wirklich nur mild an und so gibt es von meiner Seite wenig Kritik in Bezug auf Harmonie und Trinkbarkeit. Das Sherpa I.P.A lebt eindeutig auf der fruchtigen Seite, besitzt aber stets eine Hopfenwürze (Pinie, Harz) als Kontrastpunkt. Und genau das macht diese tschechische Vierhopfigkeit so komplett. Vor allem den klaren Hopfengeschmack möchte ich loben - das Gerstenmalz funkt nie dazwischen und die geschmacksneutrale Hefe erst recht nicht...

Bewertet am

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87% Schwerer Sherpa

Avatar von goldblumpen

Mit 16° Stammwürze ist dieses Pale Ale ein harter Brocken. Neben dem hohen Alkoholgehalt hat es aber auch allerlei schöne Aromen zu bieten. So findet man auf der einen Seite eine Note von Waldbeeren und Kirschen und auf der anderen nach Schwarzbrot. Beides ist sehr ausgewogen und erzeugt einen vollmundigen Geschmack, der trotz brutaler Herbe, gut rüberkommt.
Ein tolles Bier.

Bewertet am

99% Rezension zum Permon Sherpa

Avatar von deadparrot

Interessant, dass Bier-Klaus vor allem kräuterhafte und bittere Noten wahrnimmt - ich halte das Bier nämlich für sehr fruchtig. Schon beim Öffnen der Flasche steigen mir intensiv süße Aromen von Pfirsich und Honigmelone in die Nase. Im Antrunk süß-saure Noten wie von reifer Ananas. Die Süße kann sich halten, verschwindet nicht, sondern wird passend ergänzt durch bittere Kräuteraromen. Die entstehende Bandbreite zwischen süßer Frucht und den genannten Piniennadeln gefällt mir sehr gut. Mit sehr feiner Kohlensäure ergibt sich ein ganz sanftes, großartiges Mundgefühl. Einmal mehr ein Beweis dafür, dass es bei IPAs nicht allein auf kräftige Hopfung, sondern vor allem auf eine starke Malzbasis ankommt. Irgendwie finde ich es sehr gut dazu passend und auch ziemlich sympathisch, dass die Brauerei auf die genaue Angabe der verwendeten Hopfensorten verzichtet.

Bewertet am

73% Rezension zum Permon Sherpa

Avatar von Bier-Klaus

Das Sherpa ist ebenfalls ein IPA von Permon. Im Gegensatz zum Mosaic Hopper ist mir der Hopfen nicht bekannt. Das IPA ist altgold und leicht trüb. In der Nase leicht bittere Kräuter und fruchtiger Pfirsich. Etwas rezent und sehr vollmundig beginnt der Einstieg. Der Geschmack ist weniger fruchtig als kräuterig bitter. Das ist noch herber als der Matuska Raptor aber aber viel weniger fruchtig. Eigentlich nur Erde, Pinie und Kräuter. Das ist ein süffiges IPA über Durchschnitt aber die fruchtigen liegen mir mehr.

Bewertet am