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Beer like star Nittenauer Weissbiewr

  • Typ Obergärig, Weizen
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze 12.5%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 71% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

#31911

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
74% Avatar von Schluckspecht
68% Avatar von ElftbesterFreund

74% Klassisch und erfrischend

Avatar von Schluckspecht

In der Brauer Box vom Nittenauer Brauhaus war auch auch eine Flasche vom Weissbier dabei, die ich nun - auch wenn Weißbiere nicht zu meinen Lieblingsbierstilen gehören - vorstellen möchte. Als obergärige Aromenbombe wird dieses klassische, naturtrübe, altbayerische Hefeweizen bezeichnet und ein mildes, weiches sowie fruchtiges Profil versprochen. Genannt werden 5,1 % vol. Alkohol sowie 12,5 % Stammwürze. Mit mehr als 80 % Weizenmalzanteil fällt die Rezeptur sehr weizenlastig aus - üblich sind 55 bis 65 %. Eine etwaige Flaschengärung wird nicht erwähnt. Auch bei diesem Produkt handelt es sich um ein Solarbier.

Ein (mit Bodensatz) stark hefetrübes Honiggold - auf der Homepage auch treffend als Dunkelblond beschrieben - steht mit cremiger, altweißer Schaumkrone im Glas. Eine sehr klassische, stilgerechte Optik präsentiert sich demnach. Die Schaumkrone könnte gern aber etwas stabiler ausfallen. Mit Hefe an Bord wird aus dem eher malzigen Duft eine sehr interessante Veranstaltung: Kräftige, stark kernige Würzigkeit, dazu etwas Zitrone und grüne Banane. Diese frischen, würzigen Noten bevorzuge ich bei einem Hefeweizen. Gefällt mir!

Sehr weich, mild und frisch steigt das Nittenauer Weissbier mit angenehmer Süße, erfrischender Fruchtigkeit (Zitrone, Banane) und einer nicht zu forschen Säure ein. Danach wird das Hefeweizen etwas gesetzter und büßt langsam an Frische ein. Das Maß an Süße und Fruchtigkeit bleibt indes recht hoch. Dankbarerweise erscheint der Körper nicht pappig oder mastig - das Nittenauer Weissbier vergisst die Süffigkeit nicht. Erst im Abgang kommt eine leichte Pappigkeit auf, eine zahnschmelzige Bananensüße verweilt. Final baut sich als Kontrast eine feine Würzigkeit auf, begleitet von milder Hopfengrasigkeit. Neben der Restsüße bleibt nach etlichen Schlücken dann auch spürbar die Säure hängen, die sich sonst eher zurückhält. Am harmonischen Gesamteindruck ändert das jedoch nichts.

Das Nittenauer Weissbier mag zwar nichts Besonderes sein (dafür fehlt es beispielsweise an mehr Alkohol oder an Kalthopfung), doch den klassischen Stil setzt es sehr gut um. Der kernige Ansatz macht es interessant, eine dezente Würzigkeit abwechslungsreich und die süße, fruchtige Frische erzeugt eine ziemlich hohe Süffigkeit. Die leicht überdurchschnittliche Säure erscheint bestens integriert. Geschmacklich sowie auch im Mundgefühl übertreibt es die Hefe nicht und man wird nicht mit estrigen Noten bombardiert. Eine feine Würzigkeit sowie eine dezente Kernigkeit sind von vorn bis hinten dabei - und genau dadurch hebt es sich das Nittenauer Weissbier von vielen anderen klassischen Hefeweizen durchaus ab. Lecker! Auch wenn ich kein großer Fan von Weißbieren bin, gibt es durchaus schmackhafte...

Bewertet am

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