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Beer like star Neuzeller Kloster-Bräu Neuzeller Dunkel

  • Typ Untergärig, Dunkles
  • Alkohol 1.7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Dieses Bier ist nicht glutenfrei
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 78% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

Das Bier Neuzeller Kloster-Bräu Neuzeller Dunkel wird hier als Produktbild gezeigt.
#68

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
78% Avatar von Schluckspecht

78% Der große, hopfigere Bruder des Schwarzen Abt

Avatar von Schluckspecht

Wer auch immer das Bier eingetragen hat: 1,7 % vol. Alkohol stimmt natürlich nicht (sogar die Schwarze Äbtin mit 1,9 % hat mehr), das Neuzeller Dunkel kommt mit 4,9 % vol. Alkohol. Laut Etikett handelt es um "Das wahre Schwarze". Tja. Bei den Zutaten muss man nur Wasser, Gerstenmalz und Hopfen aufzählen. Mehr Informationen hat das einzig vorhandene Etikett nicht zu bieten.

Dunkles Kastanbraun mit rubinrotem Leuchten im Gegenlicht erwartet uns im Glas. Nicht direkt schwarz, aber nah genug dran. Darüber türmt sich karamellbrauner, feinporiger Schaum auf, der die gelungene Optik vervollständigt. Schöne Crema. Kandierte Kirschen und Beerenfrüchte, Karamell, Honig, Schokolade und etwas Röstmalz bezeichnen den betont süßlichen Duft, der ein wenig an den Schwarzen Abt erinnert. Als Erinnerung an diesen Klassiker soll es erlaubt sein - Schwarzbiere und Dunkelbiere bevorzuge ich in der Regel aber schon herber und herzhafter.

Beim ersten Schluck muss man sich durch den cremigen, reichlich vorhanden, standhaften Schaum kämpfen und wird im weichen Trunk direkt schon von viel Malz empfangen. Die Süße wie im Duft ist vorhanden, aber längst nicht so intensiv. Der Hopfen leistet früh genug Beistand mit grasigen Noten. Eine angenehme Karbonisierung hält unterdessen das Frischegefühl aufrecht, während das Mundgefühl problemlos als "voll" und "cremig" gelten kann. Röstmalzigkeit lebt das Neuzeller Dunkel nur nuanciert aus - es ginge also noch eine Spur kräftiger, ohne die Harmonie zu sabotieren. Eher fällt mir hier eine klebrige Pappigkeit auf, die schon nach wenigen Schlücken vom eigentlichen Charakter des Dunkelbieres ablenkt. Schade - aber immer noch besser als eine unpassende Säure. Geschmacklich sortiert sich die karamellig-honigartige Süße gut ein und wässrig wie viele andere Dunkelbiere erscheint das Produkt aus Neuzelle keineswegs. Leicht kernig und herb - aber eben auch klebrig - klingt das Dunkle aus.

Ein Bier, das ich genauso zu Wildgerichten trinken würde: Bekömmlich mit feiner Karamell- und noch feineren Röstmalznoten. Kein Überflieger, aber im aromatischen Sinne auch nicht unterdrückend. Die Süße des Bieres bietet einen schönen Konterpunkt zu würzigen, herzhaften Gerichten. Dank der grasigen Hopfennote wird es auch solo nicht zu einseitig. Wer den Schwarzen Abt mag, kann mit dem Neuzeller Dunkel vermutlich viel anfangen. Schon recht lecker das Ganze... "Das wahre Schwarze" ist für mich in der Regel aber röstmalziger und weniger süß.

Bewertet am

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