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Beer like star Neuzeller Kloster-Bräu UrCraft Pilsner

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 63% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#34235

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
63% Avatar von Schluckspecht

63% Leider ein Mängelexemplar

Avatar von Schluckspecht

Direkt aus dem Lagertank und damit naturtrüb kommen die Biere der UrCraft-Reihe daher, sie werden außerdem handabgefüllt und handetikettiert. Neben dem Pilsner ist auch ein Bockbier und ein Porter erhältlich. Markant an diesen Bieren ist die kurze Haltbarkeit, doch frischer und direkter geht es kaum.

Obwohl in der Zutatenliste die Hefe fehlt, präsentiert es sich erwartungsgemäß hefetrüb im Glas: Grünstichtiges Strohgelb, opaltrüb mit Trübstoffen durchzogen und mit sahniger, weißer Schaumhaube. Es duftet nach frischem Hefeteig, brotigen Noten und einer Nuance erdig-grasigem bis gar dezent harzigem Hopfen.

Unaufdringlich hopfig und eher kellerbiertypisch geht es in den ersten Schluck mit frischen Hefenoten, brotiger Malzigkeit und leichter Süße. Für einen frischeren Eindruck mangelt es an Kohlensäure. Süßlich und beerenfruchtig zeigt sich der mit hefigem Mundgefühl ausgestattete Körper, erst dahinter folgt eine grasige Hopfigkeit von milder Tragweite. So bleibt der Grundcharakter hefig-süß mit dezenten Brombeernoten, während eine typische Hopfenbitterkeit im Abgang nicht intensiv ausgelebt wird. Eher entdecke ich hier eine ranzige Vanillenote, die den Geschmack empfindlich stört. Immerhin wird die Süffigkeit aufgrund der geringen Kohlensäure und wegen des widerstandsarmen Geschmacks nicht beeinträchtigt. Leider ist diese dann irgendwie auch der beste Punkt an diesem ursprünglichen Bier.

Die Idee (Natürlichkeit und Frische) ist natürlich immer gut, das Pils süffig und einladend - wenn auch eben zu süß. Mich erinnert es an gefüllte Hefeklöße. Und dann kommt der bisweilen widerliche Abgang mit dieser ranzigen Fehlnote, die alles ruiniert. Für ein Pils spielt der Hopfen zudem leider eine untergeordnete Rolle, der bitterhopfige Abgang entwickelt sich erst mit der Zeit und besitzt dann nur eine geschmacklich unterdurchschnittliche Qualität. Mein Exemplar kommt direkt aus dem Klosterladen, wo es (wie es auch sein soll) gekühlt zum Verkauf steht. Zum (wie gesagt knapp kalkulierten) MHD habe ich auch noch mehr als zwei Wochen Zeit.

Bewertet am

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