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Beer like star Neder St. Anna-Festbier

  • Typ Untergärig, Festbier/Märzen
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 81% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#33269

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
86% Avatar von Schluckspecht
76% Avatar von CaptainFriendly

86% Würdevolle Ehrerweisung an die Heilige Anna

Avatar von Schluckspecht

Das Annafest in Forchheim ist zwar mittlerweile vorbei, doch das Festbier bleibt uns noch erhalten. Mein Exemplar des Neder St. Anna-Festbier würde noch bis Anfang Januar 2020 besten Genuss versprechen. Das Festbier kommt auf typische 5,6 % vol. Alkohol und wurde in eine traditionelle 0,5-Liter-Euroflasche abgefüllt.

Altgolden mit dezenten Kupferreflexen steht das Festbier mit feinsten Schwebteilchen - aber praktisch klar - im Glas. Eine Schaumkrone will sich nicht aufbauen und von Haltbarkeit kann man ebenfalls nicht sprechen. Die Farbe an sich macht jedoch allein schon Appetit. Der malzbetonte Duft reiht sich direkt dazu ein, serviert Honig- und Kakaonoten mit einem Hauch an Apfel- und Citrusfruchtigkeit.

Angemessen spritzig legt das St. Anna-Festbier hellmalzig und karamellig süß los, abgerundet durch einen schokoladig-nussigen Touch und kerniger Apfelfruchtigkeit. Das Märzen lebt eindeutig auf der süßen Seite, doch das Maß wurde ideal getroffen: Schön süß für die Trinkbarkeit und Süffigkeit, jedoch ohne auch nur im Entferntesten mastig zu wirken. Das liegt mitunter auch am grasigen Hopfen, der sich schon recht früh unterschwellig präsentiert und bis zum kernigen Abgang an Ausdrucksstärke gewinnt. Auch das Malz hat mit nuancierter Röstigkeit noch einen Ass im Ärmel - anfangs erscheint hier allerdings auch minimale Metalligkeit durch.

Das Neder St. Anna-Festbier zählt zum Idealtypus, was Festbiere und Märzen betrifft: Malzbetont mit schön eingebundener Hopfenaromatik, mit unterhaltsamer Komplexität und einem süß-süffigen Grundcharakter. Insbesondere diese zarte Röstmalzigkeit gefällt mir hier richtig gut, zaubert sie doch nussig-schokoladige Noten ins Programm hinein. Kann man so machen!

Bewertet am

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76% St. Anna lässt die Biertrinker feiern

Avatar von CaptainFriendly

Nachdem das der heiligen Anna gewidmete Weizen und die "Schwarze Anna" bereits besprochen wurden, konnte ich beim "Gostenhofer Dorfschulzen" in Nürnberg des dazu passenden Festbieres habhaft werden.

Es ist bernsteinfarben mit ohnehin sehr wenig und dann auch noch recht flüchtigem Schaum, also nicht unbedingt DAS Festmahl fürs Auge. Es duftet malzig und fruchtig nach reifen Äpfeln. Im Antrunk finde ich auch sehr wenig Rezenz, merkwürdigerweise hat das Bier dennoch einen frischen Charakter. Zu Apfelaromen gesellt sich eine dezente Bittere, die fortan mit der Malzsüße und der leichten, fruchtigen Säure um die Vorherrschaft ringt. Der leicht gehobene Alkoholgehalt des Festbieres ist allgegenwärtig erahnbar.

Zum Besprechen brauche ich schon zwei Flaschen. Das macht aber nichts, da das Bier sehr süffig ist und das St. Anna-Produkt der St.Georgen-Bräu aus Buttenheim bereits nach kurzer Zeit zum Abklopfen zwingt.

Bewertet am