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Beer like star Lervig / Stone Hi, I'm Kveik

  • Typ Obergärig, India Pale Ale (IPA)
  • Alkohol 6.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 91% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#33849

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
91% Avatar von Schluckspecht

91% Kveik = fruchtig x spritzig

Avatar von Schluckspecht

Noch ganz frisch (November 2018) ist folgender Kandidat: Ein mit norwegischer Hefe, Gerstenmalz, Weizenmalz und Haferflocken gebrautes IPA mit 6,2 % vol. Alkohol und 40 IBU. Zugleich macht es den Abschluss der 2018er Stone UNIQCAN Release, von denen ich - das Kveik eingeschlossen - immerhin vier getrunken und drei davon getestet habe. Der Begleittext gibt Aufschluss zum Namen:

"Für unsere sechste und letzte 2018er Stone UNIQCAN Release haben wir uns mit LERVIG Aktiebryggeri zusammengetan. Das Ergebnis: ein „Kveik IPA”, „Kveik” ist eines der zahlreichen norwegischen Wörter für Hefe – insbesondere Hefen, die beim sogenannten Farmhouse Brewing genutzt und dabei wärmer und schneller als „normale” Hefen arbeiten. Unser „Kveik” bringt einen wilden Fruchtnotenmix ein, den wir mit einem Stone typischen Lupulinboost abgerundet haben, um ein hopfiges und köstlich komplexes IPA zu kreieren - der perfekte Abschluss unseres ersten Stone UNIQCAN-Jahres."

Strohgelb, hefetrüb und mit schnell zerfallender weißer Schaumkrone steht es vergleichsweise blass, aber deshalb nicht unattraktiv, im Glas. Millionen feinster Schwebteilchen sind mit dem bloßen Auge erkennbar und berichten vom "Lupulin-Boost". Der Duft fällt angenehm spritzig und säuerlich-fruchtig aus: Ananas, Quitte, Pink Grapefruit, Mandarine und sicherlich noch ein paar andere Tropenfrüchte. Das ist dann wohl scheinbar doch die Hefe, die hier den Unterschied zu einem gewöhnlichen American-Style IPA ausmacht...

Der Antrunk überrascht, denn er ist längst nicht so säuerlich - er bringt nur eine Nuance Säuerlichkeit ein. Bei der hohen Fruchtigkeit bleibt es - insbesondere Zitrone, Grapefruit, Limette und Mandarine werden abgegrast. Das "Kveik" fällt dabei sehr intensiv und extrem frisch auf. Begünstigt wird dieser immense Frischeeindruck und die daraus folgende enorme Süffigkeit vom eher leicht und zierlich gebauten Körper. In seiner Leichtigkeit ist dennoch Platz für die von den Haferflocken generierte Cremigkeit in Begleitung einer leichten Pelzigkeit, die ich dem Weizenmalz zuschreibe. Die norwegische Hefe macht sich unterdessen säuerlich-fruchtig bemerkbar. Der Abgang lässt es langsam und mild angehen, mehr als die genannten 40 IBU würde ich hier auch nicht schätzen. Aber es fügt sich so schon recht gut mit der säuerlichen Fruchtigkeit - final geht es immer mehr in Richtung Grapefruit, Zitrone und Pomelo - zusammen und lässt höchstens den hopfigen Biss vermissen, den man vielleicht von Stone Brewing gewohnt ist. Naja, immerhin gibt es moderat dosierte Piniennoten im Abschluss. Interessanterweise entdecke ich von Schluck zu Schluck zunehmend Ananas-Noten, die sich als sehr lecker präsentieren. Das Prädikat "Früchtekorb" hat sich auch dieses IPA redlich verdient.

Das HI, I'M KVEIK ist ein würdiger Abschluss der interessanten UNIQCAN-Serie und an Frische wie auch Süffigkeit nur schwer zu überbieten. Die traditionelle norwegische Hefe leistet saubere Arbeit. Im Gegensatz zu bspw. belgischer Hefe wirkt die Fruchtigkeit absolut frisch und spritzig, Esternoten sind nicht ansässig. Erstaunlicherweise wirkt das IPA dennoch nicht übermäßig sauer.

Bewertet am

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