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Beer like star Lemke Maibock

  • Typ Untergärig, Heller Bock
  • Alkohol 6.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 68% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#36852

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
74% Avatar von Schluckspecht
63% Avatar von MaMo90

63% Rezension zum Lemke Maibock

Avatar von MaMo90

Kann dem Schlucksprecht in seiner Argumentationslinie folgen.
Die Farbe würde ich eine Nuance dunkler als Honig einstufen.
Süßlich-malziger Körper mit wenig Carbonisierung und spürbaren Akoholnoten. Der Hopfen ist eher etwas blumig, die beworbene Citrusfrische fehlt.

Bewertet am

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74% Zurückhaltung statt Frische

Avatar von Schluckspecht

Aus der Charge 240321-1 stammt der frühlingshafte Lemke Maibock, der das Ende der Bockbiersaison einleitet. Gerstenmalz in Form von Pilsner Malz, Münchner Malz und Karamellmalz steht den drei Hopfensorten Magnum, Perle und Saphir gegenüber. Unfiltriert werden 6,2 % vol. Alkohol bei mindestens 16 °Plato angeboten. Sehr appetitlich steht das Maibock honiggolden, lebendig sprudelnd und mit mittlerer Hefetrübung sowie einer stabilen, dichten Schaumkrone im Glas. Helle Malznoten nach Honig, Karamell und hellem Brot stehen trockenen, erdig-grasigen bis leicht nussigen Hopfennoten gegenüber. Ein sehr stilvoller Duft, der sogleich aber auch klarmacht, dass es sich um ein Bockbier handelt...

Der verhalten prickelnde Antrunk gehört den süßen, karamelligen Malznoten und der Suggestion nach Aprikosenkonfitüre. Die Würze kommt leider erst etwas später. Vollmundig und leicht alkoholisch verweilt der Körper auf der malzigen Seite, während mehr erdige als grasige Hopfennoten für eine subtile Nuance sorgen. Spielarten in Richtung Vanille, Nuss und Milchschokolade hat das Malz hier ebenfalls drauf. Mir fehlt hier allerdings neben einer noch etwas kräftigeren Hopfennote die Spritzigkeit. Im Abgang wird es minimal grasiger, während die Malznoten zu Brotkruste tendieren. Verhaltene Alkoholnoten schieben mit.

Das Lemke Maibock hatte ich mir spannender und aufreizender vorgestellt. Trotz filigraner Nuancen verschiedener Geschmacksnoten erscheint es sehr geradlinig auf der süßmalzigen Seite unterwegs zu sein. Bei so wenig Spritzigkeit und Frischegefühl könnte der Alkohol gerne noch etwas dezenter ausfallen. So wird man stattdessen Zeuge einer gelassenen, eher zum Genuss einladenden Tiefe mit vertrauten Malznoten. Der Hopfen hätte als Gegenspieler hier allerdings gern noch mehr Mitspracherecht erhalten sollen. Blumige, fruchtige oder harzige Noten fehlen komplett. Den angekündigten zart blumigen Duft kann man sich vielleicht noch einbilden, die zitronige Frische finde ich allerdings nicht. So handelt es sich unterm Strich um einen adäquaten hellen Bock mit stimmigem Gesamteindruck. Lemke kann es aber sicherlich noch etwas raffinierter.

Bewertet am