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Beer like star Ladenburger Pilsbock

  • Typ
  • Alkohol 7.5% vol.
  • Stammwürze 16%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#34815

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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
89% Avatar von Schluckspecht
81% Avatar von JimiDo
68% Avatar von Kackao

81% Rezension zum Ladenburger Pilsbock

Avatar von JimiDo

Schöne goldgelbe hefetrübe Farbe. Mit viel Schaum ist bei 7,5% ABV nicht zu rechnen. Daher okay. Das Bier ist nicht mastig sondern zeigt eine mild bocktypische Süße die sich gut mit der pilsigen Herbe verträgt. Tolles Bier. Trinkempfehlung!

Bewertet am

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89% Hopfig, würzig und komplex

Avatar von Schluckspecht

Der Name, den die Ladenburger Brauerei hier gewählt hat, ist durchaus ein wenig kreativ. Denn so etwas wie ein 'Pilsbock' gibt es eigentlich nicht, diesen Crossover würde man vielmehr als 'Imperial Pils' bezeichnen. Das Carlsberg Elephant lebt es ja schon seit geraumer Zeit vor, wie so etwas aussehen kann - hier wie dort mit 7,5 % vol. Alkohol. Ladenburger geht aber noch mehrere Schritte weiter: Kaltgehopft, unfiltriert, unpasteurisiert. Und da steht neben Brauwasser und Gerstenmalz auch nur Hopfen und Hefe in der Zutatenliste. Qualitativ könnten die Vorzeichen kaum besser stehen...

Optisch passt es auch: Helles Strohgelb mit homogener Hefetrübung und einer opulenten, sahnigen Schaumkrone. Der Duft deutet leise den höheren Alkoholgehalt an, wobei gefühlt rund zwei Prozentpunkte fehlen gegenüber dem tatsächlichen Wert. Für die Nase gibt es stattdessen allerhand Gewürze, wie zum Beispiel Koriander. Es riecht richtig schön deftig mit südländischem Touch. Der harzige Hopfen rückt eher in den Hintergrund angesichts dieser würzigen Fracht.

Der Antrunk geht indes schon stark in Richtung Bockbier - und erinnert hier angesichts seiner kräftigen Fruchtigkeit zunächst sogar stark an Weizenbock. Die Ladenburger Brauerei hat da ja auch etwas in dieser Richtung im Portfolio. Die estrigen Noten halten sich natürlich verschwindend klein, vielmehr gibt es aufgesetzt wirkende Citrus- und Trockenfrüchte - die Kalthopfung trägt Früchte. Geschmacklich gibt es reichlich Ähnlichkeit zu kaltgehopften Bockbieren, die auf den Namenszusatz 'Pils' gänzlich verzichten. Geschmacklich ist das Ladenburger Pilsbock auf jeden Fall interessant und durch den nunmehr auch geschmacklich erfassbaren Alkohol ein angenehm-herzlicher Brocken. Ein Brocken, dem es trotzdem nicht an Süffigkeit mangelt, woran auch eine angemessene Grundsüße beteiligt ist.

Zur vorangebrachten Fruchtigkeit (Zitrone, Grapefruit, Trockenpflaume) gibt es auch eine gewisse Würze in Form von Harz, Pinie, Piment, Vanille, Lakritze, Koriander und Fenchel. Zumindest sind dies meine Assoziationen. Dieser Körper - in guter Tradition zum Bockbier eher vollmundig als schlank - lohnt sich richtig zu genießen! Richtig herb wird es im Finale, der spannenderweise auch schokoladig-nussige Röstmalznoten aus dem Hut zaubert. Ein schönes Komplettprogramm!

Müsste ich das Ladenburger Pilsbock charakterisieren, würde ich es in erster Linie als hopfenbetontes, kaltgehopftes Bock (16 % Stammwürze) bezeichnen. Der im Vergleich zu üblichem Bockbier recht hohe Vergärungsgrad lässt immerhin einen recht schlanken, pilsgerechten Abgang entstehen, der allerdings gleichzeitig mit der gut integrierten Alkoholnote sehr viel Geschmack transportiert. Mit dem (abgewandelten) Slogan eines berühmten Pastillenherstellers möchte ich daher abschließen: Ist es zu stark, bist du zu schwach!

Bewertet am