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Beer like star des Légendes - La Corne du Bois des Pendus - La Triple 

  • Typ Obergärig, Belgian Style Abbey Tripel
  • Alkohol 10% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8-12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer
#8856

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
83% Avatar von Bier-Klaus
78% Avatar von MichaelF
77% Avatar von Dr.Lovely
75% Avatar von goldblumpen
66% Avatar von Schluckspecht

83% Rezension zum des Légendes - La Corne du Bois des Pendus - La Triple 

Avatar von Bier-Klaus

1. Verkostung 2024: La Corne Triple 10% ABV. Leichtes gushing. Dunkelgelb, sehr trüb mit großen Hefebrocken drin. Die Blume ist fein und stabil. Ich rieche schöne Gewürzaromen und auch süße, kandierte Früchte. Der Einstieg beginnt stark sprudelig und voluminös. Ich schmecke eine starke Süße, wie schon gerochen kandierte Früchte und gewürzige Hefe. Aber durch die 10% scheint auch der Alkohol etwas durch. Im Abtrunk wird die Hefe leicht bitter. 80%                                                                                                                    2. Verkostung 2024: La Corne Triple 10% ABV. Das la Corne Tripel ist altgolden und leicht hefetrüb. Der wenige Schaum ist grobporig ich rieche intensive Fruchtaromenund süße kandierte Früchte. Hinter der Süße ist auch etwas Säure zu riechen.Der Antrum beginnt gut, voluminös und angenehm gespundet. Im Geschmack findensich ebenfalls die süßen, kandierten Früchte wieder, dazu etwas bittere Hefeund ganz zum Ende hin die leichte Säure, die ich schon gerochen habe. Die Säurehat den Vorteil, dass sie den massigen Körper etwas schlanker macht, als erist. Ein Funky Triple hab ich auch noch nie getrunken und ich kann mir auchnicht vorstellen, wo bei diesem starken Malzapparat die Säure herkommen soll.Das Bier hat noch ein MHD bis ins nächste Jahr, an dem kann es nicht liegen.Der süße Malzapparat und die Säure harmonieren gut miteinander, was nicht dazupasst, ist die bittere Hefe. Ein sehr außergewöhnliches Tripel. 70%

Bewertet am

66% Mitleid nachvollziehbar...

Avatar von Schluckspecht

"Gesundheit ohne Mitleid" steht es in Belgisch/Niederländisch geschrieben und das ergibt beim flaschengegärten Triple von La Corne du Bois des Pendus mit seinen glatten 10 % vol. Alkohol (73 kcal/100 ml) dann auch irgendwo Sinn. Ein schwaches Kaliber ist es nicht, aber das noch stärkere Quadrupel steht auch noch vor mir. Genannt werden außerdem 12 EBC und 35 IBU, die Trinktemperatur wird mit 8-12 °C empfohlen und das passende Trinkgefäß ist das Trinkhorn.

Viel luftiger, feinporiger weißer Schaum versammelt sich auf dem flockig-mitteltrüben Gelbgold. Viel belgische Hefe, estrige Fruchtigkeit (Apfel, Banane) und eine Würzigkeit nach Zimt, Gewürznelke und Muskat gibt es für die Nase. Dazu gibt es milde Gerstenmalznoten, während der Alkohol kaum auffällt. Irgendwie ein wenig wie eine Mischung aus Kellerbier, Hefeweizen und Cider...

Viel Kohlensäure gibt es bereits beim Einstieg, süße Apfelnoten treffen auf Hefe und eine milde Malzigkeit. Dann schiebt der Alkohol nach, wiederum mit Apfelnoten und etwas nelkenwürziger Banane. Das Tripel zeigt sich geschmacklich ziemlich mild und friedlich, während der Alkohol als Kontrast dazu für ernsthafte Noten sorgt. Leider liefert der Alkohol nicht viel Spannendes mit, der Körper bleibt relativ schlank und der fruchtige Hefegeschmack dominant. Mit vollem Bodensatz wird es etwas besser, aber viel ändert sich nicht. Die Flaschengärung stellt man auch im luftigen Mundgefühl fest, neben der Süße gibt es auch die typisch trockene Note. Im Abgang zeigt sich der grasig-krautige Hopfen mit gut wahrnehmbarer, aber nicht übertriebener Bittere. Da diese aber wiederum etwas von den vorliegenden Mängeln ablenkt, ist der würzige Abgang aus meiner Sicht der Höhepunkt des Ganzen.

Während mich das milde Blonde aber noch abholen konnte, fehlt mir beim herb-alkoholischen Tripel etwas - es wirkt trotz langer Lagerzeit unfertig und der Alkohol zu drückend, ohne wiederum den Geschmack vorteilhaft nach vorn zu bringen. Die belgische Hefe könnte sich geschmacklich gerne besser unterordnen. Etwas mehr Süße im Abgang wäre außerdem schön, so allerdings muss man sich auf einen ziemlich bitteren Charakter einstellen. Ein Tripel kann besser schmecken und komplexer ausfallen.

Bewertet am

77% Das Bier mit dem "lustigen Erhängten" auf dem Label

Avatar von Dr.Lovely

Das Bier schäumt sehr schnell sehr hoch, wie man es bei vielen anderen belgischen Starkbieren auch beobachten kann (Gulden Draak zum Beispiel). Das Bier ist von dunkelgelber Farbe, der schneeweiße Schaum steht sehr stabil. Blumige Noten erreichen die Nase, derAntrunk ist sehr säuerlich und bitter, durch den Mittelteil begleitet von parfümierten, blumigen Aromen. Wie für derartige Starkbiere üblich, vor allem, wenn sie stark gehopft sind, hält der Nachgeschmack lange an. Die Bitternoten dominieren den Abgang stark.

Der kurze Blick nach unten zeigt, dass meine Herren Vortester dem Bier nur eine durchschnittliche "5" bei Bitterkeit gegeben haben. Da muss ich zweifeln, ob sie das gleiche Bier probiert haben. Die Tests sind allerdings auch schon einige Jahre alt, vielleicht hat das Bier damals noch anders geschmeckt. Ich finde es okay, aber ganz schön bitter.
Prädikat: gut trinkbar

Bewertet am

75% Nette Geschichte, nettes Bier

Avatar von goldblumpen

Jetzt bekomme ich noch das dritte Corne-Bier im Corne-Glas. Auch hier ein Schaumberg, der nicht zusammenfallen will, was man auch dem Trinkhorn-Glas zuschreiben kann.
Geschmacklich dominieren die klassischen Tripel-Aromen, die einen schön blumigen Ansatz haben. Ein gut gelungenes, rundes Bier das von Anfang an erfreut.

Bewertet am

78% Rezension zum des Légendes - La Corne du Bois des Pendus - La Triple 

Avatar von MichaelF

Ich liebe Brauereien, wirklich. Aber manche Brauereien liebe ich ob ihrer Biere und deren Geschichten noch weitaus mehr. Heute im Test ein Bier mit einem Namen, der nicht für ein Namensschild gemacht ist: „La Triple Corne du Bois des Pendus La Triple 10°“.

Die Legende erzählt von einem Brauer namens Cornelius, der im 17. Jahrhundert gewirkt hat und hervorragendes Bier gebraut haben muss, da ihm kein Neider das Wasser reichen konnte. Im Februar 1636 zogen Plünderer durch den Ort und töteten einen Großteil der Bewohner, so auch Cornelius. Glücklicherweise konnte er unter einer alten Eiche sein geheimes Rezept vergraben, das bis heute noch niemand entdeckt haben soll. Doch noch bis heute soll der Geist von Cornelius keine Ruhe finden und ohne Unterlass folgende, natürlich ins Deutsche übersetzte Worte flüstern: „Wer auch immer mein La Corne du Bois des Pendus trinkt, stoße folgenden Trinkspruch aus: RUHM DEM LA CORNE, AUF CORNELIUS UND AUF ALLE ERHÄNGTEN IM WALD, ZUM WOHL.“

Wahre Geschichte oder Mythos, das spielt keine große Rolle. Eine gute Geschichte zu einem hoffentlich guten Bier. Mit dem „La Triple Corne du Bois des Pendus La Triple 10°“ verspricht die Brauerei dem Trinker einen himmlischen Platz in einem duftenden Feld voll Blumen. Kein Zucker, keine Gewürze wurden hinzugefügt. Na, dann sehen wir uns das mal näher an. Die erste Überraschung betrifft das Trinkglas: ein gläsernes Trinkhorn mit einem Holzrahmen, um das La Corne abstellen zu können. Mit diesem Glas fällt man garantiert in vielen Lokalen auf wie ein bunter Hund. Leicht trübe, kupferne Farbe mit einem anfangs üppigen Schaumkopf und lebendiger Kohlensäure. Sehr frischer Duft nach Alkohol, etwas Hefe und Malz. Der höhere Alkoholgehalt ist im Duett mit fruchtigen Noten nicht allzu stark zu spüren. Im Einstieg zuerst spürbar sauer, wird es im Abgang zusehends milder mit einer dezenten Bitterkeit und einer Spur Hefe. Süße Malznoten schwellen im Körper in Harmonie mit 10° Alkohol zu einer süß wärmenden Versuchung an. Klar strukturiert, ohne die Zähne zu zeigen; eher aromenarm, ohne zu unterfordernd zu wirken; mild und gut trinkbar.

Mythos oder wahre Geschichte? Tatsächlich gibt es einen Ort namens „Corne du Bois de Pendus“, in dem im Dreißigjährigen Krieg polnische, kroatische und ungarische Truppen, die von Deutschland gegen Frankreich in den Krieg geschickt wurden, von den Bewohnern Geld erpressten und sie schlussendlich in einem Waldstück, dass die Form eines Trinkhorns gehabt haben soll, getötet haben. Um es Cornelius gleichzumachen, möchte auch ich einen Trinkspruch aussprechen, der vom österreichischen „Tu felix, Austria!“ abgeleitet werden soll: „Tu felix, Belgia!“ ob deiner Biere und Geschichten.

Bewertet am