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Beer like star Kreativbrauerei Kehrwieder / Riedenburger Brauhaus Frischer Traum

  • Typ Obergärig, Pale Ale
  • Alkohol 5.7% vol.
  • Stammwürze 13.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8°C
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 2 Benutzer

Bewertet mit 79% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 8 Rezensionen

#25401

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
88% Avatar von Schluckspecht
87% Avatar von CaptainFriendly
83% Avatar von dreizack
78% Avatar von hightower
78% Avatar von Hirsch
73% Avatar von Bier-Klaus
73% Avatar von Wursti
69% Avatar von tonne

88% Frisch ans Werk mit vereinter Kompetenz

Avatar von Schluckspecht

Bei diesem "Kreativbier" - einem Gemeinschaftssud von Kehrwieder aus Hamburg und Riedenburger aus Bayern - handelt es sich um ein Bio-Bier mit frischem Cascade-Biohopfen. Es ist also anzunehmen, dass das Riedenburger Brauhaus hier seine Erfahrung mit Bio-Zutaten einbringt, während Kehrwieder dafür sorgt, dass jede Zutat passend zur Geltung kommt. Für das Rahmenprogramm sorgen 5,7 Vol. % Alkohol, 13,3° P Stammwürze und 55 IBU Bittereinheiten - ein solides Pale Ale also, nur eben mit frischen Zutaten, weshalb der Name Programm ist. Im treffend vorgeschlagenen bauchigen Glas breitet sich unter einer sahnigen, dichten und recht haltbaren Schaumkrone ein schönes, tieforange leuchtendes Ale aus, welches mit Trübstoffen - vorrangig dürfte das der Hopfen sein - natürliche Akzente setzt.

Akzente setzt dieser auch im Duft: Florale Noten kommen zum Vorschein, aber auch Litschi, Zitrone und Grapefruit. Der Hopfen bedient ein breites Spektrum von fruchtig süß zu würzig herb, wobei das Bio-Gerstenmalz und die Hefe im würzigen Duft ordentlich mitzureden haben. Ist der Schaum dann doch nach einer Weile gewichen - er haftet aber noch am Glasrand und Schwenken bringt ihn zurück -, kommt der Hopfen und davon wiederum die Litschi besser zum Vorschein. Fraglos handelt es sich hierbei aber um ein weiches, mildes Pale Ale ohne geballter Hopfigkeit. Aber das haben Grünhopfen-Biere auch so an sich...

Frisch, rein und... interessant würzig und kernig steigt das Pale Ale "Frischer Traum" auffallend herb ein - das überrascht mich. So viel Bitterkeit bereits im Antrunk erlebt man selten. Sehr gut gefällt mir dazu das karamellsüße Malz, welches jedem Märzen wunderbar stehen würde - hier ergibt es mit omnipräsenten Hopfen eine selige Einheit. Geschmacklich gibt es viel herbe Zitrone und Grapefruit, die auch den recht langen Abgang bestimmen. Es mag bisweilen zu herb und zu schroff erscheinen, aber dafür entlohnt die praktisch perfekte Mitte. Von der versprochenen Kreativität ist tatsächlich etwas da, die Kreativbrauerei Kehrwieder hat da einen ordentlichen Fußabdruck hinterlassen. Ich liebe Biere mit Charakter...

Es ist schon interessant, wie entzückt das Pale Ale mit seiner süßen und seiner bitteren Seite spielt. Der Cascade-Hopfen kann sich hier richtig austoben und wird zu keiner Zeit von einer massiven Malzigkeit erdrückt, ohne jedoch Gefahr zu laufen, zu dünn oder zu wässrig im Nichts zu schweben - das weiß die passend abgestimmte, süße Malzbasis dann doch zu verhindern. Meine Hochachtung vor dieser Kollaborationsarbeit!

Bewertet am

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78% Gelungene Bio-Nord-Süd-Allianz

Avatar von Hirsch

Schaum: gemischtporig, sahnig, aber nicht allzu langlebig
Farbe: orangegold, hefetrüb
Geruch: schön frische Grapefruit- und Orangentöne, darüber eine fruchtige Süße

Geschmack:
Der Antrunk schiebt sofort die auf dem Etikett vermeldeten 55 Bittereinheiten in den Vordergrund. Daneben zarthonigsüßes Malz und weiterhin viel Fruchtiges aus der Zitrus-Ecke (vor allem Grapefruit), dazu etwas Litschi und Holunder. Die blumig-fruchtigen Töne haben allerdings ein bisschen mit den starken, grasigen Bittertönen zu kämpfen, um sich überhaupt präsentieren zu können.
Körper: mittel bis leicht stämmig und dem Biercharakter angemessen
Rezenz: mittel; schön feinperlig
Nachtrunk: Langer Nachhall der ätherisch-starken Bitternoten, der auch die fruchtigen Aromen ein bisschen mitzieht.

Kommentar: Das Bier verdient es, sehr langsam getrunken zu werden, denn mit steigender Temperatur gewinnt die Aromenpalette des ausschließlich verwendeten Cascade-Hopfens noch mehr Kontur. Auch die Süße des Bio-Pale-Ale-Malzes wird so intensiviert und und lässt sogar noch die ohnehin große Distanz zwischen den Geschmacks-Polen „Süß“ und „Bitter“ zunehmen. Und doch – oder gerade deswegen: sehr süffig.

Bewertet am

87% Eine Große Koalition

Avatar von CaptainFriendly

Kehrwieder UND Riedenburger? Das sollte die zweizinkige Speerspitze (?, naja zur Mistgabel fehlt schon wieder eine und für ein Cocktail-Gäbelchen ist dieses Bier zu groß) des Kreativbrauens sein. Es werden hohe Erwartungen geweckt...und keineswegs enttäuscht.
Verwendet wurde frischer Bio-Cascade-Hopfen vom Bio- Hof Eckert, weiß die Flaschenlegende, und Bio-Pale Ale-Malz, der Frische Traum wird - wie das Hopfenpflücker-Pils vom Pyraser - jeweils zur Hopfenernte aus frischem Hopfen gebraut.
Das Etikett zeigt den Grünen Mann der keltischen Mythologie, den Gott des Wachstums in der Natur als Doldenköpfchen (muß mich mit der Lästerei etwas zurückhalten, nicht daß mich noch ein quietschgrüner Blitz trifft.
Der Duft entspricht in etwa dem des genannten Pyraser Pilses, der Frische Traum zeigt sich aber erheblich dunkler in wunderschönem Rotgold, es ist frisch im Antrunk und von einer erlesenen Bittere.
Die Kooperation ist lecker, aber - wie so oft bei kleinen Fläschchen - leer, bevor ich meine Forschungen zur allerseitigen Zufriedenheit abschließen konnte, aber da schon mehrere Besprechungen existieren, können sich die Interessenten wohl schon in etwa ein Bild davon machen. Außerdem: Musik kann man nicht riechen, Filme (noch nicht) schmecken - tja, und Bier nicht lesen. Also ran an den Traum!

Bewertet am

73% Rezension zum Kreativbrauerei Kehrwieder / Riedenburger Brauhaus Frischer Traum

Avatar von Wursti

Den Frischer Traum heulen zwei Wölfe entgegen. Das Design sieht etwas beliebig aus. IM Glas (0,4l Tulpe) präsentiert es sich Goldgelb, opalisierend und mit schöner, feiner Blume.
Im Geruch finde ich eine leichte Zitrusnote. Im Antrunk sagt zunächst der bittere Teil vom Hopfen Hallo und macht erst später der Zitrone etwas Platz. Dazu gesellen sich auch Kräuter. Erfrischend ist es und im Abgang trocken.

Bewertet am

73% Braukunst live 2016

Avatar von Bier-Klaus

Braukunst live 2016:
Heller Bernstein mit leichter Trübung und wenig gemischtporigem Schaum. Wenig fruchtiger Geruch und relativ schlanker Antrunk, wenig rezent. Kräuterig herb vom Hopfen mit ein wenig Restsüße vom Malzkörper. Leichte Fruchtaromen sind auch dabei aber überwiegend Kräuter. Trocken im Abgang.

Bewertet am

78% Rezension zum Kreativbrauerei Kehrwieder / Riedenburger Brauhaus Frischer Traum

Avatar von hightower

bernsteinfarbend, klar
beige feinporige Schaumkrone, fällt langsam zusammen
äußerst hopfiger Duft mit Aromen einer blühenden Blumenwiese und einigen wenigen Kiefernadeln sowie sanftes Karamell
malziges Karamell im Antrunk mit etwas milderem blumigen Hopfen sowie sanften Kiefernadeln
süffig trockenes Mundgefühl bei sanfter Rezenz
ordentliche Hopfenbittere im Abgang

Bewertet am

83% Rezension zum Kreativbrauerei Kehrwieder / Riedenburger Brauhaus Frischer Traum

Avatar von dreizack

Wet Hop IPA mit erntefrischem Bio-Cascade-Hopfen aus der Hallertau.
Nass hopfig, floral, grasig und sehr fruchtig.
Ausgesprochen gelungen!

Bewertet am

69% Rezension zum Kreativbrauerei Kehrwieder / Riedenburger Brauhaus Frischer Traum

Avatar von tonne

Mit Mit Bio-Pale-Ale-Malz und Bio-Cascade gebraut. Der Hopfen grün, nicht erst getrocknet, verspricht das Etikett. "limitiert", "erst mit der Hopfenernte 2015" wieder...
Orangefarben, leicht getrübt, gemischtporiger weißer Schaum, der recht schnell zusammenfällt.
Riecht fruchtig, nach den typischen tropischen Früchten, die Cascade vermittelt. Dahinter aber auch "grün" und es deutet sich schon eine gewisse Bitterkeit an.
Der Einstieg kommt etwas dünn daher, da hätte ich nach dem Duft mehr erwartet. Etwas Malzsüße, die aber direkt von der Hopfenbittere abgelöst wir, die noch lange nach dem Abgang nachhallt. Der Abgang ist ganz gut gelungen.
Nicht das beste Bier der Kreativbrauerei, aber immer noch ein gutes. Kann natürlich gut sein, dass es bereits zu alt ist und die Aromen verflogen sind, aber laut Etikett liegt es noch im von der Brauerei vergebenen Mindesthaltbarkeitsdatum

Bewertet am