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Beer like star Kötzsch Festbier

  • Typ Untergärig, Festbier/Märzen
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#36252

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
83% Avatar von Schluckspecht

83% Malzig, süffig & vollmundig

Avatar von Schluckspecht

Saisonal hat die Brauerei Radebeul auch ein Festbier im Angebot, welches über solide 5,5 % vol. Alkohol verfügt. Unfilritert und komplett naturbelassen - also auch ohne Pasteurisierung - kommt es in die 1-Liter-Bügelflasche und nachher in die Kühlung. Daher ist die Haltbarkeit stark begrenzt. Wirklich günstig ist die Flasche nicht, aber der Preis ist für handwerkliches Bier einer Kleinstbrauerei meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt. Auf die aufgerufenen 3,25 € kommen 3,00 € Flaschenpfand hinzu.

Bernsteinfarben steht das Festbier ziemlich blank im Glas - zumindest der erste halbe Liter. Wie beim Pils wird es nachher sicherlich auch noch hefiger. Kohlensäure ist kaum sichtbar, dafür steht die altweiße Schaumkrone für den Moment ganz ordentlich. Sowohl süße als auch nussig-würzige Malznoten mit leichter Röstmalzigkeit treffen im Duft auf eine grasig-kernige Hopfenkomponente sowie eine frisch anmutende Fruchtigkeit nach Apfel und Birne.

Im Antrunk zeigt sich die Kohlensäure schon weitaus deutlicher: Es geht spritzig los. Malzige Noten mit Eindrücken von Honig, Karamell, Nuss und Backwaren werden von einer stimmigen, grasigen Hopfennote abgerundet. Der sehr ausgewogene Körper besitzt eine durchaus charmante Mächtigkeit, ohne dabei die Süffigkeit aus dem Blickpunkt zu verlieren. Leicht fruchtige Noten in Gestalt von frischem, rotem Apfel liegen vor. Gut gefällt mir, dass das Festbier geschmacklich richtig vielfältig und für diesen Bierstil ziemlich hopfig auftritt. Dabei liefert der Hopfen durchaus auch Aroma und nicht nur die feinherbe Bitternote im brotkrustig-malzigen Finale. Absolut gut gemacht, schön abwechslungsreich und nahe am Märzen-Optimum - lecker! Ein kleiner Kritikpunkt zum Schluss, bevor ich an diesem harmonischen, frischen Bier gar nichts zu meckern habe: Mir tritt das Kötzsch Festbier durch die kräftige Kohlensäure für diesen Stil etwas zu unruhig auf. An der hohen Süffigkeit ändert dies aber nicht wirklich etwas...

Bewertet am

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