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Beer like star Klosterbrauerei Metzingen Kloster Landbier

  • Typ
  • Alkohol 4.7% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 56% von 100% basierend auf 6 Bewertungen und 4 Rezensionen

#26085

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 6 Bewertungen
63% Avatar von Bier-Klaus
60% Avatar von MateMalte
58% Avatar von Schluckspecht
58% Avatar von Unklebierben
49% Avatar von Hirsch
46% Avatar von Schwarzbiertrinker

58% Doch kein Schandbier...

Avatar von Schluckspecht

Die sogenannte "Klosterbrauerei Metzingen" tritt hier nach den enttäuschenden Pilsner und Kellerbier mit dem Kloster Landbier. Wie auch schon das Kellerbier wird es in eine durchaus urige Bügelflasche mit sehr schlichten Etiketten abgefüllt und auch der Rest soll suggestiv an traditionelle Werte anknüpfen. Laut Zutatenliste wurde auf Hopfenextrakt verzichtet. Genannt werden 4,7 % vol. Alkohol, wobei es sich um ein Schankbier (demnach unter 11 % Stammwürzegehalt) handelt. Dann muss das Landbier ja wirklich hochvergoren sein. Pilsner und Kellerbier fand ich schon unheimlich wässrig, das sieht hier dann vermutlich nicht viel anders aus. Zu einer kräftigen Brotzeit soll es aber angeblich hervorragend passen - so steht es auf dem geduldigen Papier...

Honiggolden und gar nicht mal dünn steht es im Glas. Hier kamen offenbar nicht nur die hellsten Malze zum Einsatz. Eine helle, schnell schwindende Schaumkrone gibt es on top. Der Duft präsentiert Noten von Honig, Karamell, Biskuit und gerösteten Nüssen - durchaus nicht übel. Mit malzigen Noten legt das Landbier los: Wie leicht angeröstetes Karamell. Dadurch wirkt es auch nicht gar so wässrig wie die anderen beiden Sorten. Etwas Apfel stößt mit feiner Säure hinzu, woraus sich letztlich ein spritzig-schnörkelloser, schlankmalziger Körper formiert. Etwas weniger Kohlensäure hätte es hier auch getan, geschmacklich geht das Landbier aber durchaus in Ordnung. Auch metallische Noten entdecke ich soweit nicht - allenfalls wieder eine gewisse Wässrigkeit. Eine feinherbe Hopfennote gibt es für den leicht kernigen Abgang. Teurer Aromahopfen wird hier wohl keiner drin sein. Das Maß der Bitterkeit finde ich für dieses Bier ideal: Nicht zu herb, nicht zu lasch. Röstige Malzanklänge hält der Nachgeschmack neben der moderat nachhängenden Säure bereit.

Geschmacklich nicht der ganz große Wurf, ist das Kloster Landbier von den drei probierten Sorten der bei EDEKA vertriebenen Retortenmarke jedoch definitiv mein Favorit - auch wenn sich das an dieser Stelle irgendwie falsch anhört. Auch dieses ist ziemlich dünn auf der Brust, wobei dies angesichts des Alkoholgehaltes sogar einigermaßen verzeihbar ist. Großartige Unstimmigkeiten - abgesehen von der auch hier zu kräftigen Karbonisierung - kann ich nicht entdecken und auch das Maß der Säure geht in Ordnung. Wer es probiert, darf sich auf ein mildes, unspektakuläres, tendenziell malziges Bier einstellen, welches weder Fragen aufwirft noch welche beantwortet. Ganz ohne Ironie: Man kann es schlimmer erwischen.

Bewertet am

63% Rezension zum Klosterbrauerei Metzingen Kloster Landbier

Avatar von Bier-Klaus

Die urig klingende Brauerei ist keineswegs eine altehrwürdige Klosterbrauerei sondern einfach eine Marke von EDEKA.
Gebraut wird beim Dinkelacker-Schwabenbräu. Gegen den Namen hat die Benediktiner Abtei St. Bonifaz in München geklagt und den Rechtsstreit 2002 verloren.

Zum Bier:
Das ist goldgelb und glanzfein im Glas mit viel feinem Schaum. Es riecht leicht metallisch. Der Antrunk beginnt mittel vollmundig und angenehm rezent. Der Malzkörper bietet eine leichte Restsüße, leider bleibt der metallische Geschmack erhalten. Ich hätte deswegen auf Hopfenextrakt getippt, es ist aber echter Hopfen drin, wahrscheinlich halt billiger. Das Bier ist gut herb, wie ein Landbier sein soll. Kein Hochgenuss aber man kann es trinken.

Bewertet am

49% Auch so etwas ist also Landbier...

Avatar von Hirsch

Sind mir schon die fränkischen Landbiere in ihrer Definition ein Rätsel, mach's das Edeka-Landbier nicht leichter. Sie haben's übrigens geschafft: Es steht genau neben dem Alpirsbacher Klosterbräu im Regal, und ich dachte in der Eile, ich packe ein Alpirsbacher Landbier ein...

Farbe: goldgelb und glanzfein; zu hell im Vergleich zu fränkischen Landbieren
Schaum: ordentlich stabil, gemischtporig
Geruch: viel Getreide, etwas Moos

Geschmack: Getreide; etwas Honigsüße, dann sehr wenig Körper und nichts was sonst vermeldbar wäre. Geringe Rezenz. Im Abgang ganz leicht blumig-grasiger Hopfen.

Kommentar: ein trinkbares und ganz nettes Schankbier. Für die immerhin 4,7 Prozent doch irgendwie dünn und wenig charakteristisch.

Bewertet am

46% Gutes Preis-Leistungs-Berhältnis

Avatar von Schwarzbiertrinker

Dieses "Kloster Landbier" ist Hausmarke der EDEKA-Getränkemärkte in Südwestdeutschland. Es ist daher sehr preisgünstig. Und so viel muss ich vorweg sagen: Für seine Preisklasse ist es ganz gut.

Das No-Name Kloster Landbier hat ein hat eine ansprechende Farbe: Amber / Kupferfarbend... Oben drauf befindet sich reichlich Schaum, welcher auch ausreichend lang erhalten bleibt.
Das Edeka-Bier riecht auf ansprechende Weise malzig-würzig. Vom durchaus leckeren Geruch abgesehen, hat man im Einstieg jedoch noch nicht viel Geschmackserlebnis. Ist das Bier erstmal im Mund und die Nase ausm Glas raus, wirds erstmal einen Moment lang nichtssagend.
Im Abgang wirds dann aber wieder aromatischer: Röstarmonen ("kernig" - wie auf dem Etikett versprochen), Malzgeschmack. Zwar hat man (laut Zutatenliste zumindest) auf Hopfenextrakt verzichtet, dafür schmeckt man auch nur wenig Hopfen - ein klein Wenig Bitterkeit, sonst nichts (dabei hab ich mich wirklich angestrengt...) Insgesamt ist der Abgang jedoch durchaus befriedigend.
Im Körper ist das Kloster-Landbier für meinen Geschmack ein bisschen zu dünn. Das mag sicher daran liegen, dass es sich hier um ein Schankbier handelt, was bedeutet, dass es nicht mehr als 11% Stammwürze haben kann. Dennoch hat das Kloster Landbier immerhin 4,7vol% Alkohol (wie manches Vollbier). Naja und wenn von ein zu großer Teil des Extrakts in Alkohl umgesetzt wird, bleibt halt nicht mehr viel für den Körper...
Trotzdem: Gut gemacht - für den Preis zumindest.

Bewertet am