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Beer like star Klosterbräu Bamberger Kellerbier

  • Typ Untergärig, Zwickel/Kellerbier
  • Alkohol 5.3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 57% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#33907

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
60% Avatar von Hirsch
55% Avatar von Schluckspecht

55% Säuerliches Röstkaramell

Avatar von Schluckspecht

So schlecht scheint dieses klösterliche Bamberger Kellerbier nicht zu sein, beim Meininger's International Craft Beer Award hat es 2019 Gold abgeräumt - das präsentiert man stolz mit einem Aufkleber. Die 0,5-Liter-Bügelflasche legt ein honig- bis bernsteinfarbenes, hefetrübes Bier frei, dessen feinporige, altweiße Schaumkrone sich sehen lassen kann. Minimale Röstmalznoten sowie reichlich Karamell verbinden sich in der Nase zu dominanten Biskuitnoten. Hopfen ist hier eine absolute Randerscheinung.

Süß und malzig legt das Kellerbier los mitsamt kräftiger Biskuit- und leicht säuerlicher Röstmalznoten. Der Körper erscheint eher dünn bis wässrig, so dass diese leichte Säuerlichkeit, der eine ansprechende Fruchtigkeit fehlt, nicht gerade positiv zur Geltung kommt. Erst im Abgang zeigt sich der Hopfen. Leider geht es hier dann schon fast in die Kratzigkeit über. Man ahnt angesichts dieser Unfeinheiten ungebliebten Hopfenextrakt, aber hier wurde tatsächlich Hopfen verbraut.

Geschmacklich hat dies - abgesehen von einer absolut minimalen Kernigkeit - eher wenig mit guter, alter fränkischer Tradition zu tun. Süße, Säure und Bitterkeit finde ich hier ziemlich unausgewogen platziert und dimensioniert. Sehr enttäuschend - zumal mir das Braunbier ziemlich gut gefallen hat. Das Kellerbier ist aber echt nicht mein Fall.

Bewertet am

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60% Rezension zum Klosterbräu Bamberger Kellerbier

Avatar von Hirsch

Ausgerechnet ein Kellerbier als Neuerung im Bamberger Biermarkt platzieren zu wollen, das ist schon erstaunlich. Ist das jetzt besonders mutig, was die neuen Besitzer der Klosterbräu da machen – oder eher unklug. Denn auch im Billigsektor haben die Wörners in ihrer Alt-Bamberg-Reihe ein – nicht sehr gutes – Kellerbier. Was kommt da also Neues aus der Traditionsbrauerei Klosterbräu?

Optisch etwas Schönes: Dunkles Bernstein, in Richtung Kupferbraun gehend und hefetrüb. Flüchtiger Schaum (in dieser Hinsicht ein „echtes“ Kellerbier aus Franken). Duft etwas säuerlich plus Karamellmalz.

Der Antrunk ist schön kernig; das Karamellmalz ist präsent, macht sich aber erst nach einem knorrig-bitterem Antrunk bemerkbar. Überhaupt ist diese Mischung aus Karamellsüße und Bittere das, was mir vom Klosterbräu Kellerbier im Gedächtnis bleiben wird. Der Mittelteil ist unspektakulär, und der Nachtrunk verlängert die Bittere ganz gut, ohne aber besonders viel Duftigkeit mitzubringen. Ich wittere Hopfenextrakt, schaue auf die Zutatenliste und … habe Unrecht. Ich geb‘s zu. Was sich übrigens auch gut hält im Trunk ist – wer‘s mag … - das Säuerliche.

Fazit: Trinkbar ist dieses Kellerbier allemal, aber die Mischung aus Karamell, Bittere und Säure in dieser Form ist nicht jedermanns Sache.

Bewertet am