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Beer like star Insel Kap

  • Typ Obergärig, Stout
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 60% von 100% basierend auf 7 Bewertungen und 6 Rezensionen

#27312

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 7 Bewertungen
90% Avatar von CaptainFriendly
90% Avatar von LordAltbier
76% Avatar von Schwarzer Kater
60% Avatar von Daniel McSherman
48% Avatar von Blueshawk
30% Avatar von Schmallo
23% Avatar von deadparrot

90% Gefällt mir!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist fein-säuerlich, etwas hopfig-spritzig und ordentlich malzig mit einer feinen Süße und mit einer feinen Schokoladen-Note. Der Mittelteil ist deutlich röstmalzig aber auch fein-säuerlich, es schmeckt kräftig nach Kaffee, etwas nach Pumpernickel und nur ein ganz bisschen nach Schokolade. Der Abgang ist stark röstmalzig mit einem kräftigen und intensiven Kaffee-Aroma. Zwischenzeitlich erkennt man deutlich das Hafer-Malz. Fazit: Ein leckeres und kräftiges Bier. Gefällt mir sehr gut!

Bewertet am

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90% Geht auch ohne Muscheln

Avatar von CaptainFriendly

Nicht ganz billiger Spaß, dafür hat die Flasche die schön gestaltete für die Brauerei typische Papierhülle und das Bier ist auch nicht nach 0,33 l bereits zu Ende, sprich: Ich habe die 0,75 l-Variante gewählt.
Schokolade, Kuchen oder Geräuchertes hatte ich aufgrund mangelnder Vorbereitung nicht zur Hand, also probierte ich es erstmal ohne Beilage, dann fiel mir ein, daß ich noch irgendwo ein Glas Meeresfrüchte-Salat von Aldi im Kühlschrank hatte, dann haben mir die halbierten Oktopi das halbe Bier weggesoffen...Quatsch, ich brauche für ein Bier, das selbst so intensiv schmeckt, auch keine Muscheln.
Es ist Stout-typisch sehr dunkel wie bittere Schokolade und hat eine schöne cremige Krone und riecht, ebenso typisch leicht nach Schokolade. Im Antrunk schmeckt es etwas grasig, bevor wieder die Schokoladenaromen übernehmen, ohne daß dabei ein Gefühl überbordender Süße entsteht. Es hat einen sehr präsenten Körper, der vermutlich durch das verwendete Hafermalz noch aufgewertet wird. Durch diese Vollmundigkeit erweckt das Insel Kap Oatmeal Stout den Eindruck, stärker zu sein, als es wirklich ist (und passt insofern auch ganz gut zu mir). Das Flaschenformat kommt mir entgegen, da ich hier wirklich feststellen konnte, daß das Bier mit jedem Schluck wächst, bevor die Flasche viel zu schnell leer ist, daher auch die hohe Bewertung bei der Süffigkeit. Probieren, das ist ein Befehl!

Bewertet am

30% Rezension zum Insel Kap

Avatar von Schmallo

Nun könne ich mir mal eines der Biere von der Rügener Inselbrauerei das "Insel Kap" beim einschenken erscheint es recht dunkel fast schwarz und riecht recht kräftig rauchig, die Blume ist recht stabil. Der Antrunk ist dann auch sehr Rauchig leicht Sämig sowie etwas Pelzig auf der Zunge und auch recht schwer, hat mehr was von einem starken gezuckertem Kaffee. Das ganze zieht sich im weiteren Verlauf hin wobei es irgenwie immer röstiger und rauchiger wirkt als wenn es geräuchert worden wäre wie ein Fisch. Daher soll man es auch eher zu Muscheln, Fisch oder süssem wie Schokolade oder Kuchen geniessen (lt.Etikett) also das kommt eben dem Kaffee schon sehr nah. Da kaum Kohlensäure vorhanden ist und es eher mit der Zeit immer mehr zur Bitterkeit neigt stellt sich auch keine Süffigkeit ein. Mein Fazit einmal und nie wieder, nett gemeint. Ein Bier was man am Nachmittag eher zu Kuchen geniessen kann passt für für mich nicht richtig da trinke ich lieber einen Kaffee bei. Die Flasche samt Ganzkörper Etikett ist sehr nett gemacht aber der Inhalt wäre nicht mein Ding.

Bewertet am

48% Gute Ansätzen, aber leider zu wässrig und moussierend

Avatar von Blueshawk

- tiefschwarze Farbe mit guter Schaumbildung
- Aromen nach geröstetem Malz, Bitterschokolade, Kaffee und etwas Rauch
- die Carbonisierung ist für diesen Biertyp eindeutig zu hoch
- der Antrunk bringt relativ gute Ansätze von Röstaromen und Kaffee
- für ein Oatmeal Stout hätte ich mir allerdings eine cremigere Textur ge-
wünscht bzw. auch erwartet
- im Mittelteil ist der Körper eine Spur zu schlank bzw. wässrig
- der Abgang bringt dann noch eine schöne Bitterkeit zum Vorschein, wird
dann aber leider durch die zu sehr moussierende Kohlensäure weg
geschwemmt

Bewertet am

60% Rezension zum Insel Kap

Avatar von Daniel McSherman

Schwarz mit beigem beständigen Schaum. Geruch: geröstetes Getreide, etwas Kaffee, dunkle Schokolade, abgebrannter Zucker, Meerwasser. Der Antrunk ist überraschend stark sprudelnd, was unpassend wirkt. Hier hätte ich eine weniger lebhafte und stattdessen cremigere Textur erwartet. Geschmacklich sind angenehme Röstmalzaromen vorhanden. Leider gibt es auch aber auch störende seifige Aromen. Ansonsten wirkt das Bier recht wässrig, im Abgang kurz trocken.

Das Bier kann leider die Erwartungen nicht erfüllen. Schade.

Bewertet am

23% Rezension zum Insel Kap

Avatar von deadparrot

Als Apéritif oder Digestif empfiehlt die Rügener Brauerei ihr Oatmeal Stout, das laut Etikett "perfekt zu Muscheln, Schokolade, Kuchen, Geräuchertem" passen soll. Ich bin gespannt.

Farblich macht es einen imposanten Ersteindruck: Pechschwarz erscheint es auch im Gegenlicht. Der Geruch ist süßlich, erinnert an gezuckerten Kaffee; gleichzeitig liegt auch eine torfige Note darin.

Im Antrunk überrascht die starke Rezenz; das hatte ich so nicht erwartet. In diesem Punkt ähnelt das Kap der Insel Kreide, dem einzigen anderen Bier dieser Brauerei, das ich bisher probiert habe, und das ähnlich stark sprudelnd daherkam. Zu einem Stout will diese fast schon champagnerartig kräftige Kohlensäure für meine Begriffe nicht so recht passen. Ist sie dem zwecks Flaschenreifung hinzugefügten Traubenzucker geschuldet? Mag sein.

Während ich darüber jedenfalls noch hinwegsehen könnte - Geschmäcker mögen da einfach verschieden sein - kann ich die im Folgenden sich einstellende Wässrigkeit nicht unmoniert lassen. Ansätze dunklen Röstaromas werden von perlender Kohlensäure hinweggeschwemmt, die ein wenig salzig wirkt, es verbleibt ein diffus-verbrannt und leicht an Plastik gemahnendes Restaroma. Alles andere als lecker. Dass ein so dunkel aussehendes Bier, das ja zudem noch das Alleinstellungsmerkmal der Zutat Hafer mitbringt, so wenig Malzaroma transportieren kann! Der Abgang kann daran leider auch nichts mehr ändern: Das Bier wird sehr trocken, das Kunststoff(fehl)aroma bleibt bestehen.

Insgesamt wirkt das Bier dünn und substanzlos. Mit seiner starken Kohlensäure kreiert es leider ein nahezu unangenehmes Mundgefühl. Es wirkt insofern nicht nur nicht süffig, sondern verfehlt geradezu sein Braustilthema. Ein leckeres Stout stelle ich mir anders vor.

Bewertet am