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Beer like star Insel Kap

  • Typ Obergärig, Stout
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze 12%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 69% von 100% basierend auf 12 Bewertungen und 9 Rezensionen

#27312

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 12 Bewertungen
90% Avatar von LordAltbier
90% Avatar von CaptainFriendly
88% Avatar von Schluckspecht
85% Avatar von HansJ.
81% Avatar von tonne
77% Avatar von Baron-von-Gerstensaft
76% Avatar von Schwarzer Kater
73% Avatar von Bier-Klaus
60% Avatar von Daniel McSherman
48% Avatar von Blueshawk
30% Avatar von Schmallo
23% Avatar von deadparrot

73% Rezension zum Insel Kap

Avatar von Bier-Klaus

Dunkelbraun und blickdicht mit viel stabilem Schaum. Ich rieche röstigen Kaffee und Zartbitterschokolade. Es schmeckt irgendwo wie kalter Kaffee und auch etwas schokoladig, mit etwas Restsüße und wunderbar weicher Textur. Ein wunderbares Dessert Bier.

Bewertet am

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77% Leckeres Stout von der anderen Insel

Avatar von Baron-von-Gerstensaft

Die Insel Brauerei ist bekannt durch ihre hübsch verzierten Flaschen. Jede Sorte ist verziert mit einem einzigartigen Cover-Motiv, welches das jeweils angebotene Bier ein wenig besser beschreiben soll. Ein Bier mit Charakter, oder? Doch besitzen die Insel-Biere Charakter? Oder versteckt sich in der Flasche doch nur der Geist des langweiligen oder gar schlechten Geschmacks?

Was sich in den Flaschen der Rügener Brauerei befindet, erfährt man oftmals erst wenn man sich die Rückseite des Etiketts ansieht. Beim hier besprochenem "Insel Kap" befindet sich auf dem Front-Etikett lediglich die Aufschrift "Seltenes Bier". Auf der Rückseite wird jedoch ein ausgereiftes Stout beworben, eine Eigenkreation der kleinen Brauerei. Das Stout ist eigentlich auf einer anderen Insel zu Hause, nämlich England. Der wohl berühmteste Stout-Vertreter kommt aus der Republik Irland, Dublin und ist der Welt bekannt als "Guinness". Jeder, der schon einmal Bier abseits des Kiosks getrunken hat dürfte Guinness kennen. Wenn mir die Lust danach steht, bin auch ich immer offen für ein kühles Guinness.

Doch wie schmeckt denn das "Insel-Kap", das Stout der kleinen Craft-Bier Brauerei? Und da bin ich doch mal sehr positiv überrascht. Ein Grund, wieso ich Stouts weniger häufig trinke ist der sehr markante Geschmack. Nicht falsch verstehen, all diese Merkmale besitzt auch das Insel Kap, allerdings sind hier die Aromen wesentlich ausgewogener verarbeitet als beispielsweise beim Guinness Extra Stout. Das Insel Kap bietet eine Frabe so schwarz wie die Nacht mit einer wirklich schönen, langanhaltenden Schaumkrone. Die Schaumkrone selbst sieht dabei wie das Sahnehäubchen in einer Tasse Kakao aus. Beim Geruch werden Noten von Röstmalzen deutlich, allerdings nicht zu aufdringlich. Der dominante Geruch nach Kaffee oder Mokka kommt hier weit weniger dominant durch als bei manchen anderen Stouts. Die Überraschung liegt aber im Geschmack. Auf der Rückseite des Etiketts kam es mir ein wenig befremdlich vor, ein Stout als "Erfrischend" zu bezeichnen. Doch genau das ist beim Insel Kap der Fall. Das Insel Kap bietet weitaus mehr Geschmacksvielfalt als man es von einem Stout erwartet. So hat man den typisch markanten Geschmack, der sich mit einer unglaublichen Leichtigkeit vermischt (ein wenig bitter ist es auch) vermischt und so angenehm süffig ist.

Und süffig sollte es bei einem Preis von 2,30 Euro pro 0,33 Flasche auch sein. Das Endergebnis kann sich aber deutlich sehen lassen. Das Insel Kap ist ein sehr rundes Geschmackserlebnis, was ich mir jederzeit noch einmal kaufen würde. Die Insel Brauerei werde ich im Auge behalten.

Bewertet am

88% Mokkabohnen in liquider Form

Avatar von Schluckspecht

Ihr sucht das passende Pairing zu Muscheln, Schokolade, Kuchen und Geräuchertem? Wie wäre es da mit Insel Kap der Rügener Insel-Brauerei?! Ein Kreativbier mit 5,6 vol. % ABV, das sich am ehesten als Oatmeal Stout kategorisieren lässt, mit Naturhopfen gebraut wurde und anschließend eine Flaschenreifung genießen durfte. Die Genusstemperatur liegt bei 12 °C, Angaben zum Stammwürzegehalt gibt es nicht.

Optisch ist das Bier der Wahnsinn: Tiefes Schwarz, an dem selbst Gegenlicht nichts ausrichten kann. Dazu angemessen viel und ausreichend stabiler Schaum in hellbrauner Farbe. Jeder Bierkenner würde hier als erstes "Stout" rufen und damit Recht behalten. Verräterisch zeigt sich allerdings schon der Duft, der bereits beim Flaschenöffnen verströmt wird und sehr intensive Mokka- und Schokoladenaromen hinausschreit.

Sehr röstmalzig steigt das Insel Kap bereits ein, insbesondere Mokka bestimmt das Geschmacksgeschehen. Das Mundgefühl ist cremig weich, während die hauchzarte Kohlensäure - typisch für Flaschenreifung - fein dazu perlt und sich hier charmant zurückhält. Bitterschokoladig geht es weiter, Süße und Säure liegen im moderaten Bereich, die kaum erfassbare Fruchtigkeit tendiert in Richtung Rosinen und Trockenpflaumen. Vollmundig, röstmalzig und mit sehr dezenter Herbe geht es in den Abgang. Ein Hauch mehr Hopfen würde das Stout eventuell perfekt werden lassen, aber auch so bin ich von dieser röstmalzigen Aromenpracht vollauf überzeugt.

Ein Stout - aber kein Stout von der Stange. Feiste Röstmalzigkeit vereint sich harmonisch mit der verspielten Flaschengärung (vollständig vergorener Traubenzucker). Für mich ist es nachvollziehbar, dass dieses Bier die begehrte Gold-Medaille beim World Beer Award 2016 abgeräumt hat.

Bewertet am

90% Gefällt mir!

Avatar von LordAltbier

Der Antrunk ist fein-säuerlich, etwas hopfig-spritzig und ordentlich malzig mit einer feinen Süße und mit einer feinen Schokoladen-Note. Der Mittelteil ist deutlich röstmalzig aber auch fein-säuerlich, es schmeckt kräftig nach Kaffee, etwas nach Pumpernickel und nur ein ganz bisschen nach Schokolade. Der Abgang ist stark röstmalzig mit einem kräftigen und intensiven Kaffee-Aroma. Zwischenzeitlich erkennt man deutlich das Hafer-Malz. Fazit: Ein leckeres und kräftiges Bier. Gefällt mir sehr gut!

Bewertet am

90% Geht auch ohne Muscheln

Avatar von CaptainFriendly

Nicht ganz billiger Spaß, dafür hat die Flasche die schön gestaltete für die Brauerei typische Papierhülle und das Bier ist auch nicht nach 0,33 l bereits zu Ende, sprich: Ich habe die 0,75 l-Variante gewählt.
Schokolade, Kuchen oder Geräuchertes hatte ich aufgrund mangelnder Vorbereitung nicht zur Hand, also probierte ich es erstmal ohne Beilage, dann fiel mir ein, daß ich noch irgendwo ein Glas Meeresfrüchte-Salat von Aldi im Kühlschrank hatte, dann haben mir die halbierten Oktopi das halbe Bier weggesoffen...Quatsch, ich brauche für ein Bier, das selbst so intensiv schmeckt, auch keine Muscheln.
Es ist Stout-typisch sehr dunkel wie bittere Schokolade und hat eine schöne cremige Krone und riecht, ebenso typisch leicht nach Schokolade. Im Antrunk schmeckt es etwas grasig, bevor wieder die Schokoladenaromen übernehmen, ohne daß dabei ein Gefühl überbordender Süße entsteht. Es hat einen sehr präsenten Körper, der vermutlich durch das verwendete Hafermalz noch aufgewertet wird. Durch diese Vollmundigkeit erweckt das Insel Kap Oatmeal Stout den Eindruck, stärker zu sein, als es wirklich ist (und passt insofern auch ganz gut zu mir). Das Flaschenformat kommt mir entgegen, da ich hier wirklich feststellen konnte, daß das Bier mit jedem Schluck wächst, bevor die Flasche viel zu schnell leer ist, daher auch die hohe Bewertung bei der Süffigkeit. Probieren, das ist ein Befehl!

Bewertet am

30% Rezension zum Insel Kap

Avatar von Schmallo

Nun könne ich mir mal eines der Biere von der Rügener Inselbrauerei das "Insel Kap" beim einschenken erscheint es recht dunkel fast schwarz und riecht recht kräftig rauchig, die Blume ist recht stabil. Der Antrunk ist dann auch sehr Rauchig leicht Sämig sowie etwas Pelzig auf der Zunge und auch recht schwer, hat mehr was von einem starken gezuckertem Kaffee. Das ganze zieht sich im weiteren Verlauf hin wobei es irgenwie immer röstiger und rauchiger wirkt als wenn es geräuchert worden wäre wie ein Fisch. Daher soll man es auch eher zu Muscheln, Fisch oder süssem wie Schokolade oder Kuchen geniessen (lt.Etikett) also das kommt eben dem Kaffee schon sehr nah. Da kaum Kohlensäure vorhanden ist und es eher mit der Zeit immer mehr zur Bitterkeit neigt stellt sich auch keine Süffigkeit ein. Mein Fazit einmal und nie wieder, nett gemeint. Ein Bier was man am Nachmittag eher zu Kuchen geniessen kann passt für für mich nicht richtig da trinke ich lieber einen Kaffee bei. Die Flasche samt Ganzkörper Etikett ist sehr nett gemacht aber der Inhalt wäre nicht mein Ding.

Bewertet am

48% Gute Ansätzen, aber leider zu wässrig und moussierend

Avatar von Blueshawk

- tiefschwarze Farbe mit guter Schaumbildung
- Aromen nach geröstetem Malz, Bitterschokolade, Kaffee und etwas Rauch
- die Carbonisierung ist für diesen Biertyp eindeutig zu hoch
- der Antrunk bringt relativ gute Ansätze von Röstaromen und Kaffee
- für ein Oatmeal Stout hätte ich mir allerdings eine cremigere Textur ge-
wünscht bzw. auch erwartet
- im Mittelteil ist der Körper eine Spur zu schlank bzw. wässrig
- der Abgang bringt dann noch eine schöne Bitterkeit zum Vorschein, wird
dann aber leider durch die zu sehr moussierende Kohlensäure weg
geschwemmt

Bewertet am

60% Rezension zum Insel Kap

Avatar von Daniel McSherman

Schwarz mit beigem beständigen Schaum. Geruch: geröstetes Getreide, etwas Kaffee, dunkle Schokolade, abgebrannter Zucker, Meerwasser. Der Antrunk ist überraschend stark sprudelnd, was unpassend wirkt. Hier hätte ich eine weniger lebhafte und stattdessen cremigere Textur erwartet. Geschmacklich sind angenehme Röstmalzaromen vorhanden. Leider gibt es auch aber auch störende seifige Aromen. Ansonsten wirkt das Bier recht wässrig, im Abgang kurz trocken.

Das Bier kann leider die Erwartungen nicht erfüllen. Schade.

Bewertet am

23% Rezension zum Insel Kap

Avatar von deadparrot

Als Apéritif oder Digestif empfiehlt die Rügener Brauerei ihr Oatmeal Stout, das laut Etikett "perfekt zu Muscheln, Schokolade, Kuchen, Geräuchertem" passen soll. Ich bin gespannt.

Farblich macht es einen imposanten Ersteindruck: Pechschwarz erscheint es auch im Gegenlicht. Der Geruch ist süßlich, erinnert an gezuckerten Kaffee; gleichzeitig liegt auch eine torfige Note darin.

Im Antrunk überrascht die starke Rezenz; das hatte ich so nicht erwartet. In diesem Punkt ähnelt das Kap der Insel Kreide, dem einzigen anderen Bier dieser Brauerei, das ich bisher probiert habe, und das ähnlich stark sprudelnd daherkam. Zu einem Stout will diese fast schon champagnerartig kräftige Kohlensäure für meine Begriffe nicht so recht passen. Ist sie dem zwecks Flaschenreifung hinzugefügten Traubenzucker geschuldet? Mag sein.

Während ich darüber jedenfalls noch hinwegsehen könnte - Geschmäcker mögen da einfach verschieden sein - kann ich die im Folgenden sich einstellende Wässrigkeit nicht unmoniert lassen. Ansätze dunklen Röstaromas werden von perlender Kohlensäure hinweggeschwemmt, die ein wenig salzig wirkt, es verbleibt ein diffus-verbrannt und leicht an Plastik gemahnendes Restaroma. Alles andere als lecker. Dass ein so dunkel aussehendes Bier, das ja zudem noch das Alleinstellungsmerkmal der Zutat Hafer mitbringt, so wenig Malzaroma transportieren kann! Der Abgang kann daran leider auch nichts mehr ändern: Das Bier wird sehr trocken, das Kunststoff(fehl)aroma bleibt bestehen.

Insgesamt wirkt das Bier dünn und substanzlos. Mit seiner starken Kohlensäure kreiert es leider ein nahezu unangenehmes Mundgefühl. Es wirkt insofern nicht nur nicht süffig, sondern verfehlt geradezu sein Braustilthema. Ein leckeres Stout stelle ich mir anders vor.

Bewertet am