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Beer like star Hopferei Hertrich VETO Weisser Hai

  • Typ Obergärig, Weizenbock
  • Alkohol 6.8% vol.
  • Stammwürze 16.6%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagen 3 Benutzer

Bewertet mit 93% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 3 Rezensionen

#30216

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
98% Avatar von CaptainFriendly
91% Avatar von Schluckspecht
90% Avatar von Bier-Klaus

91% Gegen Massenbierhaltung! Der Hai ist frei!

Avatar von Schluckspecht

Aus dem VETO-Zoo kommt ein Weisser Hai, der sich als 6,8 % vol. Alkohol starker, kaltgehopfter Weizenbock zu erkennen gibt. Geschüttet wurde mit Weizenmalz, Münchner Malz, Pilsner Malz und Karamellmalz, während beim Hopfen mit dem Comet und dem Mittelfrüh (beide aus der Hallertau) lediglich zwei Sorten zum Einsatz kamen. Das Malz resultiert in 16,6 % Stammwürze, während für die Hopfung ca. 35 IBU genannt werden. Der Weisse Hai empfiehlt sich zu einem deftigen Braten oder auch Wild.

In einem stark hefetrüben Orange-Bernstein - sofern der Bodensatz mit an Bord geholt wird - zeigt sich der hopfengestopfte Weizenbock im Glas mitsamt einer schönen, feinporigen Schaumkrone am oberen und nicht so schönen Hefebröckchen am anderen Ende. Positiv: Man weiß sofort, worauf man sich einzustellen hat. Optisch werde ich ans TAP5 von Schneider Weisse erinnert, was sich gewissermaßen auch beim Duft wiederholt: Starke Hopfigkeit mit kräuterig-beerig-citrusfruchtigen Akzenten, die von heller, süßer Malzigkeit und einer dichten Hefigkeit unterbaut ist. Honig rieche ich da auch noch heraus sowie auch die obligatorische Banane - Letztere aber schon extrem dezent.

Sehr fruchtig und süß steigt das Weizenbock ein. Meine erste Assoziation: Apfelsaft mit Honig. Diese charmante, frische Süße steigert die Süffigkeit und Zugänglichkeit, während beim Mundgefühl nichts zu beanstanden ist. Keine Mastigkeit, keine Pappigkeit. Das spricht für eine professionelle Handwerkskunst. Der Alkohol fängt langsam an, den süß-fruchtigen, hefigen Körper zu tragen. Unterdessen hebt sich der Hopfen zunehmend harzig-würzig hervor. Diese hopfige, pinienartige Würzigkeit legt im Abgang sogar noch zu - ein schöner Kontrast zur konstanten Malzsüße! Dazu gibt es eine wunderbare Fruchtigkeit, die an exotische Früchte erinnert - darunter Banane, Litschi und Guave. Wirklich herb oder bitter das Weizenbock indes nicht. Von mir aus könnte die Hopfung gern noch intensiver und heftiger ausfallen. Für die hohe Ausgewogenheit und die Pinienwürzigkeit bin ich dennoch sehr dankbar.

Und so bin ich letztlich auch mit diesem wirklich nicht zahnlosen Bier sehr dankbar. Von der fruchtigen Milde darf man sich nicht täuschen lassen. Dass es nicht zu langweilig wird, dafür sorgen Hopfen und Alkohol. Frisch vom Fass dürfte der Weizenbock ein absolutes Gedicht sein...

Bewertet am

90% Rezension zum Hopferei Hertrich VETO Weisser Hai

Avatar von Bier-Klaus

Immer noch Cafe Abseits, immer noch Bockbiere. Nach dem Huppendorfer Weißbierbock trinke ich den Weisser Hai, weil es auch ein Weißbierbock ist.

Der kommt zum Glück in der 0,33 Liter Flasche, die Farbe ist dunkelgelb und extrem trüb. Im Glas viel gemischter Schaum, trotzdem rieche ich intensive zitrale Hofenaromen. Wie geil ist das denn? Der Körper ist zwar auch vollmundig aber der viele Hopfen lässt ihn schlanker wirken. Ich schmecke wenige Fruchtester, grüne Banane aber dann kommt schon der maximal fruchtige Zitrushopfen zum Tragen. Die Stärke des Bieres schmeckt man nicht, denn die Restsüße ist gering oder wird von der fein abgestimmten Hopfenherbe übertüncht. Was für ein geiler Weißbierbock.

Bewertet am

98% Jetzt drück ich Euch ein VETO rein

Avatar von CaptainFriendly

Endlich mal widersprechen ohne Reue! VETO - gegen Massenbierhaltung!
Nach den Klassikern "Hopfentiger" und "Schokobär" ist ein noch leckererer Weizenbock ins Rennen geschickt worden.
Dieser präsentiert sich in hefetrübem Gold und bereits beim Öffnen der Flasche erhebt sich eine Wolke von Bananenaromen.
Im Geschmack ist der Weiße Hai nicht allzu süß, da eine erhebliche Hopfenbittere dazukommt. Der Körper kommt daher schlanker als beim handelsüblichen Weizen daher, dennoch bleiben die Bananennoten dominierend und verlassen den Mund Hand in Hand mit dem Hopfen über die Geschmacksknospen.
Dadurch, daß er für einen Bock nicht allzu schwer ist, trinkt sich der Hai auch schön weg, den Riedenburger Doldenbock kann er aufgrund dessen Überraschungseffekt aber nicht hinter sich lassen.

Bewertet am