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Beer like star Hausbrauerei Altstadthof Roter Bock

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 6.3% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier ja
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 83% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#35384

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
83% Avatar von Schluckspecht

83% Starkes Rotbier

Avatar von Schluckspecht

Vom Fass habe ich den Roten Bock bereits probiert, nun teste ich die 1-Liter-Flaschenabfüllung. Das rubinrote, unfiltrierte Bio-Bockbier kommt auf 6,3 % vol. Alkohol und schwört sowohl auf Regionalität als auch Handwerklichkeit. So wird zum Beispiel auch Naturhopfen eingesetzt statt der sonst so üblichen Pellets. Über dem lebhaft sprudelnden Rot steht eine gelbliche, lockere Schaumkrone - nicht ewig, aber lang genug.

Viel Karamell, Erdbeere und etwas Vanille liegen im kräftigen Duft, der sich mit Alkoholnoten noch zurückhalten kann. Überraschend spritzig legt das Bockbier los und vertraut zunächst auf die beerenfruchtige, karamellige Malzigkeit, ehe leichte Alkoholnoten eine gewisse Ernsthaftigkeit ins Spiel bringen. Problemlos ist der mit hefigem Mundgefühl ausgestattete Körper als vollmundig zu bezeichnen. Eine dezente Säure passt zur beerigen Fruchtigkeit (Erdbeere, Brombeere). Auf der anderen Seite kommen brotig-röstige Malznoten sowie eine zartbittere Hopfigkeit auf - der Rote Bock tendiert also von süß zu würzig. Den höheren Alkoholgehalt bekommt man uneingeschränkt mit, doch sorgt dieser auch für die anliegende Geschmacksintensität. Und dennoch muss das rote Bockbier bei der Süffigkeit kaum Federn lassen. Einzig das Mundgefühl muss ich kritisieren: Zu spritzig und nicht samtig genug.

Insgesamt ist der Altstadthof Roter Bock dennoch ein überzeugendes Handwerksbier mit interessantem Geschmacksprogramm. Im direkten Vergleich würde ich allerdings das süffigere, charmantere Rotbier mit seinen 5,2 % vol. Alkohol vorziehen. Das rote Bock tritt spätestens ab der zweiten Hälfte deutlich ernsthafter auf und braucht eher Ruhe und Zeit. Recht ungewohnt: Für ein Bockbier gibt es final ziemlich viel Hopfenwürze. An der Malzigkeit, die sich von Karamell über Biskuit zur Röstigkeit ausbreitet, möchte ich keine Kritik lassen - so oder so ähnlich stelle ich mir ein Rotbier vor!

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