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Beer like star Hartmann Edelpils

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 3 Bewertungen und 2 Rezensionen

#29064

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Bewertungsdetails
Basierend auf 3 Bewertungen
73% Avatar von Hirsch
73% Avatar von JimiDo
68% Avatar von orsch

73% Rezension zum Hartmann Edelpils

Avatar von JimiDo

Vom Brauerei-Gasthof Hartmann in Würgau steht das Edelpils auf dem Verkostungsplan. Es hat eine Stammwürze von 13° Plato und enthält 4,9 % Alkohol. Beim Einschenken aus der ½ l NRW Flasche bildet sich eine schöne, haltbare Schaumkrone. Darunter perlt ein glanzfeines, goldfarbenes Bier. Der Geruch irritiert mich ein wenig. Es riecht in Richtung muffiger Bierkeller. Der schlanke Antrunk zeigt nur einen schwachen Malzkörper. Auch die Malzsüße hält sich deutlich zurück. Das Bier hat eine gute Rezenz die, es zusammen mit einer feinen zitralen Säure, sehr süffig macht. Der Abgang zeigt dann feinherbe Hopfenaroma. Die sind für ein fränkisches Pils sogar sehr ausgeprägt. Zum Schluss ist er auch wieder da. Der muffige Bierkeller. Das ist ein gut trinkbares, fränkisches Pils ohne große Höhepunkte. Es lässt sich gut trinken!

Bewertet am

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73% Rezension zum Hartmann Edelpils

Avatar von Hirsch

Was bedeutet „klassisch herb“ bei einem fränkischen Pils? Diese Frage muss sich das Hartmann-Edelpils gefallen lassen. Steht nämlich auf dem Etikett. Sogar Edelpils heißt es. „Edel“ und „herb“ also. Edelherb? Halt, nein... das waren die Reichels aus Kulmbach. Aber die gibt’s ja schon nicht mehr. Der kleine Hartmann aus Würgau aber hat die Großbrauer überlebt...
Also, zum Edelpils:

Schaum: weiß, feinporig, so mittelstabil und nicht sehr opulent ausgefallen
Farbe: zwischen Gold und Strohgelb
Geruch: Hefe und Heu; versteckt auch so etwas wie Mandarine, vielleicht auch Aprikose

Antrunk: Eine gewisse Grundsüße, die mich ein bisschen an Süßgebäck denken lässt, macht den Anfang. Der Körper ist eher voll und fast ein bisschen seifig-ölig. Das soll gar nicht so negativ klingen. – Steckt sehr weiches Brauwasser dahinter? Dazu kommt eine ganz leichte Säure. In den letzten Schlücken hat mich die Mischung der Aromen in Nase und Mund fast ein bisschen an Schweinebraten erinnert. Kein Witz!

Das Bier ist recht rezent, aber nicht übertrieben. Ein „klassisches“ Pils wäre da weitaus sprudeliger.

Der Nachtrunk ist feinherb, ganz leicht blumig und längst nicht so bitter, wie das Etikett es befürchten lässt. Es ist eher das Zusammenspiel mit dem Malz, das im Nachtrunk einen gewissen Biss erkennen lässt. Die Hopfenbittere sitzt aber dann doch am längeren Hebel und sorgt für schönen langen Nachhall.

Kommentar: Also, keine Sorge. Das Hartmann ist ein freundlich-fränkisches Pils, das (zum Glück) so gut wie nichts mit der norddeutschen Variante gemein hat, trotz aller beigefügten Adjektive. Weich kommt es daher und ungemein süffig. Ein spezielles, gewisses Etwas hat es, auch wenn das nicht typisch pilsig ist: Diese Opulenz an ländlichen Aromen.

Bewertet am