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Beer like star Glückauf Jubiläumsbier 1880

  • Typ Untergärig, Festbier/Märzen
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 68% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

#35510

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
75% Avatar von Schluckspecht
62% Avatar von BiervorVier

75% 140 Jahre Glückauf!

Avatar von Schluckspecht

Mit einem limitierten Sondersud - 5,5 % vol. Alkohol stark und vermutlich ein Festbier - feiert die Glückauf-Brauerei ihr 140-jähriges Bestehen. Ungewöhnlich: Die 0,5-Liter-NRW-Flasche wird über einen Ringverschluss geöffnet. Im Glas zeigt sich - wie ein angekündigt - ein klares, bernsteinfarbenes Bier - durchaus schön! Dazu zeigt sich hellbeiger, nicht sonderlich stabiler Schaum. Es duftet malzig, feinwürzig und leicht essig-säuerlich. Man erkennt gleich, dass hier auch dunklere Malze eingesetzt wurden.

Der klare, würzige Antrunk steht ganz im Zeichen des Malzes: Eine leichte Röstmalzigkeit sowie dezent untergebrachte Karamellmalze erzeugen den Eindruck von Schokolade und Nuss. Abgerundet wird dies durch eine gut abgestimmte Hopfengrasigkeit. Geschmacklich geht das Jubiläumsbier weiter in die leicht säuerliche Richtung mit Milchkaffee-Noten. Der malzig-hopfengrasige Körper könnte gern etwas weniger schlank und säuerlich ausfallen. Das Zusammenspiel aus Malz und Hopfen funktioniert jedoch sehr gut. Gut gefällt mir auch, dass das Jubiläumsbier eher würzig als süß auftritt - damit besitzt es eine gewisse Urigkeit. Abgesehen vom schlanken und vergleichsweise harten Mundgefühl ist auch von Vollmundigkeit zu berichten. Gegen eine hohe Süffigkeit spricht auch die nicht unbedingt feine Kohlensäure.

Der Abgang baut Säure, Röstmalzigkeit und Hopfenbittere weiter aus. Viel Hopfenaroma gibt es nicht, das kurze Finale steht im Zeichen des nachklingenden Bitterhopfens. Die hier präsentierten Espresso-Noten können dennoch gefallen. Das Jubiläumsbier schmeckt teilweise dunkler als so manches Schwarzbier. Bei einem bernsteinfarbenen Bier hätte ich mir allerdings noch ein paar mehr Karamellnoten versprochen - und damit empfinde ich es auch nicht so harmonisch, wie es angekündigt wurde.

Etwas Kritik muss sich das Glückauf Jubiläumsbier 1880 gefallen lassen, insgesamt ist es dennoch ein ordentliches und vor allem interessantes Bier. Viel feinwürziges Malz trifft auf ein leichtes, spritziges Mundgefühl und einen ausdrucksstark-herben Hopfen. Der recht trockene Charakter ist ungewöhnlich für ein Bier dieser Art. Das robuste Auftreten hat jedoch etwas - und eventuell soll es auch den Eindruck vermitteln, wie Biere damals (vor der Kultivierung des Aromahopfens) waren. Probierenswert ist der Sondersud also allemal.

Bewertet am

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