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Beer like star Fiedler Abrahams Bock

  • Typ Untergärig, Bock
  • Alkohol 6.1% vol.
  • Stammwürze 16%
  • Empfohlene Trinktemperatur liegt bei 8-12°C
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 70% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#4739

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
73% Avatar von Schluckspecht
66% Avatar von Snareler

66% Nicht schlecht, aber auch nicht sehr gut

Avatar von Snareler

Die Farbe des Bieres ist mit rostbraun am ehesten zu beschreiben. Wie ein trüber Sonnenuntergang. Die Schaumkrone würde ich gerne noch bewerten, doch sie war zu schnell weg, als dass ich sie genauer beobachten konnte. Dennoch ein wunderschöner Farbton, der mich sehr anspricht.
Geruchlich erdig und malzig, beinahe an Kirsche und/oder Beeren erinnernd. Kohlensäureblasen sieht man eher nicht.
Der Antrunk ist dezent erfrischend. Man bemerkt erstmal nur die Süße des Bieres. Die Kohlensäure trägt ihren Teil maßgeblich dazu bei.
Körperlich ist dieses Gebräu dann tief-malzig-süß, hat ein paar nette Hopfennoten, welche aber eher wenig ins Gewicht fallen. Das fruchtige wie im Geruck beschrieben taucht hier auf. Allerdings nicht in der gleichen Vielfalt. Irgendwas fehlt noch im direkten Geruch-Geschmack-Vergleich. Mittendrin kommt ein mir undefinierbarer Geschmack dazu, welcher irgendwo stört. Ebenso ein metallischer Geschmack. Aber das nur am Rande.
Der Abgang des Bieres ist sau lecker dunkel und süß. Kaum herbe Noten (schade).Das fruchtige ist auch hier vorhanden, aber recht schwach. Irgendwo gehts jetzt auch leicht in Richtung Hefe. Dennoch nicht vergoren schmeckend.
Ich empfehle dieses Bier bedingt an Liebhaber des Bockbiers. Es ist ein schönes Bier mit Ecken und Kanten, wobei manche Kante vlt nicht sein müsste. Dennoch gut.
Prost!

Bewertet am

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73% Süß-Malziges aus dem Erzgebirge

Avatar von Schluckspecht

Hier nun das Abrahams Bock von Fiedler aus Oberscheibe/Erzgebirge. Gebraut wurde es mit Felsquellwasser und ohne Hopfenextrakt. Für ein Bock werden recht milde 6,1 % Alkohol serviert - dem gegenüber stehen allerdings satte 16 % Stammwürze! Die optimale Genusstemperatur liegt laut Etikett bei 8-12 °C. Was ich mal wieder schön finde: Man wird hier wieder mit einem flotten Vierzeiler beglückt...

Leicht rötlich wie ein Edelstein
Gut bekömmlich, klar und rein
malzaromatisch - ein Genuss!
Ein süffig Bier so schmecken muss.

"Rötlich wie ein Edelstein" - da gehe ich konform. Ich würde die glasklare, lebendig sprudelnde Farbe als Kupferrot beschreiben. Darüber gibt es eine wirklich schöne, wenn auch leider ziemlich vergängliche feinporige Schaumkrone. Es riecht außerordentlich malzig und getreidig, wobei ich eine leicht muffige Note darin entdecke. Der Geruch lässt etwas Röstmalz erahnen und kündigt zudem ein Bock an.

Prickelnd, stark malzig und honigartig süß steigt der helle Bock von Fiedler ein. Das Mundgefühl im Körper wird leicht cremiger, dem Bock fehlt es allerdings an geschmacklicher Tiefe. Die Wässrigkeit überwiegt hier nun leider. Was ist da los? Das Wasser ist schön spritzig und erfrischend, aber ein Bock muss aromengeladener daherkommen. Malz, Honig, Karamell und Pflaume verhalten sich hier ziemlich zurückhaltend. Cremig, malzig, getreidig und süß klingt das Bockbier harmonisch aus, ohne jedoch (bis auf den milden Bitterhopfen) weitere Akzente zu setzen. Ziemlich süffig ist der Bock aber.

Ich bin ein wenig enttäuscht, denn von der Brauerei hatte ich durchaus etwas mehr erwartet. So etwas, wie etwa den herrlichen Specht-Bock zum Beispiel - aber im Gegensatz zu diesem fällt die geschmackliche Tiefe und das cremige Mundgefühl hier noch ausbaufähig aus. Immerhin wird das Mundgefühl mit der Zeit immer besser und die Wässrigkeit neigt zu verschwinden- damit bekommt das Bier seinen verloren Punkt beim Körper wieder zurück. Mängel kann ich am Fiedler Abrahams Bock nämlich im Grunde genommen nicht entdecken. Es ist eher das Ausbleiben wahrer Stärken, die mich hier zur Kritik veranlassen. Fazit also: Es ist angenehmes und mildes Bockbier mit süß-malzigem Grundthema, das zudem insgesamt ziemlich hochwertig wirkt. Ich bevorzuge dennoch weiterhin den tiefgründigeren, weniger süßen Specht-Bock aus Ehrenfriedersdorf, unweit der Fiedler-Privatbrauerei gelegen.

Bewertet am