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Beer like star Feldschlößchen Feldi Hell Naturtrüb

  • Typ Untergärig, Naturtrübes Helles
  • Alkohol 4.8% vol.
  • Stammwürze 11.4%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 63% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#30905

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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
63% Avatar von Schluckspecht

63% You can drink good Feldi Hell with good friends

Avatar von Schluckspecht

Genau der Wortlaut im Titel steht vorn auf dem Etikett. Ich habe mich schon länger gefragt: Warum gibt es das beliebte Radler Naturtrüb nicht auch ohne Limonade? Scheinbar habe ich hier die passende Antwort: Doch, das gibt es ! Ganz neu gibt es das Feldi Hell mit 4,8 % vol. Alkohol - mit dem Namen will man den Kult wohl anheizen, denn "Feldschlößchen" sagt fast keiner zum Bier und jetzt steht der Spitzname sogar direkt auf der Flasche. Hellgolden, leicht blass und opaltrüb steht das Naturtrübe mit reichlich lockerem, wenig stabilem Schaum im Glas. Biergartentauglische Optik, aber kein Augenschmeichler - also doch eher Flaschenbier?

Der Duft versteht es, den Hopfen nicht zu kurz kommen zu lassen - auch wenn die Hopfennoten nun weder besonders, noch sonderlich edel erscheinen. So riecht das Feldi Hell schön "bierig" und tendenziell sogar eher nach Pils als nach einem gewöhnlichen Hellen. Zusammen mit dem Malz bildet sich eine schön kernige, leicht zitronige Note.

Der Antrunk beginnt mit wenig Kohlensäure und geringer Rezenz, Malz und Hopfen vertragen sich gut miteinander und zeigen eine dezente Fruchtnote. Geschmacklich wirklich nicht übel, das gefällt. Aber schon der erste Schluck wirkt ein wenig abgestanden. Flüssig knüpft der schlanke, leicht hefige Körper daran an - ohne Besonderheiten, aber durchaus ansprechend im Geschmack mit säuerlich-kernigen Komponenten. Und auch hier fehlt es einfach an Spritzigkeit. Mild, leicht hopfig und feinherb schließt das naturtrübe Helle ab. Etwas fade und abgestanden erscheint das Bier jedoch auch im Finale, wobei der Bitterhopfen diesen traurigen Moment noch galant überspielen kann. Was bleibt: Ein bisweilen langweiliges, mildes, aber eben auch unproblematisches Bier mit einer ansprechenden Süffigkeit und kernigen Noten. Ich habe schon schlechtere Helle getrunken - einfach, weil es genug schlechtere Helle gibt.

Ich werde das Feldi Hell definitiv noch mal probieren und schauen, ob dann der Kohlensäuregehalt passt. Denn geschmacklich gefällt mir die Richtung, eine kleine Ähnlichkeit zum Freiberger Edel Keller ist vorhanden. Ich vermute, das Bier wird in seiner Region eine ähnliche Beliebtheit erlangen wie das Radler Naturtrüb. Trotz des CO2-Mankos sagt es mir auch eine Spur mehr zu als Pilsner und Export.

Bewertet am

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