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Beer like star Eichbaum Export

  • Typ Untergärig, Export
  • Alkohol 5.5% vol.
  • Stammwürze 12.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 58% von 100% basierend auf 8 Bewertungen und 4 Rezensionen

#4598

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Aktuelle Bierbewertung

Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 8 Bewertungen
79% Avatar von Schwarzbiertrinker
73% Avatar von denbar
60% Avatar von Schluckspecht
54% Avatar von Dunkel-Fhyrst
52% Avatar von JimiDo
52% Avatar von MythosMan
52% Avatar von I.M.C.M.
46% Avatar von fraba

52% Durchschnittlich

Avatar von MythosMan

Ich mag das Ureich, ich mag die Lidl - Steambrew Kollektion, aber das Export ist wirklich belangloser Massenstandart ohne wirkliche Finesse. Ein durch und durch seichtes, leicht bekömmliches 0815 Export mit leichter Würze und süsslich - fruchtiger malzigkeit. Von vorne bis hinten total eindimensional. Dieses Eichbaum hat mich wahrlich extremst enttäuscht. Definitiv trinkbar, aber unterm Strich eben nicht typische Eichbaum Qualität.

Bewertet am

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60% Quantität vor Qualität

Avatar von Schluckspecht

Das Eichbaum Export gehört zu den wenigen Bieren, die ausschließlich Hopfenextrakt verwenden - aber damit steht das Export im Sortiment gewiss nicht allein da. Das muss geschmacklich nichts Negatives bedeuten, weist aber auf eine kostensensible Produktion hin. Beim hohen Ausstoß der Mannheimer Eichbaum Brauerei lohnt sich das schon, auf teuerste Zutaten zu verzichten...

Mit 5,5 % vol. Alkohol besitzt dieser "würzig-frischer Genuss im Schatten der Eiche" immerhin einen Export-würdigen Alkoholgehalt. Auch hier entdecke ich auf dem Etikett das urige Abbild einer Bierkutsche mit Pferdegespann, wie ich es schon von anderen Exportbieren kenne. Jetzt muss sich nur noch beweisen, was hinter dieser "Kurpfälzer Braukunst" (seit 1679) steckt...

Hellgolden und klar filtriert steht das Export im Glas - gern dürfte es ein wenig kräftiger und dunkler ausfallen, um sich von einem klassischen Pils und Hell abzuheben. Dafür fällt die ausladende, lockere Schaumkrone auf, die sich darüber auftürmt. Der Geruch erscheint gleichzeitig würzig als auch süß, eine kräuterige Frische gefällt. Der Duft trifft meinen Geschmack.

Spritzig und leicht blechern steigt das Export malzig und fast eine Spur zu trocken ein. Ein Hauch von Süße kommt nur in Begleitung von unerwünschter Säure. Eine würzige Frische lässt sich aber durchaus erkennen. Im recht schlank gehaltenen Körper trumpfen die Malznoten mit Vollmilchschokoladen-, Nuss- und Nougatakzenten auf. Im Abgang schlägt der grobe Hopfenextrakt durch, ohne Versuche in Richtung Harmonie zu unternehmen. Das Wasser macht zudem einen recht harten Eindruck auf mich.

"Man hat schon Schlechteres getrunken" wäre zwar keine löbliche Umschreibung, dafür ist es zutreffend. Das Ziel - würzig und frisch - verfehlt das Export nicht. Die Nougatnoten sagen mir wirklich zu. Es mangelt lediglich an den Feinheiten, wie etwa die Ausprägung eines ansprechenden Mundgefühles oder einer harmonischeren Umsetzung der Hopfung. Speziell im Abgang - wenn es in Richtung eines durchwachsenes Pilses schielt - wird dies deutlich. Eine leichte Metalligkeit begleitet das Export von vorn bis hinten. Es tut nicht weh. Wer das Eichbaum Export andererseits nicht kennt, verpasst nichts.

Bewertet am

52% Rezension zum Eichbaum Export

Avatar von JimiDo

Die Mannheimer Eichbaum Brauerei hat laut Lechners Liste einen Austoß von knapp 1,6 Millionen Hektoliter und gehört somit zu den Großbrauereien. Dementsprechend professionell ist auch die Ausstattung der Flaschen. Man beruft sich auf jahrhundertealte Brautradition und verwendet auch beim Export nur Hopfenextrakt. Nun gut, andere Brauereien machen es auch so. Konzentrieren wir uns also auf das Wesentliche. Das Bier hat bei einer Stammwürze von 12,3° Plato, einen ABV von immerhin 5,5 %.

Das Bier hat eine hellgoldene Farbe und ist blank filtriert. Der Schaum ist fingerdick und etwas grob. Ein frischer Malzgeruch strömt aus dem Glas. Der Antrunk ist unspektakulär. Etwas süßliches Malz bestimmt das Trinkgeschehen. Die Rezenz ist soweit gut. Den Abgang bestimmt metallische Herbe. Das Export ist wie das Pilsener von Eichbaum bestenfalls Durchschnitt!

Bewertet am

79% Rezension zum Eichbaum Export

Avatar von Schwarzbiertrinker

Das Exportbier Privatbraurei Eichbaum in Mannheim liegt nicht nur von seiner geographischen Herkunft her, sondern auch geschmacklich in der Mitte zwischen Dortmund und München. Doch zunächst einmal zu den Äußerlichkeiten:
Die satte, gelbe Farbe ist weder besonders hell noch besonders kräftig. Die überwiegend feinproige Schaumkrone ist zwar hier und da mit groben Einsprengseln versehen und sackt bald etwas in sich zusammen, bleibt jedoch im Großen und Ganzen recht stabil.
Der Geruch des Bieres ist vielversprechend: Hopfen, leicht apfel-mäßig und im Hintergrund etwas wie Rapshonig.
Der Einstieg fällt malzbetont, süßlich, dennoch würzig und kräft aus. Zum süßlich-malzigen Grundton tritt eine leicht (wirklich nur sehr leichte) säuerliche Note. Insgesamt vollmundig, dennoch prickelnd. Mittlerer Kohlensäuregehalt. Alles sehr gut aufeinander abgesimmt.
Im Abgang erfährt das Geschmackserlebnis dann nochmal eine Steigerung. Der zuvor bereits "erschnüffelte" Hopfen kommt nun zum Zuge. Über den kräftigen, malzigen Grundtton legt sich eine angenehme, wohldosierte Bitterkeit. Hinzu treten die Kräuternoten der ätherischen Öle des Aromahopfens. Der Nachgeschmack ist langanhaltend. Mundwinkel und Lippen kleben etwas...

Insgesamt gefällt mir das Eichbaum Export sehr gut. Ein geschmacklich gut abgestimmtes, bodenständiges Feierabendbier. Könnte man sicherlich auch gut zum Abendessen trinken...

Bewertet am