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Beer like star Edel-Pils aus dem Leinleitertal

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 4.9% vol.
  • Stammwürze 11.8%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 69% von 100% basierend auf 5 Bewertungen und 4 Rezensionen

#4455

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 5 Bewertungen
84% Avatar von orsch
73% Avatar von Schluckspecht
73% Avatar von JimiDo
73% Avatar von Hirsch
43% Avatar von Bier-Klaus

73% Typisch fränkisch und doch ein wenig anders

Avatar von Schluckspecht

Im fahlen, lichtgoldenen Zitronengelb steht das Edel-Pils der Brauerei Ott mit seinen 4,9 % vol. Alkohol im Pils-Glas. Darüber legt sich ein zartes, cremiges Schaumkrönchen. Gewohntes Bild für Pilstrinker...

Beim Duft gibt es indes schon Unterschiede zur Stangenware: Das Edel-Pils duftet nach hellem Malz und Wiesenkräutern. Eine derbe Hopfenkante gibt es nicht. Gleiches Bild beim durchaus "stoffigen" Antrunk: Helles Malz mit seidigem Mundgefühl und gut angrenzender Karamell- und Honigsüße. Der Hopfen zeigt sich durch stimmige Wiesenkräuternoten, bleibt ansonsten aber auch im angenehmen Körper recht unauffällig. Der Charakter geht hier wirklich mehr in Richtung Helles.

Zum Abgang hin steigern sich Säure (leicht zitronig) und Hopfengrasigkeit ein wenig, doch das Bild eines milden Bieres verzerren sie nicht mehr. Final kann man sich aber darauf festlegen, dass es sich hierbei tatsächlich eher um ein Pils handelt, denn der feinherbe Hopfen macht sich letztlich dann doch bemerkbar. Ein Pils nach norddeutschen Maßstäben ist es aber keineswegs. Dafür gefällt mir das äußerst weiche Bergquellwasser und das samtige Mundgefühl.

Fazit: Unaufgeregt und typisch fränkisch - weich, charmant und gefällig. Gegenüber anderen Pilsenern aus seiner Region hebt es sich durch das Fehlen von blumigen oder betont fruchtigen Noten ab und ersetzt diese durch gleichwohl gefällige Gras- und Kräuternoten. Mir schmeckt's jedenfalls.

Bewertet am

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43% Rezension zum Edel-Pils aus dem Leinleitertal

Avatar von Bier-Klaus

Die Farbe ist lichthell und glanzfein mit einer zerklüfteten Krone oben drauf und kräuterigem Hopfenduft. Der Antrunk beginnt schlank4 und angenehm5 gespundet, dann enttäuscht der Geschmack mit vollkommener Leere. Hochvergoren ist ja ok, ein Pils braucht weder Malz- noch Getreidegeschmack, es sollte durch den Hopfen definiert werden. Das ist hier aber absolute Fehlanzeige, ich hatte schon Helle, die besser gehopft waren, siehe Held Bräu Helles zum Beispiel. Völlig typfremd überhaupt nicht herb. Als Helles 50%, als Pils nur 40%, weil es völlig neben der Sorte liegt.

Bewertet am

73% Rezension zum Edel-Pils aus dem Leinleitertal

Avatar von Hirsch

Am Tag als JimiDo's Bewertung hier erschien, habe ich mir das Edel-Pils aus dem Leinleitertal in den Kühlschrank gestellt. Für heute. Obwohl ich mich immer über seine Bewertung freue, habe ich bewusst nicht hingeguckt, um mich nicht beeinflussen zu lassen...

Schaum: gemischtporig, sahnig-stabil
Farbe: goldgelb
Geruch: hefig, Zitrone oder Mandarine; fast ein bisschen Fruchtbonbonsüße

Geschmack:
Der Antrunk ist eher strohig-herb und auch ein bisschen pfeffrig-würzig; dann kommt eine gewisse Säure und so etwas wie Honigmelone. Irgendwie sind da auch wieder diese Fruchtbonbon-Töne. Der sanft bittere Beiton bleibt durchweg präsent.
Körper: nicht so schlank, fast ein bisschen ölig
Rezenz: frisch, mit fast etwas aufdringlich grober Kohlensäure
Nachtrunk: nicht allzu vieldimensional bitter; langer Nachhall

Kommentar: Das Ott Edel-Pils ist wirklich ein gutes, aber eher ein normal-pilsiges Bier und entspricht nicht so ganz dem, was ich mir unter dem idealtypischen fränkischen Pils vorstelle. Es ist weniger bitter als Standard-Biere dieser Art, aber mir fehlt etwas das Blumig-Aromatische der herausragenden fränkischen Pilsbiere. Fein ist es aber allemal!

Bewertet am

73% Rezension zum Edel-Pils aus dem Leinleitertal

Avatar von JimiDo

Aus der Brauerei Ott im schönen Leinleitertal habe ich das Edel-Pils zur Verkostung bereit stehen. Die 0,5 l Euroflasche hat eine völlig andere Etikettierung als die anderen Biere dieser Brauerei. Sie ist sogar für fränkische Verhältnisse sehr gut gelungen. Es geht also doch. Bei einer Stammwürze von 11,4 % enthält das Pils 4,9 % Alkohol.

Nach dem Einschenken habe ich ein hellgoldenes, blank filtriertes Bier im Glas stehen. Es wiid von festem, mittelporigen Schaum gekrönt. Unter dem Schaum perlt relativ grobes CO² im Glas. Ein grasig, hopfiger Duft strömt beim Antrunk in die Nase. Der ist dann schlank und schön rezent. Ich schmecke nur wenig Malz und auch die Süße hält sich zurück. Dafür gibt es feine säuerliche Zitrusaromen. Sie machen das Bier zusammen mit der gut eingestellten Kohlensäure frisch und süffig. Die pilstypische Hopfennote gibt es erst zum Schluss und auch für ein Pils etwas schwach. Aber da sind wir wieder bei dem fränkischen Pils gelandet und alles ist gut. Sehr gut trinkbar!

Bewertet am