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Beer like star Distelhäuser Kellerbier

  • Typ
  • Alkohol 5.1% vol.
  • Stammwürze 12.3%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 72% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#7126

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
75% Avatar von Schluckspecht
70% Avatar von woerdey

75% Fast schon ein Hefeweizen

Avatar von Schluckspecht

Mir kommt es ein wenig schleierhaft vor, warum man beim Distelhäuser Kellerbier nicht einfach von einem Weizenbier oder Hefeweizen spricht?! Unfiltriert ist es, obergärig und mit mehr als 50 % Weizenmalzanteil - check, check, check. Aber vielleicht ist es doch nicht so einfach, wie es jetzt klingen mag - allein der Hopfen oder die Verwendung einer anderen Hefe kann ja schon viel ausmachen.

Goldfarben, hefetrüb, angeregt sprudelnd und mit sahnig-opulenter Schaumkrone steht das Kellerbier im Glas. Die Hefe verteilt sich erstaunlich zügig im Glas und sorgt letztlich für den gewollt homogenen Auftritt, während der weiße Schaum immer noch prächtig steht. Bis hierhin gleicht sich dieser Eindruck auch mit einem guten Hefeweizen.

Der Duft fällt angenehm fruchtig aus, mein erster Gedanke war Honigmelone. Der kernige Hopfen macht aber seine Aufgaben zu meiner Zufriedenheit und punktet mit einer grasigen Obernote. Dadurch - und damit schließen wir den Bogen zur Einleitung - erscheint es mir dann doch eher wie ein typisches Kellerbier. Die estrige Hefenote wirkt hier nicht so dominant und der Hopfen hat ein Wörtchen mitzureden.

Weizenmalzig, süß und fruchtig legt der Antrunk los - und hier erinnert es dann wiederum an ein (gutes) Weißbier. Das Kellerbier nimmt Züge eines obergärigen Sommerbieres an, pfundet mit beinahe mastiger Süße und einer mächtigen Vollmundigkeit bei gleichzeitig guter Süffigkeit und Frische. Der Körper spiegelt noch deutlicher den Hefeweizen-Charakter wider mit fruchtigen Weizenmalznoten (Apfel in allen Reifungsgraden), wobei der grasige Hopfen auch hier nicht unentdeckt bleibt. Weizenmalzig bis klebrig süß mitsamt einer milden Hopfennote schließt das Kellerbier unspektakulär und durchaus sättigend ab.

Obergärig schön und gut, aber das Weizenmalz ist mir für ein hefebetontes Kellerbier dann zuviel des Guten. Insgesamt kann das Distelhäuser Kellerbier dennoch überzeugen, da der Hopfen nicht zu leise auftritt und die Vorstellung insgesamt wirklich solide ist, angefangen etwa bei der schönen Optik und dem ansprechenden Duft. Es geht gewissermaßen eigene Wege: Kein klassisches Kellerbier, aber auch kein hundertprozentiges Hefeweizen, da die Hopfennote hier mehr zu melden hat. Als Hopfenfreund gefällt mir das generell gut.

Bewertet am

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70% Rezension zum Distelhäuser Kellerbier

Avatar von woerdey

Die Farbe ist ein schönes gelbliches Orange. Im Aroma zeigen sich vielseitige Noten: Apfel, malzig nach Karamell, hefig-bananig sowie ein Hauch von frischem Brot. Im Einstieg ist das Bier dann weizenartig mit seiner Frische, einer leichten Würzigkeit und Fruchtigkeit. Der Abgang ist dann säuerlich frisch (Apfel!). Dazu gesellt sich eine leider zu verhalten wirkende hopfige Würze sowie eine leicht modrige Note ganz am Ende. Die Länge des Nachtrunks ist absolut in Ordnung. Der Körper ist leicht, etwas saftig und wirkt durchweg rund.

Fazit: Ein ordentliches, süffiges Kellerbier mit Steigerungspotenzial (vor allem im Abgang).

Bewertet am