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Beer like star Der Hirschbräu Winter-Festbier

  • Typ Untergärig, Festbier/Märzen
  • Alkohol 5.2% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier
  • Hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 65% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 1 Rezension

#29805

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
76% Avatar von Schluckspecht
54% Avatar von HansJ.

76% Süß, süffig und fruchtig

Avatar von Schluckspecht

Aus dem Allgäu kommt das von Der Hirschbräu mit hellem Gerstenmalz gebraute Winter-Festbier, das nunmehr über 5,6 % vol. Alkohol verfügt. Klar filtriert und in einem kräftigen, hellen Bernstein steht es mitsamt einer spärlichen Schaumkrone vor mir. Winterlich in eisigem Blau kleidet sich die 0,5-Liter-Bügelflasche. Etwas Winterlichkeit kommt beim eher verhaltenen Duft in Form von Orangen, reifer Äpfel und etwas Gewürz auf. Das Malz macht einen brotigen, urig-würzigen Eindruck, doch auch der Hopfen versteckt sich nicht und zeigt sich auf grasige Weise.

Samtig, weich und malzig legt das Festbier los, mit starker Betonung auf Karamell und Honig. Die Süße erscheint sehr hoch, doch überhaupt nicht mastig oder pappig. Der wie immer süß-süffige Märzentypus wird hier direkt erreicht, auch das Mundgefühl passt. Aus dezenter Würze und dominierender Süße entwickeln sich angenehme Fruchtnoten, die in Richtung saftiger Orangen und reifer Äpfel tendieren. Ausgewogen, leicht hopfengrasig und außerordentlich kurz - kleiner Anflug von Bitterorangenmarmelade - endet das Winter-Festbier mit deutlicher Restsüße und Klebrigkeit. Dafür steht es um die Süffigkeit gut, das weiche Bier läuft richtig gut.

Viel Winter kann ich in diesem Festbier nicht entdecken, aber vielleicht schmeckt es mir deshalb so gut. Die Winterbiere von Weltenburger und Hofbräu waren deutlich winterlicher und auch komplexer, aber doch eher schroff und uneinladend in der Würzigkeit. Die süßliche Fruchtigkeit wird beim Höß aus dem Allgäu nie durch Würze unterdrückt und das Mundgefühl fällt so samtmalzig aus, wie ich das bei einem Märzen schätze. Der Alkohol kommt nicht negativ durch. Im Abgang fehlt noch der letzte Biss - den ich dort gern gegen die final aufkommende Säure eintauschen würde. Alles in allem aber ein Bier, dass ich auch gern im Sommer trinken würde...

Bewertet am

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