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Beer like star Cvikov Sváteční 13°

  • Typ Lager, Halbdunkel
  • Alkohol 5.6% vol.
  • Stammwürze 13%
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist hefetrüb
  • Probier mal sagt ein Benutzer

Bewertet mit 73% von 100% basierend auf 2 Bewertungen und 2 Rezensionen

#35956

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 2 Bewertungen
84% Avatar von Schluckspecht
62% Avatar von goldblumpen

84% Böhmisches Bierhandwerk

Avatar von Schluckspecht

Aus Zwickau in Böhmen am Südrand des Lausitzer Gebirges - darauf weist die 1,5-Liter-PET-Flasche bereits hin - kommt das untergärige Spezialbier namens Cvikov Sváteční 13°. Seit 1560 wird vor Ort Bier gebraut und seit 2013 gibt es wieder die Pivovar Cvikov. Da das Bier weder filtriert noch pasteurisiert ist, ist eine kühle Lagerung bis 8 °C erforderlich. Genannt werden 5,6 % vol. Alkohol, der Stammwürzegehalt findet sich im Namen wieder.

Die von feineren Trübstoffen durchsetzte Optik in Kupfer-Bernstein steht in der Tradition von halbdunklen Spezialbieren und kann sich - auch dank der feinen, wenn auch nicht besonders haltbaren Schaumkrone - absolut sehen lassen. In der Nase ist ziemlich viel los: Kernige Malznoten mit Karamell, Honig und Nüssen treffen auf blumige Hopfennoten nebst etwas Zitronengras. Das erinnert mich an das gelungene Spezialbier meiner hiesigen Hausbrauerei - und so kann ich mich auch hier wunderbar auf das Kommende einstimmen.

Frische, kernige Malzigkeit mit dezent nussig-schokoladigen Karamellnoten und feiner Waldhonigsüße definiert den süffigen Einstieg. Die sehr feine, spritzige und ausdauernde Kohlensäure sorgt für ein angenehmes Kribbeln, der Hopfen für einen grasig-kernigen Kontrast mit sanfter Bittere. Das muss eine besondere Hefe sein, die hier verwendet wurde. In meinem Fall zeigt sich das festliche Spezialbier eher leicht, verspielt und süffig. Von mir aus könnte es gerne auch noch eine Spur kräftiger sein. Gegen den Eindruck der Wässrigkeit hilft eine filigrane Buttrigkeit, die vor allem im angenehm malzigen Körper anzutreffen ist. Immer mit dabei: Der grasig-herbe, minimal blumige Hopfen. Dieser sorgt im erneut etwas buttrigen Finale für eine anständige Bitterkeit, für die sich kein Pils schämen müsste. Auch hier könnte das halbdunkle Spezialbier noch etwas mehr malzige Mächtigkeit zeigen. Aber das, was ankommt, gefällt mir gut.

In Sachen Flaschengröße und Etikettgestaltung reiht sich das Cvikov Sváteční 13°ein bei Alternativen wie Zlatopramen, Braník oder Krušovice. Doch dieser Eindruck täuscht: Hinter dem unpasteurisierten und unfiltrierten Spezial steckt deutlich mehr. Vor allem schmeckt man eine gewisse Handwerklichkeit, fernab des industriellen Gedankens. Am auffälligsten erscheint mir die sehr lebendige, feine Kohlensäure - als ob da in der Flasche (MHD 05.02.23) in Sachen Nachgärung noch etwas passiert wäre. Vielleicht nicht gewollt, aber zum Glück auch nicht störend. So erscheint mir das sättigende 13er außerordentlich süffig und spritzig. Das Malz- und Hopfenaroma ist dabei ganz nach meinem Geschmack.

Bewertet am

62% Etwas schwer, aber ok

Avatar von goldblumpen

Ein Bier, bei dem ich froh bin, dass ich nur einen Schlauck kostete und kein ganzes Glas trank, da es im Hochsommer mich sonst fertig gemacht hätte.
Geschmacklich hat es durchaus Vorzüge: So erfreut es mit einem vollmundigen, malzigen Körper und tollen Karamell-Noten.
An einem kalten Winterabend zu süßem Essen kann ich es mir ganz gut vorstellen.

Bewertet am