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Beer like star Craft Meyer Pils Premium

  • Typ Untergärig, Pils
  • Alkohol 5% vol.
  • Stammwürze
  • Empfohlene Trinktemperatur
  • Biobier nein
  • Dieses Bier ist klar und ohne Hefe
  • Probier mal sagt kein Benutzer

Bewertet mit 55% von 100% basierend auf 1 Bewertung und 1 Rezension

#30859

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Topbier Empfehlenswert Nicht empfohlen
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Bewertungsdetails
Basierend auf 1 Bewertung
55% Avatar von Schluckspecht

55% Gähn...

Avatar von Schluckspecht

Craft Meyer aus Berlin scheint ziemlich neu am Markt zu sein. Leider wird die Brauerei nicht genannt, sondern nur das typische "Gebraut und abgefüllt für..."

Und das wäre in diesem Fall die Gastronomieberatungs- und Lieferservice Meyer GmbH in 12459 Berlin. Gebraut wurde nach dem Bayrischen Reinheitsgebot - allerdings mit Hopfenextrakt als Ergänzung zum Hopfen (Hallertauer Aroma- und Bitterhopfen). Der Auftritt der 0,5-Liter-NRW-Flasche ist ziemlich reduziert, farbenbetont (beim Pils wählt man klassisch "Grün", wie es eben schon zu DDR-Zeiten vorgeschrieben und üblich war) und durchaus auf den Geschmack von Hipstern gerichtet.

Das Pils macht auch sonst keine üble Figur, steht blank filtriert, lebhaft sprudelnd und gelbgold im Glas. Darüber sitzt knapp und mittelmäßig stabil eine grobporige Schaumkrone. Kein Bier, nach dem man sich umdreht, aber wegschauen muss man deswegen auch nicht. Der Duft verfehlt das Pilstypische ein wenig, es riecht karamell- und honigbetont nach Malz und so gut wie gar nicht nach Hopfen. Es hat so durchaus etwas Tschechisches an sich.

Sprudelig steigt das Pils malzig und süß ein, während es zu Beginn ganz kurz in die Wässrigkeit eintaucht und gleich wieder den Weg in einen ausgewogen schlanken Körper findet. So richtig will sich der Hopfen auch jetzt noch nicht zeigen, bei den zu erfassenden Geschmackseindrücken abseits von Honig und Karamell muss ich also das Raten anfangen. Apfel? Gras? Naja, zumindest etwas Hopfen ist dabei und ganz übel schmeckt es auch nicht. Im Körper erkenne ich kurzzeitig zum Beispiel etwas Kernigkeit, die es wagt, das malzig-süße Buket zu kontrastieren. Der Abgang ist ziemlich neutral und kaum als herb zu bezeichnen, ich meine jedoch, den Hopfenextrakt herauszuschmecken - zu eindimensional und spitz baut sich das bittere Finale auf, während zuvor das Hopfenaroma zu seicht und inspirationslos ausfällt. Die Süffigkeit fällt eher unterdurchschnittlich aus, woran auch die zu hohe und unpassend eingebaute Säure ihre Schuld trägt. Und so richtig weich mag das "kristallklare Wasser" nicht erscheinen.

Gute Ansätze sind da, aber die Fehler sind insgesamt zu groß. So bleibt das Craft Meyer Pils Premium selbst hinter den moderaten Erwartungen zurück. Seltsamerweise gefällt es mir mit jedem Schluck immer weniger. Und wieder einmal sorgt das Wort "Premium" für missmutige Verstimmung, da diese zusätzliche Bezeichnung unangebracht erscheint. Ich gebe Craft Meyer aber noch mindestens eine Chance, denn es gibt ja noch vier andere probierenswerte Sorten...

Bewertet am

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